Donnerstag, 23. Oktober 2008

Väter vererben Haarausfall

Nach einer wissenschaftlichen Studie von britischen Wissenschaftlern, soll der Haar­ausfall bei weiblichen und männlichen Personen durch deren Väter verursacht wer­den, und zwar durch Vererbung. Ich wollte zuerst hinschreiben, indem der Vater sei­nen Kindern die Haare ausreisst, das wäre vielleicht besser und verständlicher ge­wesen.

Ob es wirklich so ist, dass der Haarausfall von Frauen und Männern durch die Väter vererbt werden das kann schon möglich sein, aber ist es nicht möglich, dass eines Tages die Frauen und Männer ohne Kopfbehaarung herumlaufen, dass die Natur uns damit beglückt oder auch nicht, keine Haare zu haben? Möglich ist alles, aber keiner weiss etwas, doch die Phantasien spriessen und treiben grosse Knospen der Blödelei­en, besonders bei mir. Ich kann mir schon verstellen, wie es sein könnte, wenn Frau­en und Männer ohne Behaarung herumlaufen. Es wird schwer sein, zu jemanden „Glatze“ zu sagen, wenn man selbst eine hat, ich würde es trotzdem sagen.

Aber es muss dann wirklich schön sein, wenn alle Menschen keine Haare mehr ha­ben, es wäre das Fundament „gleich zu sein“. Dann brauchen wir keine Politiker, die politisch danach streben, dass alle Menschen gleich sind, wenigstens haben alle Glatze. Ein Karlchen Lagerfeld mit Glatze, vielleicht hat er schon eine, und er trägt jetzt Tupee auf seinem kahlen Kopf oder halbkahlen.

Ich selbst habe den Anfang von einer Kahlstelle auf dem Hinterkopf, aber diese ent­wickelt sich derzeit nicht weiter. Vielleicht ist es mein Gehirn, das die verbliebenen Haare gut dünkt, mit dem Mist, den ich im Kopf habe. Wenn ich einaml beerdigt wer­den sollte, dann würden alle Pflanzen auf meinem Grab gut wachsen, aber ich lasse mich lieber verbrennen, dann wird eines Tages die Erde grossflächig gedünkt, wenn die Asche 20 Jahre nach meinem Tode verstreut wird.

Zurück zur Glatze. Mir fällt jetzt gerade ein, bei Toten sollen nach dem Sterben die Haare noch wachsen, aber wenn der Tote jetzt keine Haare mehr hat, auch zu Leb­zeiten nicht, dann können die Haare auch nach dem Tode nicht mehr wachsen, ist das ordinär.

Hier stellt sich die Frage: ist die Glatzenbildung durch die Väter vererbbar oder ist sie es nicht?

Sie kann es, denn bei meiner Tochter lichtet sich auch schon das Haar etwas, aber ob ich der Verursacher bin, das bezweifle ich. Ich gehe doch davon aus, dass die Menschheit das Haarkleid verliert, weil wir uns Bekleidung zugelegt haben, und des­halb brauchen wir keine Haare mehr.

Die Glatzenbildung könnte vielleicht ein Zeichen dafür sein, dass die Menschheit ausstirbt, wäre auch nicht so schlimm, denn ich habe schon gelebt, und was mit den anderen Menschen passiert, das ist mir egal. Was bin ich für ein schrecklicher Ego­ist, warum auch nicht, weil jeder Mensch ein Egoist ist.

Die Glatzenbildung läutet ein neues Zeitalter der Menschheit ein, das Aussterben der Menschheit. Aber lassen wir das, und wenden wir uns anderen Dingen zu, wie dem Leben.

Der Weg ist das Ziel, auch mit dem Haarausfall erreicht man sein Ziel, eine Glatze zu haben. Jubeliert vor Glück ihr Kahlköpfe.


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