Montag, 19. Januar 2009

Artikel 5

Verbot der Folter:

Niemand darf durch Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Was ist eigentlich eine Folter? Ist nicht das ganze Leben eine Folter? Besonders im Alter spürt man die Beschwerden, die oft so schmerzhaft sind, dass man schon von Folter sprechen kann. Oder ein Arzt versucht, die Schmerzen zu lindern, die bei den Beschwerden auftreten, aber nach dem Abklingen der Wirkung des Medikaments, treten die Schmerzen erneut auf und meistens heftiger als sie vorher waren.

Aber darauf zielt dieser Artikel nicht, sondern auf die Behandlung eines Menschen durch den Staat oder durch andere Menschen. Oft wird dabei die Hilflosigkeit des Opfern in kauf genommen, weil man dann auch besser foltern und demütigen kann.­Staat oder durch andere Menschen. Oft wird dabei die Hilflosigkeit des Opfern in kauf genommen, weil man dann auch besser foltern und demütigen kann.

Gefoltert wird ständig, und diese Folter bezieht sich nicht nur auf das physische Ele­ment, sondern auch auf das psychische. Es geht bei dieser Folter oft nur um den Er­halt von Informationen und gleichzeitig um die Vernichtung des Menschen, den man sich als Opfer auserkoren hat.

Bei Strafverfahren wird gerne die psychische Folter angewandt, d.h.man verhört den Festgenommenen solange, bis der die Tat gesteht, die man ihm vorgeworfen hatte. Bei psychisch-labilen Menschen geschieht es schnell, dass sie sich selbst beschuldig­ten, obwohl sie nichts mit der Tat zutun hatten.

Aber zu der psychischen Folter kommt noch die physische, der Festgenommene wird auch noch geprügelt, allein eine Ohrfeige genügt schon, von Folter zu sprechen.

Aber werden Menschen nicht auch in Familien oder anderen Beziehungen gefoltert, sowie Ehefrauen und Kinder? Auch hier wird gefoltert. Die Menschen werden durch andere Menschen erniedrigt, verprügelt und nicht beachtet oder auch sexuell miss­braucht. Nur wird es nicht als Folter angesehen, weil auch in den Parlamenten Men­schen, hier Männer, sitzen, die Zuhause ihre eigenen Familienmitglieder mißhandeln oder demütigen. Also sieht der Gesetzgeber – das Parlament – keinerlei Veranlas­sung entsprechende gesetzliche Regelungen zu treffen, um auch bestimmte Verhal­tensweisen durch Familienmitglieder als den Tatbestand der Folter gelten zu lassen.

Aber immer leben und leben lassen, das beinhaltet auch, gegenüber anderen Men­schen Toleranz gelten zu lassen, sie sogar unter den eigenen Schutz stellen zu lassen, wenn sie der Hilfe bedürfen.


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