Sonntag, 22. Februar 2009

Artiekl 22

Recht auf soziale Sicherheit:

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und An­spruch darauf, durch innerstaatliche Massnahmen und internationale Zusammen­arbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.


Schalom: Friede sei mit euch


Dieser Artikel 22 der Menschenrechte hat inhaltlich sehr viel sozialen Sprengstoff in sich. Wenn der Inhalt wirklich realisiert werden sollte, dann wäre der derzeitige Ka­pitalismus in seiner Turbo-Form zu ende, oder es hätte ihn nie gegeben. Ich hatte schon einmal über den sozialen Kapitalismus geschrieben, der den Gedanken mitein­schliesst, dass jeder Arbeitnehmer Kapital bilden kann, indem er Aktien seiner Fir­me, seines Betriebes oder Konzerns erhält. Damit sichert er nicht nur seinen Arbeits­platz, sondern auch den Bestand seines Betriebes und seines Einkommens.

Aber auch die Staaten wären durch eine entsprechende Gesetzgebung, die sich nach den allgemeinen Menschenrechten richten würde, gezwungen, nicht nur den Reichen zu huldigen, sondern auch den Bedürftigen entgegenzukommen, d.h.deren Lebensun­terhalt zu sichern, so dass sie in Würde leben können. Auch wäre jede Regierung ge­zwungen, die Bildung so zu fördern, damit von dem Bildungsangebot für jeden Bür­ger des Landes, ob arm oder reich, der gleiche Rahmen in Anspruch genommen wer­den kann.

Wenn jeder Bürger in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte gelangt, dann haben wir die Verwirklichung dieses Artikels erreicht, aber nicht nur das, der Mensch erhält die Würde „Mensch zu sein“ und seine Persönlich­keitsentwicklung hat dann ein Optimum erreicht, so dass er sagen kann: jetzt bin ich Mensch und kann Mensch sein und bleiben.

Der Weg bis zur Verwirklichung dieses Artikels wird sehr lang sein, ob wir das Ziel erreichen, liegt aber an uns Menschen. Wenn ich die Menschen so betrachte, dann denke ich, wir werden ddas Ziel, diesen Artikel in die Tat umzusetzen, nicht errei­chen, weil wir geistig und emotional zu schwach sind.

Der Weg ist immer das Ziel, aber diesmal werden wir am Weg hin zum Ziel schei­tern, weil wir nicht in der Lage sind, gemeinsam einen schweren Weg zu gehen, um letztendlich das Ziel zu erreichen.

Schalom: Geht in Frieden.




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