Freitag, 13. Februar 2009

Artikel 18

Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit:

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, so­wie die Freiheit seiner Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat auch durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Ein Artikel der Menschenrechte, der sehr viel ideelen Inhalts aufweist, aber auch gleichzeitig viel Zündstoff für Auseinandersetzungen in der Praxis, d.h.im wahren Le­ben. Auch zeigt sich die Zeit, in der dieser Artikel formuliert wurde, und wer die Vä­ter dieser formulierten Artikel der Menschenrechte wirklich waren.

Die Vereinigten Staaten von Amerika waren damals, nach dem 2.Weltkrieg die Macht, die das Leben auf diesem Planeten entscheidend beeinflussten, aber auch in dieser Zeit entstand das Gegenstück zum Kapitalismus nämlich der Sozialismus, nannte sich Kommunismus, aber war nur eine Diktatur, die die faschistischen Dikta­turen, die davor bestanden, in Deutschland, Italien und Japan, ablösten.

Aber wieder zurück zum Artikel 18 der Menschenrechte. Ich persönlich mag diesen Artikel, der mir das Gefühl gibt, eigentlich im Geiste frei zu sein, was man eigentlich auch ohne diesen Artikel sein könnte, aber in den verschiedenen Staaten oder Natio­nen wird dieser Artikel in die Gesetzgebung so eingebunden, dass immer die Gefahr besteht, dass die in diesem Artikel aufgezeigten Freiheiten eingeschränkt werden.

Z.Bbei uns in der Bundesrepublik Deutschland, wenn man Sozialist sein will, also den wirklichen Kommunismus verwirklichen möchte, sowie einen sozialen Kapitalis­mus predigen möchte, dann wird man von Behörden unter Beobachtung gestellt: Aber warum?

Es ist ganz einfach: es geht um die Macht, also um die Erhaltung der Macht. Keine Regierung möchte die Macht durch neue Ideen, also durch neue Konkurrenz verlie­ren.

Trotz dieses grossartigen Inhalts dieses Artikels gibt es noch viel zu tun, bis die Menschheit den Artikel mit Leben ausfüllen kann, weil auf diesem Planeten noch nicht alle Menschen in den genuss gekommen sind, die Freiheit der Gedanken, des Gewissens und der Religion geniessen zu können. Es gibt noch sehr viel für uns Men­schen zu tun. Ob wir es eigentlich schaffen werden, die Menschenrechte als unser oberstes Gebot darstellen zu können, das ist momentan sehr fraglich, weil die Menschheit am Rande eines Kollaps steht, denn einige Menschen verschuldet haben, ob wissentlich oder unwissentlich, das sei dahingestellt. Dieser Kollaps, den ich hier anspreche, hat nichts mit der Finanzkrise zu tun, sondern es hat mit den Menschen­rechten zu tun, denn in einigen Nationen werden diese Menschenrechte noch mit Füssen getreten, obwohl es schon Anzeichen gab, dass sich die Menschenrechte mit Erfolg durchsetzen würden, aber das ist noch nicht der Fall. Wir werden warten müssen.

Aber der Weg ist das Ziel, so auch hier, wird die Freiheit aller Menschen das Ziel sein, aber auch der Weg.

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