Dienstag, 25. November 2008

Rutschgefahr

Am Wochenende, genau gesagt, am Sonntag begann auch bei uns der Winter mit et­was Schneefall, doch am nächsten Morgen war der Schnee wieder weg, und es reg­nete ein wenig. In den anderen gegenden von Deutschland hat es erheblich mehr Schnee gegeben, aber im Rheintal hat man den Vorteil, dass es etwas milder ist, na­türlich das Wetter, aber auch der Wein, der an den südlichen Hängen des Kraichg­aus wächst. Aber verlassen wir den Pfad des Weines und kehren in die winterliche Wirklichkeit zurück.

Hier im Rheintal habe ich noch keinen richtigen Winter erlebt. Als Soldat mußte ich während der Schießübungen auf den Truppenübungsplatzen oft in Zelten biwakieren, und dadrin war es oft kalt, bei 25 bis 35 C aber im Minus. Na ja, die Zeit ist jetzt vor­bei, aber schon fast vierzig Jahre.

Was den Winter so unschön und gefährlich macht, ist immer die Rutschgefahr durch Glatteis oder Schneeglätte. Es ist schön, wenn man rutschen kann, aber nicht so schön, wenn man sich beim Rutschen auf den Arsch setzt, dann kann man von einem Arschrutschen sprechen.

Gefährlich wird es auch dann, wenn man mit dem PKW unterwegs ist, auch wenn man Winterreifen aufgezogen hat. So mußte ich während meiner Berufstätigkeit sehr oft in den nördlichen Schwarzwald fahren. Es war ein schönes und angenehmes Fah­ren, besonders dann, wenn die Straßen zugeschneit waren, und man konnte nur noch links und rechts die Stangen sehen, die die Straßenränder andeuteten. Sehr ange­nehm war es auch dann, wenn es dunkel war und es auch noch schneite. Dann gibt es nur eines, runter vom Gas und konzentriert fahren, das ist alles.

Jetzt fahre ich kaum noch. Meine Tochter hat einen PKW, weil sie mit diesem zu ih­rer Arbeitsstelle faren muß. Hin und wieder fahre ich auch mit diesem PKW. Ansons­ten fahre ich kaum. Die winterlichen Rutschpartien bleiben mir somit erspart.

Gut, wenn ich spazieren gehe, dann könnte es passieren, dass ich etwas rutsche, aber die Höhe vom Gesäss bis zum Boden ist bei mir nicht so hoch. Größere Menschen hätten da, eine größere Höhe zu überwinden. Es ist doch ganz gut, wenn man noch etwas klein ist, so groß wie der Zwergenkönig.

Der Weg ist das Ziel, auch beim Rutschen kann man sein Ziel nicht verfehlen, denn der Weg ist die Rutschbahn.

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