Sonntag, 7. Dezember 2008

Söldnertruppe

Die Medien berichteten über ein Papier der CDU, nachdem eine Sölderntruppe ge­schaffen werden sollte, die man dann überall da einsetzen könnte, wohin man keine regulären Truppen hinschicken will. So etwas Ähnliches wie die französische Frem­denlegion.

Nach Bekanntwerden des Papiers innerhalb von der CDU, wurde es wieder verwor­fen. Weil einige Abgeordnete, die an diesem Papier beteiligt waren, Konsequenzen befürchten.

Allein schon der Gedanke, eine Söldnertruppe nach dem Vorbild der französischen Fremdenlegion zu schaffen, ist behandlungsbedürftig, aber durch einen Psychiater, obwohl der auch nichts bringt, als geistigen Unsinn.

In der Deutschland wetterte man ständig gegen die Fremdeenlegion, und Legionäre, die nach der Dienst zurückkehrten, bekamen mit de deutschen Justiz Ärger. Jetzt will man selbst eine Söldnertruppe schaffen, aber warum frage ich mich? Gibt es nicht genügend Soldaten, die auch so ihren Dienst im Ausland, Afghanistan oder Somalia u.a., verrichten, weil sie von der UN um Hilfe gebeten werden? Es ist natürlich schwer zu beurteilen, weil man selbst nicht betroffen ist, aus Altersgründen.

Wenn man die Absicht hat, eine Söldnertruppe aufzustellen, dann soll man an die Öf­fentlichkeit treten, und den Wähler oder das Volk darüber diskutieren lassen, danach gibt es immer eine Möglichkeit der Entscheidung.

Aber in Deutschland will man alles heimlich machen, sowie es der NS-Staat machte oder die DDR. Man will das Volk vor vollendeten Tatsachen stellen, darum gibt es auch kein Volksbegehren, wenn es auch in den Verfassungen der einzelnen Bundes­länder steht. Die Politiker in Deutschland sind nicht sehr dafür, dass es ein freie Ge­sellschaft gibt, sondern sie wollen das Volk kontrollieren, genauso wie Diktatoren. Mit einer Söldnertruppe hätte dann die Regierung eine Einheit, die sie auch gegen das eigene Volk einsetzen kann, sowie man jetzt das BKA gegen das Volk einsetzt, denn jetzt kann das BKA auch ohne richterliche Verfügung Online-Durchsuchungen durchführen, auch wenn Politiker das Gegenteil behaupten, besonders der Herr In­nenminister.

Seit einigen Jahren scheint es so, als wenn alle Politiker durchgeknallt sind. Es gibt eine Terrorhysterie, weil man auch jeden Bundesbürger als Terroristen ansieht, und ihn auch behandelt, indem man seinen PC online untersucht, oder auch die Wohnung des sogenannten Verdächtigen ausspäht, also in die Wohnung einbricht und diese durchsucht, vielleicht lassen die staatlichen Einbrecher das offenliegende oder auch versteckte Kapital mitgehen, damit der Bundesfinanzminister seinen Staatshaushalt sanieren kann.

Der einzelne Bürger hat nicht soviel Angst um seine Sicherheit wie ein Politiker oder ein gutbetuchter Bürger. Man soll endlich einmal verstehen, es gibt keine optimale Sicherheit, also wird alles was man jetzt unter dem Begriff „Sicherheit“ offenbart eher eine Art von Unsicherheit, weil auch der Bürger schon Misstrauen gegen die staatlichen Organe hegt.

Jetzt kommen noch die unangebrachten Gedankenspiele von der Aufstellung einer Söldnertruppe hinzu, das führt wieder zu einem Misstrauen gegen den Staat und des­sen Regierung, weil man anschließend nicht mehr erkennen kann, was kommt jetzt. So ist der Weg zum Ziel, wenn man Vertrauen zueinander hat und gemeinsam den Weg der Solidarität geht, indem man offenlegt, wie man miteinander die Sicherheit allgemein erhöhen kann.

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