Montag, 23. Juni 2008

Spaß haben, wie

Das hört sich lustig an, besonders das Wort „Spaß“ und dann das Wort „haben“, aber das Wort „wie“ versaut einem alles, aber warum. Muß man nicht zuerst nach­denken, wie man Spaß haben kann, indem man nach auffälligen Anreizen sucht, die Menschen motivieren, zu lachen, wenn man seine Grimassen schneidet, oder geht es auch ohne Grimassen?

Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Spaß“ oder den beiden Wörter „Spaß haben“? Vermutlich so etwas „wie Freude haben“. Ich denke aber, man sollte beide Begriffe nicht gleichsetzen, den Freude ist ein Begriff, der den inneren Zustand eines Menschen anspricht, wenn er emotional empfindet, was für ihn angenehm ist.

Wie ist eigentlich Spaß zu verstehen? Ich denke, jeder versteht es auf seine Art und Weise, weil es keine allgemeinen Richtlinien gibt, woran zu messen ist, was Spaß überhaupt ist. Aber meistens wird der Spaß auf Kosten anderer Menschen ausgetra­gen, und das immer zum Nachteil von diesen Menschen.

Spaß ist etwas, was sehr oberflächlich ist und nicht in die Tiefe der Seele geht, was bei der Freude anders ist. Der Spaß ist ein vorübergehendes Ereignis, das bald ver­gessen ist, aber dazu ist die Freude ein länger andauerndes Ereignis, daß emotional prägt und sich oft über Jahren als prägend für die Seele erweist.

Aber wie macht man Spaß und wie wirkt sich der Spaß aus, besonders auf das menschliche Umfeld? Ich denke, wenn man Spaß haben will und Spaß macht, dann nur auf eigene Kosten, und man sollte andere Menschen aus den Aktivitäten heraus­halten. Das menschliche Umfeld sollte nur passiv als Zuschauer am Spaß teilnehmen. Der Spaß sollte so gestaltet sein, daß er für den Aktiven sowie auch für den Passiven eine kurze Freude sei, also eine Entspannung der Seele. Besonders angenehm ist die Stuation, wenn man selbst, der den Spaß gestaltet, zum Opfer seines eigenen Spaßes wird.

Doch ist allgemein der Spaß ein Blitzableiter der negativen Emotionen, weil man sich mit dem Lachen an der spaßhaften Situation freier fühlt, und der Moment gibt einem das Gefühl der wirklichen Freiheit. Es dauert meist nur eine kurze Zeit, bis der Spaß vorüber ist. Also ist der Spaß etwas Kurzfristiges, im Gegensatz ist die Freude langfristig. Aber Beides ist damit verbunden, daß die Emotionen sich frei bewegen und sich aus dem Gefängnis befreien können.

Also gibt es neben der Freude auch den Spaß. Spaß am Leben haben oder auch Le­bensfreude. Das eine dauert länger und das anders ist bald verflogen, doch geht der Spaß auch dann in die Lebensfreude über.

Laßt uns Spaß haben so haben wir auch Freude und zwar, Lebensfreude.

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