Samstag, 14. Juni 2008

Spassbremse

Wie komme ich eigentlich auf Spassbremse? Es ist einfach, weil ich derzeit gesund­heitlich nicht so gut drauf bin, und ärztlichen Rat konsultieren muss, oder auch nicht.

Aber was ist eine Spassbremse? Also es wäre nach meinem Verständnis ein Mensch, der mir durch Maßnahmen wie Verbote und Ähnlichem mir dem Spass am Leben verdirbt. Wenn ich lebe, dann möchte ich so leben, daß es nirgends einen gibt, der laufend mahnt und ermahnt, nicht so zu leben wie man im Moment lebt, aber warum soll man nicht so leben wie man gerade lebt?

Es ist immer lustig, wenn alles genau geregelt ist, sogar das Pinkeln. Ja, man regelt sogar die Art und Weise wie man pinkelt, aber muss das alles so sein?

Wie lange hält das Leben eines Menschen an, wie lange lebt der Mensch überhaupt? Das weiß natürlich keiner, aber es gibt Menschen, die sich anmaßen, genau die Le­benslänge eines Menschen ausrechnen zu können. Am schönsten ist es bei schweren Erkrankungen wie Krebs, wenn Ärzte behaupten, der betreffende Patient habe noch drei Monate zu leben, aber der lebt anschließend noch 30 Jahre und stirbt eines na­türlichen Todes ohne Medikamenten.

So langsam merkt ihr, wohin ich mich wende, um eine mögliche Spassbremse heraus­zustellen. Aber weiter in meinen Bemerkungen. Kein Mensch kann bestimmen, wie lange ein Mensch lebt, mit Ausnahmen in Staaten wo Menschen hingerichtet werden, und wie oft er Spass haben darf, und mit welchem Elan er das Leben meistert. Denn das Leben eines Menschen ist begrenzt, und der betreffende Mensch muss in dieser Zeit sein Leben so gestalten können, wie er es möchte oder auch will.

Vorschriften, wie er sein Leben zu leben hat, sind dann fehl am Platze, weil man ei­nem Menschen keine Vorschriften machen kann. Besonders eine Berufsgruppe macht in den letzten Jahren den Menschen Vorschriften: wie sie leben und wovon sie leben sollen.

Das ist die Ärzteschaft mit der Pharma-Industrien zusammen, denn sie wollen die Gesundheit des Menschen nach ihrem Vorbild formen, in der Hauptsache nach Wert-Systemen z.B. darf der Glucose-Spiegel im Blut nur einen bestimmten Wert errei­chen, ansonsten ist man schwerkrank, doch habe ich festgestellt, daß die Bewertung heimlich korrigiert wird, nicht nach oben sondern nach unten. Wenn der Wert nach unten korrigiert wird, dann gibt es mehr Menschen, die in die Kategorie „Diabetes“ fallen und somit Kunden der Pharma-Industrie werden.

Ich selbst bin sehr vorsichtig im Umgang mit den Ärzten, aber auch mit den Medika­menten, die mir die Ärzte verschreiben. Es gibt wirklich junge Ärzte, die glauben an die Heiligkeit von Medikamenten, was viele nicht machen, aber auch die Medikamen­te können den Spass am Leben bremsen, und zwar gewaltig, besonders dann, wenn eine falsche Diagnose gestellt wird, und man bekommt dann die falschen Medika­mente, oder man verträgt die Medikamente nicht.

Ich denke, es gibt hier auf unserem Planeten sehr viele Spassbremsen, weil diese Bremsen das Leben kontrollieren wollen, besonders das Leben der anderen Men­schen, und wenn sie es nicht können, dann werden sie krank, und selbst wird der Spass an der Kontrolle zu einer Bremse.

Derzeit betrachte ich meine Ärzte als Spassbremse, weil sie alles Mögliche finden, was krank sein könnte, wie lustig. Bloß ich habe etwas gegen Maßnahmen, die ich nicht gutheißen kann, die mich in meiner Gesundheit gefährden könnten, aber auch in meinem Spaß am Leben. Darum muß man sich die Ärzte vom Halse halten, und diese nur dann konsultieren, wenn man sie wirklich braucht.

Keine Kommentare: