Sonntag, 22. Juni 2008

Sicherungsverwahrung

Jetzt bemüht sich der Bundestag, und daß nach vielen Jahren, wieder eine Verschär­fung des Strafgesetzes für Jugendliche. Denn in den Jahren davor, versuchte man, mit milderen Strafen der Jugendkriminalität wieder Herr zu werden, aber die Politik scheiterte, weil sie nicht in der Lage ist, im eigenen Land eine Situation zu schaffen, die die Jugendkriminalität einschränkt, besonders bei den Jugendlichen, die aus den Migrantenfamilien kommen.

In diesem Lande sollte man den Zuwanderen erst die Möglichkeit geben, sich anzu­passen, aber dabei dürfen sie nicht ihre Herkunft und Kultur vergessen, aber die soll­ten der Demokratie aufgeschlossen sein. Denn wenn man in ein anderes Land geht, dann muß man schon die politischen Gegebenheiten des Landes respektieren, und das heißt bei uns: Demokratie, die Freiheit des Individuum im Rahmen der bestehen­den Gesetze. Auf jeden Fall muß man die Verfassung des Landes und seine Geschich­te kennen. Auch wäre es angebracht, die Sprache des landes zu erlernen, wenn man sie auch nicht perfekt beherrschen sollte, denn wer beherrscht eine Sprache schon perfekt. Die eigene Sprache sollte man nicht vergessen, denn sie deuten auf die Wur­zeln seines eigenen Dasein hin.

Gehen wir zur Sicherungsverwahrung über. Das ist ein Gesetz, welches schwerwie­gend auf die Strafbarkeit der Jugendlichen einwirken wird, denn wer will schon nach sieben Jahren, möglicherweise für sein ganzes Leben eingeschlossen werden. Aber das ist nur eine Hypose des Rechtsstaates, um jugendliche Straftäter zu warnen, Ka­pitalverbrechen zu begehen, die so schwerwiegend in ihrem Ausmaß sind, daß der ju­gendliche Straftäter für sein restliches Leben weggeschlossen wird.

Da ich die lieben Politiker kenne, wird dieses Gesetz so abgefaßt, daß nie ein jugend­licher Straftäter so bestraft wird, obwohl man manchmal bei der Schwere mancher Straftaten, den Täter für immer wegschließen möchte, aber das sind Emotionen der Menschen, die die Rache wollen, um seine Wut befriedigen zu können.

Ich selbst bin gespannt, ob und wie dieses Gesetz greifen soll, denn bisher haben der­artige Gesetze bei uns nicht so richtig gegriffen, sondern wurden teileweise gemildert bis hin zur Abschaffung des Gesetzes.

Aber ich frage mich trotzdem, greift ein derartiges Gesetz überhaupt, denn die Täter gehen immer von dem Standpunkt aus: ich werde ja doch nicht erwischt, aber zu­meist sind diese Straftaten immer aus emotionalen Gründen heraus begangen wor­den.

Es wäre doch erst einmal besser gewesen, die Situationen der Jugendlichen in dem Lande oder auch weltweit zu analysieren, um dann erst zu Maßnahmen zu kommen, wie Sicherungsverwahrung.

Ich weiß, daß Jugendliche manchmal bewußt die Grenzen der gegebenen Gesetze austesten und sich wenig darum scheren, was die Gesellschaft davon denkt, aber es sind meist emotionale Vorgänge, die durch Gespräche und andere Handlungen durch die Gesellschaft bereinigt werden können. Es ist auch so, daß die Jugendlichen in unserer Gesellschaft das Gefühl haben, sehr oft verarscht zu werden, siehe die hohe Arbeitslosigkeit, der Mangel an Ausbildungsplätzen, die Studiengebühren an den Univeristäten und die schlechte schulische Ausbildung. Gut, es gibt auch Hin­weise darauf, daß ein Teil der Jugendlichen oft obskure Wege in dem beruflichen Fortkommen geht, die sie überhaupt nicht bewältigen können, weil ihnen dazu die Fähigkeiten fehlen sie Model oder im Gesang.

Erst einmal sollte man hier die Ursachen beseitigen, um Bürger zu bekommen, die sich an die gegebenen Gesetze halten, obwohl einige Politiker sind nicht die Vorbil­der einer Demokratie siehe Herr Dr. Schäuble, der per Gesetz die Persönlichkeits­rechte der Bürger, die ihn ja auch gewählt haben, auszuhebeln.

Ich denke, die Jugendlichen werden irgendwann die Kurve kriegen, um sich den ge­sellschaftlichen Belangen zu zuwenden. Es wird immer junge Menschen geben, die beharrlich gegen Gesetze einer Gemeinschaft verstossen, aber warum sie es machen, das weiß keiner, aber spekuliert wird trotzdem. So wird es auch mit der Sicherungs­verwahrung von jugendlichen Straftätern sein. Ich selbst kann abwarten.

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