Samstag, 1. November 2008

Kinderpornoring

Was muß man hören oder lesen? Wer alles in einem Kinderpornoring ständig als Gast war. Ich kann eigentlich verstehen, wenn sich Frauen und Männer, aber meis­tens sind es die Männer, sich Pornofilme anschauen, um sich für einen kommenden Geschlechtsakt aufgeilen, oder sich währnd des Films selbstbefriedigen. Es ist menschlich. Nu gut, man kann darüber denken, was man will, aber bei Kinderporno hört der Spass auf, besonders dann, wenn man erfährt, wer alles zur Kundschaft die­ses Kinderpornorings gehörte. Mediziner, auch Kinderärzte, Juristen, Polizisten, Pastoren oder Pfarrer und andere Bürger unserer Republik.

Dass man jetzt Pornos über das Internet verbreiten kann, und das auch noch ohne eine entsprechende Kontrolle durch die Betreiber, läßt eigentlich ahnen, dass viele Bürger dieser Republik an Kinderporno interessiert sind. Ob die Betreiber zum teil auch irgendwie am Vertrieb von Kinderpornos beteiligt sind, das weiss ich nicht, denn beweisen kann man es auch nicht, aber ein komisches Gefühl bleibt, wenn ich erahne, dass es nicht möglich ist, diese Pornos aus dem Internet zu nehmen.

Mir ist es unverständlich, dass Erwachsene sich an derartigen Scheußlichkeiten auf­geilen können, nun gut, man könnte jetzt sagen, das sei ihre Sache, aber so ist es nicht, weil es um Kinder geht, und insbesondere um Gewalt gegen Kinder, was noch schlimmer ist. Es ist schon schlimm, wenn erwachsene Frauen zum Sex gezwungen werden, aber wenn Kinder zum Sex gezwungen werden, dann hört jedes Verständnis meinerseits auf.

Aber gleichzeitig oder in einem Atemzug mit der Abscheu vor Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, kann ich nur sagen, dass es den sexuellen Missbrauch von Kindern schon immer gegeben hat, wenn auch früher in versteckter Art. Die Mensch­heit hat diese Art von sexueller Befriedigung schon immer getätigt, besonders von seiten der Männer. Bedauerlicherweise hat man bis heute nichts getan, um dieses Phänomen erfolgreich zubeseitigen, sondern man verstärkt mit Hilfe des Internets die sexuellen Eigenschaften von bestimmten männlichen Gruppen.

Mir ist nicht wohl in meiner eigenen Haut, wenn ich meinen Gefühlen folgen darf, dass sich diese Art von sexueller Befriedigung noch grössere Ausmaße annehmen wird, es ist schade, dass die Menscheit nicht mehr in der Lage ist, derartigen Verhal­tensweisen besser kontrollieren zu können.

Ich bin immer schon der Meinung gewesen, man soll sich die Ursache eines solchen Verhaltens zu Gemüte führen, dann wird man erst den Menschen in seiner Sexuellität besser verstehen und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, um dem Mißbrauch von Kindern besser begegnen zu können.

Der Weg ist das Ziel, aber um das Ziel zu erreichen, damit der sexuelle Mißbrauch von Kindern beendet werden kann, ist nicht nur die empfindliche Bestrafung der Tä­ter, sondern auch die Verhaltensweise der Täter zu verändern.


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