Sonntag, 3. August 2008

Atomwaffenfrei Welt

Der Anwärter auf das amerikanische Präsidentenamt Obama schwärmt von einer atomwaffenfreien Welt, ich mache es auch, aber ich bin neben dem heimlichen Wunsch Realist, und habe entdeckt, dass es keine atomwaffenfreie Welt geben wird, solange es Staaten gibt, auf deren Territorium Atomwaffen gelagert werden.

Ich persönlich mag Obama sehr, denn er ist ein junger Mann, der die jungen Men­schen anspricht, und der auch etwas gegen Kriegstreiber hat, auch gegen die im ei­genen Lande. Ich habe auch Kennedy als Präsidenten gekannt, der auch mit politi­schem Elan an die Probleme in seinem eigenen Land vorging, insbesondere gegen die Diskriminierung der Menschen mit einer anderen Hautfarbe als der weissen. Er hat dafür mit seinem Leben bezahlen müssen. Es war kein Attentatskomplott durch Agenten der Sowjetunion, sondern ein Klomplott durch Männer, die eingefleischte Rassisten waren, und die in der Wirtschaft des Landes eine hohe Position einnah­men, aber auch bei Behörden, FBI und CIA. Der genaue Ablauf des damaligen At­tentat ist dokumentiert worden, aber wurde auf Weisung des neuen Präsidenten nicht veröffentlicht.

Zurück zu dem Wunsch aller Menschen, endlich eine atomwaffenfreie Welt zu schaf­fen. Aber wie will Obama den Wunsch vieler Menschen verwirklichen, wenn andere Staatshäupter der Menschheit verschleiern, überhaupt Atomwaffen zu besitzen. Da beginnt doch schon die Lüge, und mit einer Lüge kann man keine Welt ohne Atom­waffen aufbauen. Solange Atomkraft zur Energieproduktion benötigt wird, wird es auch keine atomwaffenfreie Welt geben.

Ich werde vermutlich den Tag nicht mehr miterleben, an dem es heißt, die Mensch­heit ist über die atomwaffenfreie Welt glücklich, aber ich wünsche nicht, dass es zu einem Krieg kommt, der mit Atomwaffen geführt wird. Darum wünsche ich mir, dass Obama es schafft, andere Staaten zu überzeugen, dass Atomwaffen verschrottet wer­den sollen und auch verschrottet werden. Mein Lebenstern sinkt langsam dem Hori­zont des Vergessens zu, aber solange ich noch einen Funken Leben in mir habe, wer­de ich die Kraft meines Geistes in den Wunsch der Menschheit stecken, alle Atom­waffen abzuschaffen und zu vernichten.

Es ist schade, dass ich keine politische Macht habe, aber wenn ich dann überlege, in welcher Abhängigkeit ich als Politiker zu anderen Menschen stehe, die mit dann die Macht teilen würden.

Realistisch gesehen, bleibt der Wunsch, nach einer atomwaffenfreien Welt, doch nur ein Wunschtraum, weil die Vorgehensweise, Atomwaffen abzuschaffen, sehr kompli­ziert ist, weil wir Menschen sind, denn wir gestalten alles zu kompliziert, obwohl es so einfach wäre, aber das Misstrauen spielt hier eine große Rolle, weil kein Staats­mann dem anderen vertraut.

Ich gebe zurück an Radio Eriwan.

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