Sonntag, 21. September 2008

Vergiftetes Milchpulver

In den Medien wird fleissig darüber spekuliert, wer in China das Milchpulver mit chemischen Zusätzen angereichert hat, weil schon einige Kinder nach dem Genuss des Milchpulvers verstarben.

Die Produzenten dieser giftigen Brühe waren Menschen, die sich durch den Verkauf des chemisch verseuchten Milchpulvers bereichern wollten, und das auf Kosten des Todes von kleinen Kindern, ich empfinde so etwas gewissenlos.

Wie kann man seine eigene Zukunft und die Zukunft der Menschheit so verbauen. Haben wir nicht genug Ärger mit der Unzulänglichkeit der Menschen, wenn diese im Erwachsenenalter sind, und dann Verantwortung tragen müssen, besonders dann, wenn sie führende Staatsmänner, oder wenn sie Wissenschaftler sind? Man muss doch nicht Kinder vergiften, nur um an Reichtum zu gelangen. So etwas ist hoch kri­minell.

Nun gut, die chinesischen Behörden haben dann die Kurve bekommen, nach dem sie erst erfolgreich alles verschwiegen hatten, aber dann erhöhten sich die Krankheits­fälle, und es kamen tote Kinder dazu.

Warum, so frage ich mich, haben Kinder die Geldgier einiger weniger, mit dem Tode auszubaden? Nur weil sie keine Lobby haben, wie überall in der Welt der Erwachse­nen. Oder ist es wirklich die Geldgier einzelner Menschen, die über die Menschlich­keit siegt?

Wann werden die Kinder als reguläre Nachfolger der Menschen angesehen, die sie gezeugt haben, und das doch wohl aus einem bestimmten Grunde? Die Kinder sind die Zukunft der Menschheit, und sie sind nicht die Werkzeuge der lebenden Men­schen, sie sind keine Altersversorgung der einzelnen Menschen sowie man es in vie­len Ländern sieht, weil man nur zu unfähig ist, die Altersversorgung der Menschen zu sichern?

Aber China ist ein Land, in dem Menschen leben, die schon von altersher, andere Menschen ausgebeutet haben. Aber halt stop, auch bei uns in Europa gab es und gibt es heute noch Menschen, die nicht davor zurückgeschreckt haben, oder auch in Zu­kunft nicht zurückschrecken werden, Menschen selbst zu ihrem eigenen Vorteil aus­zubeuten.

So auch in China. Nur um Gewinne zu erzielen, wird ein Grundnahrungsmittel mit chemischen Produkten vermischt und dann an die Menschen, hier sind es Kinder, verkauft, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Wirkungen die unreine Milch auf die Gesundheit der Kinder haben.

Nun ja, man hat Kinder auch bei uns zu harter Arbeit gezwungen, wenn auch gegen derartige Auswüchse Gesetze geschaltet werden, die die Ursächlichkeit unter Strafe stellen, so versucht man es immerwieder Kinder zu schwerer Arbeit heranzuziehen.

Jetzt frage ich mich selbst. Wir verurteilen die Tatsache, dass die Milch vergiftet wurde, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen, wenn es um verdorbene Nah­rungsmittel geht. In vielen Gaststätten ist es so, dass es an Reinlichkeit fehlt, und das ist genau so schlimm, wie die vergiftete Milch, auch wenn hier in erster Linie Kinder gestorben sind.

Es wird sich nicht viel ändern, denn auch die chinesische Regierung ist nicht, wie an­dere Regierungen auch, gewillt, die Verantwortlichen derartiger Schweinereien von sich aus zur Verantwortung zu ziehen. Jetzt, nachdem das Ganze an die Weltöf­fentlichkeit gekommen ist, schreitet die chinesische Regierung ein. Sie wird die Ver­antwortlichen verurteilen, aber das bringt die toten Kind auch nicht mehr zurück ins Leben.

Ich kann abwarten, bis auch bei uns in Europa der nächste Lebensmittelskandal kommt, und der kommt garantiert.

Der Weg ist das Ziel, wenn man mit Lebensmitteln sorgfältig umgeht.

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