Freitag, 9. Januar 2009

Artikel 2

Verbot der Diskriminierung:

  1. Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Frei­heiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa der Rasse, Hautfarbe Geschlecht, Sprache Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder so­zialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

  2. Des Weiteren darf keine Unterschied gemacht werden auf Grund der politi­schen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob diese unabhängig ist, unter Treu­handschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveräni­tät eingeschränkt ist.

Eigentlich ein wunderbarer Artikel in den allgemeinen Menschenrechten der Verein­ten Nationen (UN), besonders wenn man ihn nur liest, denn Worte sagen viel aus, aber die Praxis beweist etwas Anderes, weil dieser Artikel nichts wert ist, weil gegen ihn laufend verstossen wird.

Denn schon allein der Begriff Rasse besagt, dass viele Menschen noch im Wahn ver­fallen sind, dass sich Menschheit in Rassen unterscheidet, was jedoch nicht der Fall ist. Wir allein sind die Gattung und Art „Mensch“ mehr nicht. Der Begriff „Rasse“ wurde nur von denen geprägt, die Unterschiede zwischen Menschen anderer Haut­farbe und Religion machen wollten. Das Beispiel für den religiösen Rassenwahn ist die Prägung der „jüdischen Rasse“ durch die Nationalsozialisten und ihrer wahnsin­nigen Vorgänger, denn es gibt keine jüdische Rasse, und es gibt keine schwarze Ras­se oder Neger. Wir alle sind nur Menschen und unterscheiden uns nur durch die Kör­pergröße, durch die Hautfarbe , durch die Haar- und Augenfarbe usw., mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Aber es ist in den Menschen nichthineinzubringen, dass sie sich von diesen alten Vorstellungen der Merkmale des Menschen lösen. Wichtig ist nicht das äußere Er­scheinungsbild des Menschen, sondern seine geistigen Strömungen, seine Geisteshal­tung gegenüber seiner Umwelt und seinen Mitmenschen.

Wir sollen den Menschen nie beurteilen oder verurteilen, sondern ihn so nehmen wie er ist, ob er uns sympathisch oder auch unsympathisch ist, das ist eine individuelle Angelegentheit, und das hat jeder mit sich selbst auszumachen.

Aber ich bezweifel sehr stark, dass dieser Artikel 2 jemals zum Vorbild für die Menschheit wird, dafür gibt es auf diesem Planeten zu viel gegensätzliche politische und religiöse Strömungen, die dem Artikel 2 vom Inhalt her widersprechen, aber las­sen wir uns durch die Zukunft überraschen.

Aber leben und leben lassen, das widerspricht nicht den Menschenrechten.

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