Sonntag, 21. Dezember 2008

Arbeitsplätze

Heute hörte ich die Meldung aus den Medien, eine Bank baut über 50% der Ar­beitsplätze ab, auch sollen drei Vorstände gehen, deren Weggang sich diese Schwe­renöter vergolden lassen, wie immer. Jetzt geht es los.

In den USA haben bestimmt viele Bänker ihren Arbeitsplatz verloren, wahrscheinlich gerade die, die mit der Finanzkrise nichts zu tun hatten, aber es ist wirklich so, dass die Unschuldigen unter dem leiden müssen, was kriminelle Elemente verursacht ha­ben. Nur gut das das FBI mit den Ermittlungen begonnen hatte.

In der Bundesrepublik Deutschland sieht es anders aus. In Deutschland wird nicht gegen die Schuldigen ermittelt, sondern gegen die Opfer, es ist schon eigenartig. So auch bei den Steuerhinterziehers, siehe Herr Zumwinkel, gegen die ein Staatsanwäl­tin ermittelte, die aber aufgegeben hatte, nachdem man ihr einen anderen Posten an­geboten hatte. Sie ist sozusagen auf der Karriereleiter hinaufgestolpert, wie immer in Deutschland. Die wirklichen Hintergründe bleiben natürlich im Verborgenen, denn man darf die Steuerhinterzieher nicht demütigen. Wer nicht reich ist, hat in derarti­gen Angelegenheiten immer die Arschkarte gezogen, gegen den wird auch dann er­mittelt, wenn es nichts zu ermitteln gibt.

Jetzt einmal weg von den Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher und hin zu den Ar­beitsplätzen. Man braucht keine Arbeitsplätze abbauen, wenn die Produktion richtig geplant wird, und wenn der Kunde die geleistete Arbeit auch bezahlt, denn die Zah­lungsmoral ist in Deutschland auf dem tiefsten Punkt, denn nicht der Kunde zahlt die Arbeit sondern der Handwerker. Weiter mit den Arbeitsplätzen. Diese Experten sol­len nicht herumjammern und die Füße stillhalten, sondern sie sollen kreative Vor­schläge erbringen, wie man trotz der Finanzkrise wieder zu einer annehmbaren Kon­junktur kommt, denn diese Experten aus der Wirtschaft haben angeblich das Wissen, obwohl daran zweifel ich.

Wenn der Motor der Beschäftigung brummt, etwas schwächer vielleicht wie vor ei­nem Jahr, dann brummt er und die Finanzen kommen wieder in Bewegung. Die Kre­dite müssen wissen an die Firmen vergeben werden, damit der Beschäftigte sein Geld bekommt und dieses Geld wieder in den Konsum steckt. Warum soll er nicht, denn er lebt nur einmal und das Geld kann er nicht mehr gebrauchen, wenn er in der Erde liegt.

Arbeitsplätze bringen Geld in alle möglichen Kassen, sogar die Bank bekommt wie­der ihr Geld zurück. Das Geld muß fließen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben, aber die Geldgier muß nicht mehr sein, aber dagegen könnte man Gesetze erlassen, wenn die Vernunft fehlt. Leider.

Der Weg ist das Ziel, denn um das Ziel Arbeitsplätze zu erhalten muß ich den Motor der Konjunktur anwerfen, der ist der Weg.


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