Dienstag, 9. Dezember 2008

Gut und Böse

Über „Gut und Böse“ hatte ich schon in der Vergangenheit etwas geschrieben, aber genau weiß ich es nicht mehr, es ist auch egal, ab und zu muß man das gleiche The­ma wieder benutzen, um vielleicht etwas zu ergänzen oder Ähnliches.

Diese beiden Begriffe haben Menschen geschaffen, um für sich unterscheiden zu kön­nen, wen sie symphatisch finden oder nicht, aber die Begriffe haben hauptsächlich ihren Hintergrund im Religiösen, besonders in der christlichen Religion wird das „Gute und das Böse“ sehr stark hervorgehoben, um klar zu machen, wer die Religi­on ablehnt ist böse, wer sie ohne Widerspruch annimmt, ist gut. Was bin dann ich, der diese beiden Begriffe nicht kennt und beides ablehnt, weil die künstlich geschaf­fen wurde, durch den Menschen. In der Evolution kennt man weder das Gute und das Böse, da geht es um die Entwicklung des Lebens mit seinen Variationen. Dort wird nicht unterschieden, was in der Natur gut oder böse ist, sondern es ist, das ist alles, was die Natur kennt, denn sie hält sich an den gegebenen Tatsachen, und das ist auch gut so.

Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist für die Herrschenden von Bedeutung, und es ist egal, ob wir uns dabei in einer Diktatur oder Demokratie befinden.

Es werden Gesetze von Menschen geschaffen und nicht von der Natur, und diese Ge­setze sagen aus, wer gegen diese Gesetze verstösst ist böse, und wer sich an die Ge­setze hält, der ist gut. In der Natur gibt es die Naturgesetze, woran ich nicht glaube, denn in der Natur bestimmt das Leben, es kann lang oder auch kurz sein, und das ist alles, mit der Ausnahme, dass sich die Arten entfalten sollen, wenn sie stark sind, an­sonsten verschwinden sie. Wir Menschen machen uns noch immer die Illusion, dass wir überleben werden, aber wir unterliegen den Gegebenheiten auf diesem Planeten genauso wie alles Leben, also was soll die Unterscheidung von gut und böse.

Dass die Religionen diese Begriffe benötigen, das ist mir klar, denn mit beiden Be­griffen kann man Druck auf die lieben Mitmenschen ausüben und diese dazu nötigen, dass sie die betreffende Religion annehmen, um nicht als böse zu gelten. Mir wäre es egal, ob ich gut oder böse bin, denn beide Begriffe gelten nicht, weil ich mich an das Leben halte, das ist momentan wichtig für mich und nicht die abstrakten Begriffe.

Aber jeder soll darüber denken wie er will, doch eines Erdentages wird das Leben vorüber sein, was danach kommt, weiß niemand, sondern man denkt sich ein schöne Geschichte aus, die man dann glaubt und glauben heißt, nicht wissen.

Der Weg ist das Ziel, denn das Ziel soll die Sachlichkeit sein, die man auf den Weg der Tatsachen erreicht.

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