Freitag, 19. Dezember 2008

Staatsverschuldung

Vor einigen Monaten versuchte die derzeitige Bundesregierung, den Staatshaushal­tung weiter zu sanieren, und sie lehnte alle Versuche rigeros ab, die darauf ausgin­gen, die Steuern zu senken, insbesondere für kinderreiche Familien und Geringver­diener. Die Bundeskanzleri und ihr Finanzminister kamen immer mit dem Argument, erst einmal müsse der Haushalt des Bundes, der Länder und der Kommunen völlig saniert werden. Ich finde es richtig, wenn man den Haushalt so reguliert, dass alles wieder übersichtlich wird, was man an Einnahmen und Ausgaben hat. Das Argu­ment, man wolle den nachfolgenden Generationen keine Verschuldung hinterlassen, zieht bei mir nicht ganz so, weil man versuchen soll, den Haushalt schuldenfrei zu führen, aber einen Staatshaushalt schuldenfrei zu führen, ist eigentlich eine Illusion, denn ein derartiges Instrumentarium wie ein Staatshaushalt beinhaltet viele Gefah­ren von Verschuldung, was wir jetzt sehen, die Finanzkrise.

Eigentlich sollte gleichzeitig neben der Regulierung der Haushalte nach der Ursache der Finanzkrise gesucht werden, und nach den Verursachern, denn die Krise ist nicht aus heiterem Himmel gekommen, sie hatte ihre Hintermänner.

Die Staatsverschuldung kommt, aber diesmal heftig, weil man die Einbrüche durch die kommende Rezzesion abwenden will, was ich für richtig halte, denn jetzt geht es um die Menschen.

Wenn alle Staaten auf unserem Planeten gemeinsam ihre Haushalte etwas vershcul­den, dann können wir es schaffen, aus dieser Rezzesion herauszukommen, nur be­fürchte ich, dass Spekulanten wieder ihre Hand aufhalten und bereit sind, durch kri­minelle Machenschaften Gelder abzusahnen.

Dass wir alle uns verschulden, das ist wohl klar, aber müssen es tun, um den Konsum anzuregen, damit Arbeitsplätze erhalten und vermehrt werden können.

Der Weg ist das Ziel, diesmal erreiche ich das Ziel durch eine Verschuldung, die ich mit einem neuen Weg tilgen kann.

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