Dienstag, 3. Februar 2009

Artikel 14

Asylrecht:

Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafver­folgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Das Asylrecht ist ein wichtiger Artikel der Menschenrechte, und dieses Recht tritt dann in Kraft, wenn ein politisch Verfolger in ein anderes Land flüchet, um dort Schutz vor Verfolgung zu suchen. Das Recht auf Asyl sollte jedem politisch Verfolg­ten gewährt werden.

Dass dieses Recht durch andere Personen mit anderen Interessen als den politischen ausgenutzt wird, das ist zu verstehen, denn auch dieses Recht wird von wirtschaftli­chen Interessen der Flüchtenden ausgehöhlt, so dass dieses Asylrecht einen fahlen Nachgeschmack bekommt. Aber wie soll man diesem Missbrauch eines Menschen­rechtes entgegenwirken? Es ist wirklich eine Frage, die weltumfassend ist, denn je­der kann in die Lage kommen, sein Land aus politischen aber auch aus wirtschaftli­chen Gründen zu verlassen.

Ich unterliege jetzt einem zwiespältigem Gefühl und Denken, wie soll man entschei­den, ist jemand ein politischer oder wirtschaftlicher Flüchtling, denn beide suchen Sicherheit vor einer Verfolgung der wirtschaftlichen und der politischen, bei der wirtschaftlichen verstehe ich die Armut, vor der sich eigentlich jeder fürchtet.

Es ist wirklich ein grosses Problem wie man Menschen aus armen Regionen polti­tisch und wirtschaftlich gleichermaßen helfen kann. Denn ein wirtschaftliches Dile­ma wird durch politische Massnahmen derjenigen Regierung eines Staates verur­sacht, aus denen die Flüchtlinge kommen, die nichts für dieses Dilema können. Den Korruption und Kapitalismus hängen oft eng zusammen, besonders bei der Ausbeu­tung von Menschen, weil auch Politiker von diesem Reichtum etwas abhaben wollen.

Es ist aber sehr wichtig, dass Kriminelle dieses Recht auf Asyl nicht in Anspruch nehmen können, denn ein Straftäter muss in seinem eigenen Lande abgeurteilt wer­den, auch dort muss er seine Strafe verbüssen. Bei Todesurteilen, jedes Todesurteil verstösst gegen die allgemeinen Menschenrechte, weil kein Mensch das Recht hat, einen anderen Menschen zu töten, so auch nicht der Staat als Kollektiv. Aber der 2.Absatz des Artikel 14 geht so in Ordnung und ist klar dargelegt.

Eigentlich sollte der Mensch dort leben können, wo er leben möchte, aber Menschen haben durch Grenzen die Freiheit des Menschen eingeschränkt.

Ich liebe das Leben und das Leben liebt uns alle, nur wir Menschen lieben nicht den Menschen und damit auch nicht das Leben.

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