Freitag, 18. Juli 2008

Kommunikation

Kommunikation zwischen Menschen ist etwas Herrliches, weil es ein Gefühl von Ge­meinsamkeit und Sicherheit gibt. Jede Möglichkeit von Kommunikation gibt einem die Möglichkeit, Menschen verschiedener Herkunft und verschiedener Hautfarbe kennenzulernen, aber auch schätzen zu lernen, besonders als Mensch.

Ich sehe in der Sprache ein Mittel, sich zu verständigen und auszudrücken, besonders die eigenen Gefühle. Gut, man kan sie auch über Mimik oder Gestig wiedergeben, aber die Möglichkeit zu haben, sie verständlichen über den menschlichen Sprach­schatz dem Anderen zu vermitteln, ist doch ein großer Erfolg der Evolution am Men­schen.

Früher war es das einzige Mittel, seinen Mitmenschen mitzuteilen, was im Umfeld der Horde geschieht, was gejagt werden soll, und dass es auch etwas Anderes zu ge­ben scheint, als nur das Diesseits, was man mit sprachlichen Mitteln seinen Stam­mesmitgliedern mitteilte.

Ich finde es wunderschön, wenn man sich mit Menschen unterhalten kann, weil das Gespräch oder die Kommunikation die gefühlsmäßigen Barrieren bricht, man wird mit dem Gegenüber vertrauter. Schon ein Gruß „ Guten Morgen“, stellt eine Verbin­dung zu einem anderen Menschen her, etwas Vertrauliches wird bei meinem Mit­menschen geweckt, aber auch die Neugierde auf den Menschen, den ich gegrüßt habe, was mir jeden Tag suggeriert wird, wenn ich die Menschen freundlich grüsse.

Heute ist es mir ein Vergnügen, die Menschen zu beobachten, oder mit ihnen gleich in ein gespräch zu kommen, besonders dann, wenn sie mich nach etwas fragen. Ich beantworte diese Fragen sehr gerne und offen.

Die Offenheit und Freundlichkeit eines Menschen macht den Menschen aus, aber auch die Erkenntnis eines Selbst, mit Fehlern behaftet zu sein, aber auch diese zu zei­gen.

Aber zu der Kommunikation gehört nicht allein, dass man selbst nur redet und ver­langt, dass der Gegenüber nur zuhört, sondern man selbst muss in der Lage sein, zu zuhören. Aber das sollte besonders bei den Frauen, unsere bessere Hälfte sein, denn dann wird man als Frauenversteher gehandelt, aber auch geschätzt.

Früher hat es mich immer geärgert, wenn Frauen irgendwo herumstanden, und sich sehr viel zu erzählen hatten. Sie wurden dann als Tratschweiber bezeichnet oder Waschweiber, weil sie beim Wäschewaschen immer am Erzählen waren, aber das machte den Menschen aus, aber auch die Sprachbegabung des weiblichen Ge­schlechtes, weil sie immer miteinander sprachen und stetig neue Formulierungen hervorbrachten, die die Sprache des Menschen und damit sein Werkzeug verbesser­ten, besonders in der Kommunikation untereinander.

Eigentlich sollten wir unseren Frauen danken und huldigen, weil sie die Sprache ver­bessert und vervollkommnet haben. „Ein Hoch den Damen“.

Ich komme mir doof vor, wenn ich auf meinen Sprachgängen niemanden treffe, mit dem ich sprechen kann. Zuhause spreche ich sehr viel mit meiner Frau, darum mö­gen wir uns auch so sehr. Gut, es liegt nicht nur an den Gesprächen, aber auch mit an den Gesprächen.

Wenn mich einer Tratschweib bezeichnen sollte, dann bin ich auf diese Titelierung sehr stolz, denn das Reden oder Sprechen macht den Menschen aus. Wer nicht mir sprechen kann, gut er kann vielleicht schreiben, aber sprechen ist das eigentliche Mittel der Kommunikation zwischen den Menschen. Sucht das Gespräch miteinander, dann brauchen wir keine Waffen und Kriege.

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