Donnerstag, 20. November 2008

Terrorismus

Diese Frage habe ich mir immer wieder gestellt, seitdem die Amerikaner einige Muslime wie Bin Laden als Staatsfeind Nummer Eins hinstellen. Er wird nur als Schrecken der „Freien Welt“ also der westlichen Demokratie hingestellt, ohne die wahren Hintergründe, nur ansatzweise, zu nennen. Aber so wird es immer gemacht, wenn es den Mächtigen an den Arsch geht, dann muß irgendetwas hergezaubert wer­den, um die Massnahmen zur Erhaltung der Macht zu rechtfertigen.

Mir reichen die derzeitigen Äußerungen von Regierungen nicht, denn es wird nie der wahre Grund der Terrorismus genannt, so dass ich das Gefühl habe, die Mächtigen wollen etwas verschleiern, und lassen dem Ganzen freien Lauf, um den Lauf der Kriegsmaschinerie nicht zu stoppen.

Aber wo könnte der wahre Grund sein, dass Menschen zu Terroristen werden? Es könnte ein persönlicher Grund sein, vielleicht zu Unrecht eine Gefängnsistrafe ver­büsst? Oder in die Armut getrieben? Oder der eigenen Familie ist Unrecht gesche­hen? Oder die eigene Religiosität wurde in Misskredit gebracht? Es gibt wirklich viele Gründe, um auf die Seite der Gewalt zu wechseln. Darum ist auch der heutige Terrorismus auch schwer zu verstehen.

Als Träger des internationalen Terrorismus werden Muslime genannt. Gut, soweit ich weiss, scheint es wirklich so zu sein, dass Muslime die Träger des internationalen Terrorismus sind. Aber sind diese Menschen wirklich so in ihrem Glauben verstrickt, dass sie der Meinung sind, man müsse mit Gewalt die Religion „Islam“ mit Gewalt verbreiten? Ich denke, der eigentliche Terrorismus hat mit der religion wenig oder auch überhaupt nichts mit der religion zu tun, denn dieser Terrorismus ist mehr eine gesellschaftliche Angelegenheit, nicht politisch.

Grundlegend sind die Terroristen gegen das Muster der westlichen Gesellschaft, hier insbesondere gegen den Kapitalismus der USA. Sie führen den Kampf gegen die USA, aber auch gleichzeitig gegen deren Verbündeten.

Es ist nur unsinnig von diesen Leuten, eine Vermischung von gesellschaftlicher Ideo­logie und Religion vorzunehmen, oder ist es nur ein Unvermögen oder etwas Ande­res? Wenn eine Auseinandersetzung auf gesellschaftlicher Ebene führe, dann muß ich klare Akzente sehen, denn eine Vermischung von mehreren Gesellschaftsformen und Religionen zu einem Mischmasch, das keiner mehr versteht, kann nicht gutge­hen, und bald kommt der Gedanke auf, dass es in einer derartigen Sache, nur um et­was Persönliches geht. Bei den derzeitigen Terroristen bin ich mir nicht so sicher, ob nicht persönlichen Gründe eine Rolle spielen, warum sie Terroristen geworden sind. Bei Bin Laden soll es einen persönlichen Grund gegeben haben, soviel ich weiss, hängt der Grund mit den USA zusammen.

Der Begriff „Terrorist“ wird von denen geprägt, die den, der für Veränderungen in einer Gesellschaft kämpft, als Kriminellen hinstellen wollen. Gut, sobald Gewalt ge­gen Personen und Sachen angewandt wird, der ist ein Krimineller, mehr auch nicht.

Damit wären die Terroristen eigentlich Kriminelle, die versuchen, mit Gewalt Verän­derungen hervorzurufen.

Ein Kampf für Veränderungen in einer Gesellschaft wird schnell mit Gewalt geführt und damit mit terroristischen Aktionen, um das Ziel der Veränderungen schneller zu erreichen. Es keine verbale Auseinandersetzung statt, sondern eine bewaffnete, wor­unter Unbeteiligte leiden.

Der Weg ist das Ziel, um Veränderungen in einer Gesellschaft zu erreichen, muss man miteinanderreden, denn das Gespräch ist der Weg und die Veränderungen das Ziel.

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