Mittwoch, 25. Juni 2008

Den eigenen Weg gehen

Dieses Thema kann ich nicht so ausschöpfen, wie ich es eigentlich möchte, aber trotzdem suche ich einen Weg, um einigermaßen etwas darzustellen, besonders wenn es sich um eine Lebensphilosophie geht. Wenn sich die Philosophie einmischt, so kann man davon ausgehen, daß es eigentlich ein tiefschürfendes Thema sein sollte. Aber desto trotz, habe ich mir Geanken gemacht, wie ein heranwachsender oder schon erwachsender Mensch seinen Weg wählen kann, um diesen durch das Leben zu gehen.

Es ist immer leicht, etwas theoretisch darzustellen, um anderen Mensch nur einen Anreiz zu geben, im weiteren Leben einen neuen Lebensweg einzuschlagen, der neu ist, aber auch risikoreich, wenn man ihn beschreiten will. Aber der Mensch liebt das Risiko im Leben. Gut kehren wir zu m Thema zurück.

Als ich über die Lebensphilosophie zu diesem Thema kam, machte ich mir Gedanken, was es eigentlich bedeutet „seinen eigenen Weg zu gehen“. Aber kann man in einer Gesellschaft seinen eigenen Weg gehen? Das ist schon die Frage, weil man, wenn man den eigenen Weg geht, Regeln brechen kann, die die Freiheit und das Persön­lichkeitsrecht anderer Menschen betreffen. Es ist wirklich nicht einfach, sich zwi­schen diesen Rechten zurecht zu finden, und es bedarf großer Aufmerksamkeit, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Ich denke, der Wille ist das Plus der Menschen, wenn er seinen eigenen Weg gehen will.

Aber es gibt natürlich die Gefahr, daß seine Gedanken zu einer Religion macht, diese Gedanken anderen Menschen mitteilt, und dann selbst zu Guru wird, der letztendlich der Meinung ist, er habe den richtigen Weg gefunden, aber sind die Wege, die wir im Leben selbst gehen, nicht einzigartig in ihrem Wesen?

Gerade in der heutigen Zeit, in der die alten Gedanken zurückkehren, um die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte der Bürger erst einzuschränken, um sie dann später aus der Verfassung zu streichen. Aber es gibt auch den Weg des passiven Widerstandes, aber auch der passive Widerstand ist den Regierenden von heute ein Dorn im Auge, und erfinden sie schnell eine Verordnung gegen den passiven Wider­stand, der dann zu einen Straftatbestand wird. Jetzt frage ich mich, kann ich in einer derartigen Gesellschaft überhaupt meinen eigenen Weg gehen, oder muß ich mit der Meute heulen? So wird man zum Heuler.

Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg, wenn er sich von seinem Elternhaus abgena­belt hat, weil er es muß. Ich bin auch meinen eigenen Weg gegangen, meine göttliche Ehefraugattingemahlin ebenfalls und meine liebliche Tochter auch. Ich bin glücklich darüber, daß wir alle Drei unseren eigenen Weg gegangen sind und noch gehen.

Doch jeder muß nach vielen Versuchen, den Weg gefunden haben, den er gehen will, aber die Wege ändern sich häufig, aber auch diese Veränderungen gehören zum Le­ben dazu, aber auch zur Lebensphilosophie.

Gehe deinen eigenen Weg, der dir nicht vorgeschrieben wird, den du suchen mußt, um ihn zu gehen, nur so kannst du dein eigenes Lebensglück finden, das nicht im Ma­teriellen sondern im Immateriellen liegt, im Geiste des jeweiligen Menschen.

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