Freitag, 12. Dezember 2008

Autoindustrie

Die Finanzkrise hat es an den Tag gebracht, dass Menschen in der heutigen Zeit mit dem Kapital nicht haushalten können, warum eigentlich nicht?

Man sieht es an der Finanzkrise, deren Ausgangspunkt die Kredite für marode Immo­bilien in der USA waren. Es ist schon lange, dass Banken mit vergebenen Krediten handeln, also die Kredite an andere Banken oder an Spekulanten verkaufen sowie auch an Anlegern, nur wissen die es nicht. Die Banken verschwiegen sehr oft, wie sie das Geld eines Kunden anlegen, oder der Kunde wird schlecht beraten.

Man fragt sich aber, warum wird der Kunde von seinem Bankberater so schlecht be­raten? Weil der Kundenberater nur noch auf die Provision schaut, die er bekommt, wenn er berät, und es zu einem Geschäftsabschluss kommt. Ihm ist es egal, ob der Bankkunde sein Geld bei den jeweiligen Anlagen verliert, denn er hat die Provision, der Kunde hat den Verlust.

Auch die Autoindustrie hat auf maroden Zielen gesetzt, beim Alten zu bleiben, denn seit dem Thema „Klimaschutz“ verlangt der Kunde, dass er ein Auto kaufen kann, das klimafreundlich ist, aber nichts ist. Hier frage ich mich, sind die Verantwortli­chen der Autoindustrie zu arrogant oder zu dumm, um nicht zu erkennen, wohin der zukünftige Weg geht?

Aber nicht allein der Klimaschutz spielt eine Rolle, sondern auch die Überproduktion von Autos und die mangelnde Einsicht der Vorstände in den Werken, auch finanzielle Rücklagen zu bilden, um auch finanzielle Durststrecken zu überstehen.

Es wird zuviel mit Krediten finanziert, obwohl viele große Konzerne in der Lage sind, die Ausgaben selbst aus einigen Mitteln zu tragen, aber es muß der Kredit her. Die Kreditaufnahme wieder ist steuerwirksam, denn die Steuer wird durch den Kredit re­duziert. Nur der handel mit den Krediten hat bewirkt, dass alles aus dem Ruder ge­laufen ist, und dass ist jetzt die Finanzkrise. Die Manager der Konzerne haben aus der Krise sehr viel an Kapital gewonnen, auch wenn sie sagen, dass sie Geld verlo­ren haben.

Jetzt verlangt die Autoindustrie vom Staat also von den Bürgern Geld, damit die Kri­se überwunden wird. Aber warum muß der Bürger oder auch Steuerzahler für die Manager hinhalten, die über Jahre eingesackt haben, ohne dem Bürger ein Teil des Kapitals abzugeben? Sollen die mit ihrem Kapital dazu beitragen, dass die Krise be­hoben wird, die sie und ihre kapitalisten Freunde verursacht haben. Ich bin nicht ge­gen das Kapital, wenn es durch Arbeit erworben wurde, und jeder darf soviel verdie­nen wie er will, aber ich habe etwas gegen Kapitalschmarotzer in Form von Speku­lanten, die hauptsächlich in den Chefetagen sitzen, und nichts Anderes im Sinn ha­ben, Geld zu scheffeln, und das auf der Kosten der Allgemeinheit.

Der Weg ist das Ziel, und das Ziel kann erreicht werden, wenn wir den Weg gemein­sam gehen.

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