Donnerstag, 22. Januar 2009

Sozialer Kapitalismus

Eigentlich sind die Begriffe Sozialismus und Kapitalismus bekannt, besonders in der Politik wird darüber oft gesprochen. Jede Partei versucht irgendein ein politisches oder wirtschaftliches Konzept zu erarbeiten, um bei einer Wahl die Wähler anzuspre­chen, damit sie an die Macht kommt.

Hier in der Bundesrepublik steht man etwas zwiespältig zu den beiden Begriffen, es kommt aber immer darauf an, wie man seine Chancen bei den Wählern sieht.

Aber die letzte Finanzkrise hat deutlich gezeigt, was Kapitalismus bedeutet, wenn er sich zu einem Turbo-Kapitalismus entwickelt. Dese Form des Kapitalismus ist dann nicht mehr zu bremsen und ufert so stark aus, dass die gesamte Weltwirtschaft in eine erhebliche Krise kommt. Die eigentlichen Gewinner dieses Turbo-Kapitalismus sind immer die Spekulanten, denn die haben das Gespür dafür, wann sie zuschlagen müs­sen.

Diesen Kapitalismus will keiner, ausser diejenigen, die gerne zocken, besonders mit den Geldern von Anlegern. Eigentlich bin ich für einen sanften Kapitalismus, also für einen Kapitalismus, von denen alle etwas haben. Alos für eine beteiligung aller Men­schen an dem erwirtschaftetem Kapital, und darunter verstehe ich den sozialen Kapi­talismus.

Das Kapital muss sich in den Händen von vielen Menschen befinden, denn wer ar­beitet, und sein restliches Geld anlegt, der sollte auch etwas von seinem angelegten Kapital haben.

Aber, um meinen Gedanken zu verwirklichen, müssten sich die Manager und Vor­stände eines Unternehmens Gedanken darüber machen, wie sie ein Unternehmen führen, damit die Kapitalanleger auch zu ihrem Geld kommen, d.h. Verantwortung für das Unternehmen zu tragen. Denn wenn ein Unternehmen in die Insolvenz geht, früher hieß es Konkurs, dann liegt es oft an den Vorständen, die meistens bestrebt sind, das erwirtschaftete Kapital in die eigene Tasche zu stecken.

Nehmen wir einmal das Beispiel „Stromversorgung“. Es heißt doch immer, „Ener­giesparen“. Gut, auch ich versuche Energie zu sparen, nicht nur im Hinblick auf un­sere Umwelt, sondern auch aus finanziellen Gründen. Aber jetzt kommt der Witz, die Strompreise steigen trotzdem. Aber warum? Es ist ganz einfach. Es liegt nicht am Einkauf von Energie an der „Leipziger Börse“, sondern es liegt an den Vorständen der Energieversorger, die Gewinne für sich selbst erzielen wollen, obwohl sie nicht Unternehmer dieser Energieversorger sind, sondern nur Angestellte.

Aus diesem Grunde bin ich für die Beteiligung aller Bürger an das Kapital, natürlich die sich in die Betriebe einkaufen. Das wäre dann der soziale Kapitalismus und man könnte die Vorstände der Betriebe kontrollieren. Denn man muss Menschen ständig überwachen und kontrollieren, weil die Menschen irgendwo einen Schatten haben, und der heißt „Profitgier“.

Aber trotzdem bin ich für das Leben und dafür, leben und leben lassen, ansonsten könnte der soziale Kapitalismus nicht verwirklicht werden.

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