Donnerstag, 5. Juni 2008

Pille des Todes

Vor über einem Jahr tönten Wissenschaftler, man habe die Abspeckpille gefunden, und jetzt sei es einfach, durch die Einnahme der Pille ohne viel Aufwand, überflüssi­ge Pfunde zu verlieren.

Alles schön und gut, aber so einfach geht es nicht, Pille in den Schlund geworfen, einen Schluck Wasser getrunken und die Pille heruntergeschluckt. Und dann wirkt sie. Es sind gleich zwei Pfund verschwunden.

Wer so etwas behauptet, der muß etwas an seiner Glocke haben, so zweimal hin und zurück. Denn wir wissen alle, daß man seine Pfunde durch den Verlust von Kilokalo­rien verliert. Um 100g Körpergewicht zu verlieren, muß man etwa 700 kcal verbrau­chen, und das ist nicht wenig. Aber lassen wir die Zahlen einmal weg, und stützen uns auf das Pillenwirrwarr der Pharma-Unternehmen.

Die Pharma-Unternehmen überschwemmen uns mit allen möglichen Produkten von Medikamenten, die dem Menschen helfen sollen, aber in Wirklichkeit nicht das Hei­len von Krankheiten unterstützen, sondern eher schädigen. Aber jetzt kommt jemand und meint, die Pille zum Abnehmen sei aber kein Medikament. So gesehen, stimmt der Hinweis schon, weil das Abnehmen von Körpermasse, eine Schönheitsmaßnahme ist, wie die plastische Chirugie. Schlau wie die Pharma-Unternehmen sind, haben sie zusammen mit der Ärzteschaft, das Übergewicht des Menschen zu einer Krankheit deklariert. Jetzt ist das Übergewicht eine Krnakheit, wird von der Krankenkasse aber als solche nicht anerkannt, nur in Einzelfällen, wenn sich aus der Art und Weise des Übergewichtes ein anerkannte krankheit ergibt oder ergeben kann. Also ein Medika­ment muß her und an den Menschen gebracht werden.

In Großbritanien sind in den letzten Monaten fünf Todesfälle aufgetreten, die durch die Einnahme der Abnehmpille verursacht wurden. Die Pharma-Unternehmen schweigen dazu, wie immer.

Es gibt leider Menschen, die sich am Unglück von Menschen finanziell gesunden, und ihnen passiert nichts, obwohl es Tatsache ist, daß derartige Unternehmen oft am Tod von Menschen Schuld sind.


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