Mittwoch, 6. August 2008

Nach unserem Vorbild..

Als ich vor vielen Jahren einmal die Bibel las, natürlich die volkssprachlich von den Lutheranern, da fiel im ersten Buch Moses, in der Schöpfungsgeschichte auf, wie Gott den Menschen erschuf. Jetzt nicht die Geschichte, die ich einmal später hörte: Gott schuf zuerst Adam, dann bemerkte er, dass Adam alleine war, aber das wollte Gott nicht, deshalb betäubte er Adam, und nahm aus den Körper eine Rippe, die er zu einem menschlichen Körper formte, und ihr den Namen Eva gab, und sie dann Adam als Frau schenkte. So etwas war die Geschichte, ich glaube, dass sie aus der Schöpfungsgeschichte stammt, möglicherweise auszugsweise.

Wenn ich nach dem 1.Buch Moses gehe, dann schuf Gott den Menschen, der dann Adam genannt wurde, aber Gott sagte auch, als er Adam so alleine auf eine Wiese herumhüpfen sah, vielleicht sah er auch was anderes, was Adam heimlich mit seiner hohlen Hand machte, dem Manne muss geholfen werden, sonst vergeudet er umsonst sein Sperma. Also schickte er dem Adam eine Frau, die er dann Eva nannte. Jetzt weiss ich nicht, war es Gott, der Eva den Namen gab, oder war es Adam? Gut, der Name Adam stammt aus dem Hebräischen und soll eigentlich „Mensch“heißen.

Und Gott schuf Adam nach seinem Ebenbild. Also war Gott ein Mensch, vielleicht war er der erste Mensch auf diesem Planeten, oder er kam aus dem Universum, mit einem Raumschiff und sah den wundervollen Planeten, und er sagte sich: „Hier wer­de ich Wesen oder Zweibeiner nach meinem Vorbild schaffen.“ Er blieb dann noch ein bischen auf dem Planeten, um zu sehen, ob sein Abbild mit der Umwelt zurecht kommt, und er kam zurecht, weil er dann noch eine Frau bekam. Jetzt war Adam nicht mehr alleine. Aber jetzt frage ich mich, woher kamen die Frauen und Männer die lesbisch und schwul waren? Gut, streichen wir die Frage und bleiben noch bei der Schöpfungsgeschichte.

Das war Gott als Einzelperson, so möchte ich ihn einmal bezeichnen, aber es gibt im 1.Buch Moses noch eine Passage: „Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Ab­bild...“ also waren es mehrere Götter, also war ein Raumschiff auf dem Planeten, und die Besatzung konnte die Tier- und Pflanzenwelt verändern, so schuf sie den Zweibeinern, vermutlich aus denen, die wir als Affen bezeichnen. So kann auch eine Affenart unsere Vorfahren sein.

Nach allem, was ich in den einzelnen Bibeln gelesen habe, denke ich, die Bibel wurde über Jahrhunderte von Menschen geschrieben, ständig wurde etwas hinzugefügt, wieder entfernt, so wie es oft die christlichen Sekten machen, sie passen den Inhalt der Bibel immer den Geschehnissen auf dem Planeten an. Sollten wir wieder gewarnt werden, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt, dann haben diese Sekten wieder Hochkonjunktur bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern, nur bei mir werden sie die Tür zuwerfen und verschliessen, und dann sagen: „Wir sind nicht Zuhause.“

Jeder soll das glauben was er will, denn ich glaube nicht, sondern versuche das, an das andere nur glauben, mit meinen Gedanken zu erfassen, wenn ich mit dem, was ich mit dem denken erfasst haben, unzufrieden bin, dann lege ich es auf die Seite, dort wo alles lagert, bis ich neue Erfahrungen und Gedankengänge gemacht habe, und dann vielleicht die Lösung meines Gedankens gefunden habe. Ich werde nie an­dere in der Ausübung ihrer Religion behindert, denn mir ist die Freiheit der einzel­nen Menschen sehr wichtig, auch in Religionsfragen.

Aber zur Bibel möchte ich nur sagen, dass sie ein Werk von Menschen ist, weil die Menschen, die die Bibel verfasst haben, das Bedürfnis hatten, den nachfolgenden Ge­nerationen ihres Volkes den Weg in die Freiheit des Volkes zu zeigen, und das war der Glauben an einen einzelnen Gott, und nicht mehr an die Gottheiten. Auch wollte man mit der Bibel ein Gesetzes- und Geschichtswerk manifestieren, und das zum Wohle der israelischen Stämme, was ich wunderbar finde.

Ich gebe zurück an Radio Zwergistan.


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