Montag, 7. Juli 2008

Irans Atomprogramm

In den Medien wird es schon angedeutet, dass der Irans mit einem Militärschlag rechnen muss, weil die Israelis schon eifrig trainieren. Verständlich ist es schon, wenn Israel auf das Atomprogramm des Irans etwas heftig reagiert, denn gerade Is­rael ist gefährdet, wenn der Iran wirklich über Atomwaffen und Trägerraketen verfü­gen sollte, weil Israel leicht zu erreichen ist. Aber auch die USA bereitet sich auf eine militärichen Intervention in den Iran vor. Das derzeitige Regime im Iran ist bei der Bevölkerung nicht beliebt, das hängt damit zusammen, daß der derzeitige Präsident, wenn man ihn so bezeichnet darf, keine staatsmännischen Fähigkeiten hat, um ein Volk zu führen. Ich vergleiche ihn mit Hitler, nur war Hitler von Natur aus ein Be­gabter Demagoge, aber auch gleichzeitig ein Machtmensch, der über Berge von Lei­chen schreiten konnte, ohne sich um das Leiden der Menschen zu kümmern.
Aber wie wird diese militärische Intervention gegen den Iran aussehen und wie wird sie ausgehen? Ich bin mir nicht scher, ob die USA wirklich in Betracht zieht, militä­risch gegen den Iran vorzugehen. Ob der Iran derzeit wirklich waffenfähiges Uran besitzt, das wissen nur die Geheimdienste,und das weiss auch der Iran oder die Machthaber im Iran. Wenn es zu einem Militärschlag gegen die Betonklösse zur Her­stellung von waffenfähigem Uran kommt, dann kann es auch möglich sein, dass die Angreifer einen Angriff mit atomaren Waffen in Betracht ziehen. Was das bedeutet, wäre für die Mensch ein Schreckgespenst vor einem atomaren Gegenschlag, der einen Krieg auslösen könnte, der nicht mehr kontrollierbar wäre, denn eigentlich sind alle bewaffneten Auseinandersetzungen letztendlich nicht mehr zu kontrollieren.
Ich wünsche mir nur, daß sich die Mächtigen beherrschen, denn was die Zukunft uns bringt, weiss bestimmt niemand. Wenn wir westlichen Industriestaaten vom Öl unab­hängig sein wollen, dann müssen wir nach neuen Energiequellen suchen, und wir müssen alles Mögliche ausprobieren, um auch Atomkraft zur Energiegewinnung zu zulassen, denn vorläufig können wir auch Atomenergie noch nicht ganz verzichten.
In der Vergangenheit haben wir nach alternativen Energiequellen gesucht, aber nicht intensiv genug, obwohl viele Hobbyforscher zu manigfaltigen Ergebnissen ge­kommen sind, aber kein Unternehmen hat Interesse gezeigt, die angebotenen Ener­giequellen herzustellen, sondern man verließ sich auf die herkömmlichen Quellen.
Jetzt droht eine bewaffnete Auseinandersetzung mit einem Staat, der an der Ölquelle sitzt, und dessen Präsident wie Rumpelstilzchen herumhüft, und die Mächtigen dieser Welt verarscht, indem er ruft: „heute habe ich Öl und morgen Atomwaffen und nie­mand weiß, wann ich die Atomwaffen gegen die Ungläubigen einsetze“.
In dieser Auseinandersetzung erkennt man genau, wozu Menschen fähig sind, wenn sie noch mehr Macht haben wollen. Es geht hier nicht um Religion, so daß der Islam oder das Christentum siegen sollen, sondern es geht um die blanke Macht, um Selbst­darstellung, wenn man geistig nicht in der Lage ist, zu begreifen, was das Leben der Menschen bedeutet, und daß wir alle sterblich sind.
Ich denke, die Sterblichkeit des Menschen ist wohl das, was für das Leben positiv aber auch negativ sein kann. Ich sage mir immer, die Hoffnung stirbt zuletzt, denn solange noch miteinander geredet wird, solange wird auch nicht geschossen.

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