Freitag, 20. Februar 2009

Artikel 20

Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit:

Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigun­gen zusammenzuschliessen.

Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.


Ein Artikel der Menschenrechte, der häufig missbraucht wird, nicht nur von Men­schen, die gegen ihre Regierung demonstrieren, sondern auch von den Behörden, die derartige Versammlungen nicht zulassen. Gut, man muss schon genau hinsehen, um zu erkennen, ob es eine friedliche Versammlung ist oder eine gewalttätige, aber trotzdem kann man es im voraus nicht erkennen.

Aber in diesem Artikel ist auf eine friedliche Versammmlung hingewiesen, darum kann man immer annehmen, dass die meisten Menschen sich wirklich friedlich ver­sammeln wollen, auch wenn sie gegen etwas demonstrieren, so wollen die Menschen immer eine friedliche Demonstration vollziehen, ich wollte es auch.

Ich denke, mit der Versammlung kommt auch die friedliche Vereinigung von Men­schen zu einer grösseren Ansammlung, so machtvoller gegen das zu demonstrieren, gegen das sie demonstrieren wollen.

Aber unter dem Begriff „Vereinigung“ versteht man bestimmt, die Vereinigung von Menschen zu einem Verein mit und ohne Satzungen. Das kann man bei uns auch. Man kann auch Vereinigungen gründen, die politischen Charakter aber auch religi­ösen haben, es ist dem Menschen freigestellt. Natürlich kann es auch passieren, dass diese Vereinigungen radikalen Inhalt als Vereinssatzungen haben, was oft nicht so genau erkannt wird. Um das zu erkennen, schuf der Staat, wie die Bundesrepublik Deutschland, den Verfassungsschutz, der auch derartige Vereinungen überwacht. Nur überwacht, denn bei der Auflösung dieser Vereine kommen die Gerichte ins Spiel.

Aber das Recht haben wir Bürger uns friedlich zu versammeln und Vereinigungen zu bilden, aber auch der Grundlage der Verfassung der Nation, in der wir leben.

Aber wir dürfen nicht gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören. Auch das ist sehr wichtig, dass man die Bürger nicht zwingen kann, in eine Vereinigung einzu­treten, wenn der Bürger nicht will. Hier spielt der Gedanke von mir mithinein, warum wird der kleine Mensch durch den religiösen Ritus der Taufe gezwungen, Mit­glied des christlichen Glaubens zu werden, wenn er nicht will? Er kann später aus dieser religiösen Vereinigung austreten, wenn er will. Aber mir stösst dieser Zwang etwas auf, nun gut, lassen wir es, sonst vergrault man auch noch Menschen, die sehr gläubig sind, und das will ich nicht, weil ich es schätze, wenn der Mensch sein Leben leben kann, wie er meit, dass es so richtig sei, wenigstens für ihn.

Bleiben wir Menschen bei dem Frieden, denn der Weg zum Ziel geht immer über den Frieden der Menschen untereinander.



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