Sonntag, 29. Juni 2008

Brücke am Waldsee


Das ist der Anglersteg , der in den kleinen See hineingebaut wurde. Er ist sicher gebaut worden. Die viellen Büsche verdecken auch hier den freien Blick auf den See, aber mit einigen Schritten ist man auf dem Steg und hat den See in voller Größe vor sich, wenn der see auch nicht sehr groß ist. Es schwimmen viele Fishe in diesem See, und der See wird von unterirdischen Quellen sowie von Regenwasser mit Wasser gefüllt. An diesem See gibt es viele einheimische Pflanzen, es ist wirklich ein kleines Paradies der Sinne.

Samstag, 28. Juni 2008

Waldsee

Es ist ein künstlich angelegter kleiner See, der im Wald zwischen Hambrücken und Kronau liegt.
Der See ist von Büschen, die am Ufer stehen und hohen Bäumen des Waldes eingeschlossen. Ein dünner Schilfgürtel steht an der Böschung direkt im Wasser und bildet so einen Schutz für die Fische in dem kleinen See. Ich habe dort nur zweimal einige Leute angetroffen. Die Gruppe, die am Sonntag sonst immer Walking machte, habe ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Sie sind dort immer am See vorbeigegangen.
Ich freue mich immer, wenn ich dort Station mache, denn es ist wirklich ruhig dort, und die Gedanken können so herrlich wandern. Mögen mir noch Jahre bleiben, um dort die stillen Stunden zu genießen.

Wie der See wirklich entstanden ist, weiß eigentlich keiner, aber er wird halt für Fische benutzt, und die Försterfamilie fischt ab und zu in diesem See.

Freitag, 27. Juni 2008

Ich

Das bin ich, sowie ich wirklich bin. Ich, der Zwergenkönig aus Zwergistan, der Rächer der Kleinen und Enterbten. Seht mich an, diesen grausamen und hemmungslosen Blick, besonders wenn ich mich selbst sehe.

Frau Bundeskanzlerin

Kennt ihr die beiden Menschen. Es ist kein Ehepaar, aber es sind Politiker. Die beiden Aussagen sagen eigentlich alles, seit einmal kreativ beim Denken. Unsere Presse bringt schon schöne Bilder. Ich hätte gerne ein Bild von Hitler und Mussolini gesehen, wie beide auf dem Donnerbalken sitzen, und hinten etwas runterfallen ließen. Danach hätte der heilige Donnerbalken wieder neu geweiht werden müssen.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Brutalkapitalismus

Herr Sommer von den Gewerkschaften bezeichnete die Unternehmer in den neuen Bundesländern als Anhänger des Brutalkapitalismus. Aber was bedeutet eigentlich „Brutalkapitalismus“? Ich denke, alles was mit der Beschäftigung von Menschen zu tun hat, ist in unserer Zeit eine Form von Kapitalismus. Es gibt auch den sozialen Kapitalismus, der eher in den Kommunismus einzubinden ist, als in den Sozialismus. Aber es sind nur Begriffe, die theoretisch formuliert und dann entsprechend ausge­legt werden. Es kommt wirklich auf die Auslegung von Begriffen oder Bezeichnungen an.

Natürlich gab es nach der Wiederveinigung der beiden deutschen Staaten ein Run auf die verfügbaren Unternehmen der Wirtschaft der DDR, denn diese Unternehmen wurden oft zu einem Spottpreis angeboten, was an der Dummheit der Regierung der Bundesrepublik Deutschland lag, aber wenn ein Bundeskanzler seine Freunde be­schenken will, aber offiziell es nicht darf, dann löst man Firmen auf und verkauft de­ren Anteile.

Aber jetzt zu dem Vorwurf aus der Gewerkschaft gegen die Unternehmer in der neu­en Bundesländer. Es werden nicht nur allein ehemalige Anhänger der SED einen Teil der Firmen in den neuen Bundesländer erworben haben, sondern auch Unternehmer aus dem Westen Deutschlands oder aus einem europäischen Land, das der EU ange­hört.

Soviel ich in Erfahrung bringen konnte, haben viele Unternehmer von dem Solidari­tätsbeitrag durch die Westdeutschen profitiert, aber haben diese Gelder nicht an die Arbeitsnehmer in ihren Betrieben als Löhne weitergegeben, sondern selbst einge­steckt. Die Arbeitnehmer haben zu Niedriglöhnen arbeiten müssen, aber die Unter­nehmen haben schwer abkassiert. So manches Unternehmen ist dann in den Konkurs gegangen, ob war es ein selbst herbeigeführter Konkurs, der eigentlich strafbar ist, aber diesen Unternehmern ist nichts passiert, wenn man gute Anwälte hat, und das meiste Geld in einem anderen europäischen Land untergebracht ist, es lebe der be­trügerische Kapitalist.

Es ist schon komisch. Früher waren diese Leute in der Führungsriege der SED, ha­ben die DDR in den Bankrott getrieben, dann sind sie nach der Wiedervereinigung als Unternehmer aufgetaucht, mit dem Streben, die Arbeitnehmer wieder zu unter­drücken, indem schlechte oder gar keine Löhne bezahlt werden. Diese Leute haben in ihrem Leben nur eins gelernt, wie man sich selbst bedienen kann. Im Realsozialismus haben sie genauso gehandelt wie im Kapitalismus, denn sie haben keine Unterschie­de zwischen den beiden Wirtschaftsformen gemacht, für die war alles gleich, in der Hauptsache, man kann gut leben.

Wenn ich alles so betrachte, so frage ich mich, warum beschäftigt man sich mit Be­griffen, die in sich gleich sind, die im einzelnen nur anders ausgelegt werden und nur anders gefärbt sind. In der Grundstruktur sind Kapitalismus und Sozialismus gleich, denn beide Wirtschaftsformen beuten die Menschen aus.

Prinzipiell ist der Mensch wichtig, der dieses Unternehmen führt, aber auch die Füh­rungsriege eines Unternehmens. Denn wenn man sein Unternehmen nach den sozia­len Vorgaben der Menschlichkeit und der Fürsorge der Arbeitnehmer führt, dann kan man von einem sozialen Kapitalismus ausgehen, besonders dann, wenn die Arbeitnehmer an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt werden.

Ich denke, der Begriff „Brutalkapitalismus“ ist weit hergeholt, wenn ich die führen­den Gewerkschafter früherer Jahre so betrachte, dann waren diese genauso dem Ka­pitalismus behaftet wie die heute. Alles andere ist Heuchelei.

Realsozialismus

In den Medien geht es wieder um die Gewerkschaften und den Unternehmers, aber hier besonders um die Unternehmer aus den sechs neuen Bundesländer. Gehen wir deshalb in die Zeit vor dem Mauerfall zurück.

Vor dem Mauerfall gab es die DDR, die ihr politisches System „Sozialismus“ nann­ten, also es war der Realsozialismus. Hier in der DDR hatte nur eine Partei das Sa­gen, die SED als Staatspartei, und es gab erstaunlicherweise auch andere Parteien wie Ost-CDU, die aber der SED angegliedert und unterstellt werden. Diese Vielpar­teienlandschaft sollte der DDR den Anstrich geben, sie sei ein demokratischer Staat, manche haben daran geglaubt wie Honnecker, Mielke und andere. Aber es gibt heute noch Menschen, besonders in den neuen Bundesländern, die an den Realsozialismus glauben.

Nun ja, leider haben wir, oder es ist auch eine gute Lehrstunde für Westler in den alten Bundesländern gewesen, wie der Realsozialismus wirklich ist, denn er hat sich menschenverachtend gezeigt, weil er die wirklichen Bedürfnisse der Menschen nicht befriedigt hat, sondern nur die Bedürfnisse weniger Menschen, die am Hebel der Macht saßen.

Wenn man den Sozialismus, dieses Wort scheint eine negative Bezeichnung zu haben, weil der Inhalt des Wortes den realen Hintergrund in der Einstellung von Mensch zu Mensch zeigt, nämlich das Streben, Macht über den anderen Menschen zu bekom­men.

Der Realsozialismus ist eine Unwahrheit, wenn er behauptet, daß der Mensch unter ihm ein besseres Leben habe. Natürlich haben die Menschen ein besseres Leben, die die Macht innehaben, den anderen geht es emtional so, als wenn sie Leibeigene von anderen Menschen wären.

Obwohl die Objekte der Schwerindustrie und der Landwirtschaft unter staatlicher Obhut standen, brachte diese Form von Ökonomie dem Volk und damit dem Staat nichts, wiel unwirtschaftlich gearbeitet wurde, es fehlte für die Arbeitnehmer der An­reiz für seinen Betrieb und seine Arbeit das optimale zu geben. Dem Arbeitsnehmer wurde nur vorgegauckelt, er sei der Mitbesitzer aller Objekte in der Schwerindustrie und der Landwirtschaft, aber er war nur Sklave in dem kapitalistischen Sozialismus eines politischen Systems, das die Unfreiheit seiner Bürger als Freiheit ansah.

Ich habe hier schon bewußt auf den Kapitalismus im Realsozialismus angespielt, weil ich demnächst auch noch etwas über die derzeitigen kapitalistischen Verhältnisse in den neuen Bundesländer schreiben werde.

Verfolgte man das Treiben in der ehemaligen DDR, wie die Menschen ausgebeutet wurden, um das Bruttosozialprodukt in die Höhe zu treiben, um die Lebensqualität der Bürger zu verbessern, so fragt man sich: wo ist diese Lebensqualität geblieben? Es werden Statistiken angefertigt, aber auch eigene Studien, die jedoch nur theore­tisch das aussagen, was die Regierenden gerne hätten, natürlich für sich selbst, aber nicht für den Bürger.

Aber warum versuchte man die Arbeitnehmer zu mehr Produktivität anzutreiben? Das ist eine gute Frage, die man vielleicht grob und allgemein beantworten könnte: damit unterhielt man das eigene Militär und das Militär von 300 000 Sowjetsoldaten, auch wenn es einige Menschen aus der ehemaligen DDR nicht wahrhaben wollen.

Die Begriffe wie Realsozialismus sind nur Begriffe, die in der Theorie zu diskutieren sind, aber nicht in der Realität, weil die Realität anders aussieht, denn man muß bei diesen Betrachtungen den Menschen miteinbeziehen, weil es ohne den Menschen nicht geht.

Ich selbst sehe hinter dem Begriff „Realsozialismus“ den reinen Machtanspruch ei­ner Menschen-Gruppe, die nach einem besseren Leben für sich selbst strebt, aber auf Kosten der Lebensqualität der übrigen Bürger.

Solidarität wird nur dann gepredigt, wenn der Einfluß der Mächtigen zurücksteht, und das in Form einer wirtschaftlichen Krise. Nur das wirtschaftliche Einkommen regelt die Machtverhältnisse, nicht das soziale Miteinander.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Veränderung des Erbgutes

In den Medien hatte ich heute gelesen, daß sich im Verlauf des Lebens, das Erbgut verändern würde. Bei mir tauchte gleich die Frage auf: stimmt das überhaupt, oder wollen einige Doktores wieder einmal auffallen, auf jeden Fall für den Augenblick, aber über längere Sicht wird diese wissenschaftliche Äußerung ganz verschwinden, als wenn sie überhaupt nicht da gewesen wäre.

Aber ob die Äußerung eines Profilsuchenden wirklich ernst gemeint sei, daß bezwei­fel ich, weil es oft nur darum, den Sponsoren der wissenschaftlichen Institute Ergeb­nisse zu bringen, gut jetzt hat man ein Ergebnis, es wird veröffentlich, danach ver­schwindet es in den Papierkorb und wird nicht mehr gesehen.

Aber gibt es wirklich im Laufe eines Lebens, insbesondere beim Menschen, eine Ver­änderung im Erbgut? Ich denke nicht, weil diese Veränderung keine Veränderungen im Erbgut sind, sondern erworbene Merkmale geben sich zu erkennen.

Nehmen wir einmal ein Beispiel: ihr kennt alle die Männer und Frauen oder auch umgekehrt, die eine Mucki-Bude besuchen, um ihrem Wahn zu befriedigen, Fitness zu betreiben, aber es geht auch darum, sich Muskeln anzutrainieren, die nicht natür­lich sind. Bei dieser Muskelbildung wird mit Steroiden nachgeholfen, ihr kennt die chinesischen Apotheker: Ana und Bolika. Die Muskeln dieser Menschen sind kein Erbgut, sondern sie haben die Muskeln erworben oder ausgebildet, un diese Muskel werden nicht vererb, sie sind also nicht im Erbgut vorhanden.

Jetzt stolpert man über die obengenannte wissenschaftliche Aussage. Ich kann nur den Kopf schütteln, weil viele oder die meisten oder alle Wissenschaftlicher an der Realität vorbeiforschen. Sie stellen Thesen auf, versuchen diese formgerecht zu be­weisen, und sie bringen anschließend Hirngespinnste zu Papier. Natürlich gibt es auch seriöse Wissenschaftler mit seriösen Studien.

Ich will hier keine Schelte verteilen, aber ich mache, wenn es möglich ist, andere auf diese Ungereimtheiten in den Aussagen aufmerksam. So kann ich meine Ausdauerfä­higkeiten auch nicht vererben, weil ich sie über lange Jahre erworben haben, denn sie schlägt sich nicht in meinem Erbgut nieder.

Jetzt fragt man sich wirklich, was kann vererbt werden? Eigentlich wird alles das vererbt, was im Erbgut ist, also was durch die Evolution in unser Erbgut festgelegt worden ist, das wir weitergeben, um zu überleben. Aber es gibt noch Einiges zu be­achten. Das Erbgut kann schön verändert werden, aber meistens in der Form, daß es geschädigt wird, und daß wir es so auch an die nachkommenden Generationen wei­tergeben.

Irrtümlicherweise wird oft in seinen eigenen Nachkommen bestimmte Merkmale als eigenes Erbgut interpretiert, aber bei einem genauen Hinsehen stellt man dann selbst fest, daß es nur ein Merkmal ist, das die Nachkommenschaft selbst erworben hat oder aus der Urzeit in seinem Erbgut hinübergerettet hat.

Manchmal ist es mir schon wirklich schleierhaft, wie das Erbgut zustande kommt, be­sonders manche Merkmale im Erbgut, die sich bei den Nachkommen zeigen, sind ei­gentlich unbekannt. Ob einer der Vorfahren aus den tausenden von Generationen, die vor uns da waren, das Erbgut über tausenden von Generationen mitgegeben ha­ben. Aber alles ist spekulativ und bringt uns eigentlich nicht an die Quelle heraus, aus der die Evolution das Erbgut schöpft. Ich denke, wir sind von der Evolution ab­hängig, denn eigentlich wissen wir nicht, woher wir kommen und wohin wir gehen, aber alles ist möglich.

Doch wir Menschen spekulieren ständig und meinen, wir wissen alles oder wir erfah­ren alles, doch das ist nicht der Fall. Wir wissen nichts, und das was wir wissen ist nichts zu dem, was es in Wirklichkeit gibt. Solange der Mensch da ist, wird er immer versuchen, seine Neugierde zu befriedigen, was auch gut ist, aber wenn er nicht mehr da ist, dann ist auch die Neugierde des Zweibeiners verloren gegangen.

Den eigenen Weg gehen

Dieses Thema kann ich nicht so ausschöpfen, wie ich es eigentlich möchte, aber trotzdem suche ich einen Weg, um einigermaßen etwas darzustellen, besonders wenn es sich um eine Lebensphilosophie geht. Wenn sich die Philosophie einmischt, so kann man davon ausgehen, daß es eigentlich ein tiefschürfendes Thema sein sollte. Aber desto trotz, habe ich mir Geanken gemacht, wie ein heranwachsender oder schon erwachsender Mensch seinen Weg wählen kann, um diesen durch das Leben zu gehen.

Es ist immer leicht, etwas theoretisch darzustellen, um anderen Mensch nur einen Anreiz zu geben, im weiteren Leben einen neuen Lebensweg einzuschlagen, der neu ist, aber auch risikoreich, wenn man ihn beschreiten will. Aber der Mensch liebt das Risiko im Leben. Gut kehren wir zu m Thema zurück.

Als ich über die Lebensphilosophie zu diesem Thema kam, machte ich mir Gedanken, was es eigentlich bedeutet „seinen eigenen Weg zu gehen“. Aber kann man in einer Gesellschaft seinen eigenen Weg gehen? Das ist schon die Frage, weil man, wenn man den eigenen Weg geht, Regeln brechen kann, die die Freiheit und das Persön­lichkeitsrecht anderer Menschen betreffen. Es ist wirklich nicht einfach, sich zwi­schen diesen Rechten zurecht zu finden, und es bedarf großer Aufmerksamkeit, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Ich denke, der Wille ist das Plus der Menschen, wenn er seinen eigenen Weg gehen will.

Aber es gibt natürlich die Gefahr, daß seine Gedanken zu einer Religion macht, diese Gedanken anderen Menschen mitteilt, und dann selbst zu Guru wird, der letztendlich der Meinung ist, er habe den richtigen Weg gefunden, aber sind die Wege, die wir im Leben selbst gehen, nicht einzigartig in ihrem Wesen?

Gerade in der heutigen Zeit, in der die alten Gedanken zurückkehren, um die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte der Bürger erst einzuschränken, um sie dann später aus der Verfassung zu streichen. Aber es gibt auch den Weg des passiven Widerstandes, aber auch der passive Widerstand ist den Regierenden von heute ein Dorn im Auge, und erfinden sie schnell eine Verordnung gegen den passiven Wider­stand, der dann zu einen Straftatbestand wird. Jetzt frage ich mich, kann ich in einer derartigen Gesellschaft überhaupt meinen eigenen Weg gehen, oder muß ich mit der Meute heulen? So wird man zum Heuler.

Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg, wenn er sich von seinem Elternhaus abgena­belt hat, weil er es muß. Ich bin auch meinen eigenen Weg gegangen, meine göttliche Ehefraugattingemahlin ebenfalls und meine liebliche Tochter auch. Ich bin glücklich darüber, daß wir alle Drei unseren eigenen Weg gegangen sind und noch gehen.

Doch jeder muß nach vielen Versuchen, den Weg gefunden haben, den er gehen will, aber die Wege ändern sich häufig, aber auch diese Veränderungen gehören zum Le­ben dazu, aber auch zur Lebensphilosophie.

Gehe deinen eigenen Weg, der dir nicht vorgeschrieben wird, den du suchen mußt, um ihn zu gehen, nur so kannst du dein eigenes Lebensglück finden, das nicht im Ma­teriellen sondern im Immateriellen liegt, im Geiste des jeweiligen Menschen.

Schmerzen haben

Dieses Thema habe ich heute aufgefasst, als ich in meine Armbeuge hineinsah und den roten Punkt des Einstiches sah, den ich vor einigen Tagen bekommen hatte. Ich sah mir den Einstich an und dachte über den Vorgang nach. Ich habe keine Schwie­rigkeiten, wenn auch meiner Vene Blut entnommen wird, aber trotzdem dachte ich über das Phänomen „Schmerz“ nach, der noch vor dem Einstich auftritt, wenn man beim Einstich zusieht.

Ich hatte in der Vergangenheit schon des Öfteren zugesehen, und habe dann regis­triert, daß der Schmerz kurz vorher auftritt, bevor die Nadel in die Vene eindringt. Nun gut, es ist nichts Besonderes, so wird man denken, aber für mich schon, weil ich das als Phänomen betrachte, denn eigentlich, so sagt man allgemein, tritt der Schmerz dann auf, wenn er in den Körper eindringt, also auf Nerven trifft, die dann dem Zentralen Nervensystem, daß etwas in den Körper eindringt. Das Zentrale Ner­vensystem gibt Alarm in Form des Schmerzes.

Dieser Vorgang vollzieht sich erst dann, wenn der Körper einschließlich der Nerven­zellen mit dem eindringenden Gegenstand in Berührung kommt. Soweit ist alles klar, die Nervenzellen melden ihrem Chef dem „Zentralen Nervensystem“ dieses Eindrin­gen eines Gegenstandes, und die Zentrale gibt Alarm in Form eines Schmerzes. Das war mir aus dem Biologieunterricht in der Schule auch klar, und ich hatte mir später keine weiteren Gedanken gemacht, warum sollte ich, aber es ist doch anders gekom­men, weil ich mir doch noch Gedanken über den Schmerz machte, besonders in der Hinsicht, wann tritt der Schmerz auf?

So beobachtete ich bei der Blutentnahme durch den Arzt oder durch eine Kranken­schwester, daß der Schmerz schon vor dem Eindringen der Nadel in die Vene auftritt, und ich machte mir so meine Gedanken, warum es der Fall sei, daß der Schmerz schon vor dem Eindringen der Nadel da ist. Die Nadel ist wird kein Zauberstab, der vor dem Eindringen in die Vene sagt: Schmerz ist da.

Da ich mich in den letzten Monaten auch mit der Hirnforschung beschäftigt hatte, konnte es nur so sein, daß das Gehirn im Voraus erkennt, daß die Nadel in die Vene also in den Körper eindringt, und es meldet dies dem Zentralen Nervensystem, das Schmerzalarm geben soll. Ob jetzt das Auge dem Hirn die Situation vermittelt, wie die Nadel vor der Vene ist und gleich eindringt, das ist auch möglich, ich denke schon, aber mir ist schon einige Male aufgefallen, daß der Schmerz auch dann auf­tritt, wenn man nicht hinsieht, obwohl die Nadel noch nicht in die Vene eingedrungen war.

Das Gehirn nimmt die Funktion des Überwachers ein, und meldet schon voraus, wann das Zentrale Nervensystem Schmerzalarm geben soll. Es ist wirklich ein Phä­nomen, wie der ganze Körper eines Menschen gemeinsam funktioniert, um Feinde des Körpers abzuwehren.

Diese kleinen Dinge, so wie wir sie bezeichnen, üben eine weitgehende Funktion in unserem Leben aus, so daß wir die Möglichkeit haben, zu überleben. Wenn ich auf die Signale meines Körpers achte, aber auch auf die Signale der Natur und meines sozialen Umfeldes, dann habe ich die große Chance, in dieser Umwelt bestehen zu können. Also achtet auch auf die sogenannten Kleinigkeiten, die haben es in sich.

Dienstag, 24. Juni 2008

Hymne der Nationen

Jetzt ist die Zeit der Fußball-Europameisterschaften, und mir fällt auf, daß die Leute sich von den Sitzen erheben, wenn das Lied der Nationen erklingt. Man nennt so et­was die „Hymne“, ich weiß nicht warum, aber es ist so, also halte ich mich daran.

Aber warum hat jedes Land ein Lied, daß es „National-Hymne“ nennt? Soll diese Hymne die Nation als Einheit zusammenschweißen, oder soll an dieser Hymne die Nation erkannt werden?

Ich denke, daß eine Nationalhymne die Nation zusammenhalten soll, sie ist so etwas wie das Band, das alle Bürger einer Nation unsichtbar umschlingt. Die Hymne gibt den Bürger einer Nation das Gefühl, zusammen zu gehören, also ein Gemeinschafts­gefühl, als Nation anerkannt zu werden. In den Reihen dieser Bürger einer Nation hat er das Gefühl, geschützt und beschützt zu werden. Er ist nicht mehr allein, eine große Gemeinschaft hat den Bürger aufgenommen, um ihm eine Heimat zu geben.

Ich denke oft, wenn ich eine Hymne höre, wie unterschiedlich diese Hymnen klingen und wie unterschiedlich ihre Texte sind, wenn die Hymne gesungen wird. Aber nicht nur das, sondern woher kommt diese Hymne und wie ist sie entstanden.

Die Nationalhymnen trennen die Nationen voneinander. Die Nationen finden nie zu­einander, auch wenn die Bürger der einzelnen Nationen es wollen, denn die Hymne steht dazwischen, weil sie in ihren Auslegungen sehr unterschiedlich sind.

Gibt es eigentlich eine Hymne, die für die Menschheit allgemein gilt, und die nicht den Hauch von Nationalismus trägt? Ja, die könnte es schon geben, wenn man sich bei einer derartigen Hymne auf die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen also des In­dividuums bezieht und auch auf die Freiheit der Menschen, aber das wird schwierig sein, weil es Menschen gibt, die nur Macht haben wollen, die eigene Freiheit dazu und dann die Unterdrückung der Mitmenschen, ihm die Freiheit zu nehmen.

Ich empfinde nichts mehr bei dem Abspielen der Nationalhymne. Die Hymnen gehen an mir vorbei, wenn man im Verlauf des Lebens Entdeckungen macht, zu welchen Zwecken eine Hymne mißbraucht wird, sogar zum Zwecke der Gewaltherrschaft ei­ner Gruppe von Menschen über ein Volk.

Bei der Nationalhymne wird ein Zustand erreicht, der irgendwie einer Verherrli­chung gleichkommt, fast wie die Verehrung einer Gottheit, die Hymne genannt wird.

Es ist wirklich so, daß man schon beim Abspielen von Hymnen darauf achtet, wel­chen Inhaltes der Text dieser Hymne ist. Der Text ist oft die Glorifizierung einer Na­tion mit der indirekten Ächtung anderer Nationen oder Menschen.

Aber dieser Zustand wird die Menschheit weiter in Nationalitäten verharren lassen. Ob die Menschheit jemals wirklich frei wird von diesen nationalen Zwängen, ist frag­lich, weil das Wesen der Hymne den Menschen dazu verurteilt, in den Kategorien der Nationen zu denken und zu handeln.

Eigentlich sollte man jede Hymne kritisch analysieren, weil man herausbekommen muß, wie der Inhalt dieser Hymnen auf den Bürger der jeweiligen Nation wirkt.

Die Sonne macht Pause

Wissenschaftler, die sich intensiv mit dem ständigen Zustand der Sonne beschäftigen, machen sich Sorgen um die Sonne, weil diese seit zwei Jahren Pause in ihren Aktivi­täten macht. Aber das heißt nicht, daß die Sonne ständig aktiv ist, sondern so alle sieben Jahre, legt sie eine kurze Pause ein, um sich von den Aktivitäten zu erholen, aber sie hätte schon seit zwei Jahren wieder aktiv sein müssen. Scheinbar hat die Sonne den kosmischen Wecker überhört.

Aber jetzt kommt das Argument der Wissenschaftler: es sei zu befürchten, daß eine kleine Eiszeit die Erde heimsuchen wird. Ja, ja, diese ständigen Heimsuchungen, aber schließlich leben wir im Kosmos, und wir müssen uns an die Gesetze des Kos­mos halten, auch wenn wir Menschen der Meinung sind, wir würden es sein, die die Gesetze machen, also soll die Sonne ihre Pause beenden und wieder aktiv werden.

So vor 350 Jahren soll es schon einmal diese Situation gegeben haben, da soll die Sonne auch eine längere Pause gemacht haben. Diese Berichterstattung geht aus den Unterlagen der damaligen Astronomen hervor. Es ist anzunehmen, daß es stimmt, daß damals eine kleine Eiszeit von einigen Jahrzehnten aufgetreten ist.

Warum sollte nicht diesmal eine süsse Eiszeit auftreten? Schwamm drüber, aber die Wissenschaftler fangen einmal wieder an, sich darüber zu streiten, ob das Klima auf unserem Planeten von der Sonne abhängig ist oder von der Natur auf dem Planeten. Gut, man kann beim Klima schon geteilter Meinung sein und das aussagen, daß das Klima von der Sonne und von dem Planeten selbst abhängig ist. Wenn man bedankt, dieser Planet ist mit Wasser sehr reichhaltig gesegnet, also wird dieses Wasser von den Strahlen der Sonne erwärmt, man gehen von der Sonne auch Turbulenzen aus, die möglicherweise auf das Klima unseres Planeten einen Einfluß haben, möglicher­weise auf den Wasserdampf, der in die Atmosphäre steigt, dann abkühlt und später als Wasser wieder zur Erde fällt. Möglicherweise haben die Turbulenzen einen ent­scheidenden Einfluß auf diesen Wasserdampf und wirbeln den durch die Atmosphäre, so daß Taifune und andere Wirbelwinde mit viel Regen entstehen.

Die Menschen selbst erzeugen Dreck, der sich in der Atmosphäre mit dem Wasser­dampf verbindet und wieder auf die Erdoberfläche zurückkommt, oder die Wärme nicht mehr in den Weltraum abgeben kann, weil die verdreckte Atmosphäre die auf­steigende Wärme erfolgreich zurückhält.

Es sind alles Theorien über das Klima, aber kein Wissenschaftler ist in der Lage, konkrete Beweise vorzulegen. Sie reden und forschen viel, aber für Geld spricht man jetzt auch von einer Eiszeit und schiebt die Klimaschwankungen auf die Sonne, nur weil sie etwas länger pausiert.

Wenn ich als Radprofi länger pausieren würde, so würde man auch sagen: der muß seine gedopte Organe säubern, damit man ihm kein Doping nachweisen kann. So ist es auch mit der Sonne, denn sie ist jetzt an den Klimaschwankungen schuld. Der Mensch selbst schiebt gerne die Schuld auf andere, das tut nämlich nicht weh, aber blöd ist es schon.

Montag, 23. Juni 2008

Spaß haben, wie

Das hört sich lustig an, besonders das Wort „Spaß“ und dann das Wort „haben“, aber das Wort „wie“ versaut einem alles, aber warum. Muß man nicht zuerst nach­denken, wie man Spaß haben kann, indem man nach auffälligen Anreizen sucht, die Menschen motivieren, zu lachen, wenn man seine Grimassen schneidet, oder geht es auch ohne Grimassen?

Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Spaß“ oder den beiden Wörter „Spaß haben“? Vermutlich so etwas „wie Freude haben“. Ich denke aber, man sollte beide Begriffe nicht gleichsetzen, den Freude ist ein Begriff, der den inneren Zustand eines Menschen anspricht, wenn er emotional empfindet, was für ihn angenehm ist.

Wie ist eigentlich Spaß zu verstehen? Ich denke, jeder versteht es auf seine Art und Weise, weil es keine allgemeinen Richtlinien gibt, woran zu messen ist, was Spaß überhaupt ist. Aber meistens wird der Spaß auf Kosten anderer Menschen ausgetra­gen, und das immer zum Nachteil von diesen Menschen.

Spaß ist etwas, was sehr oberflächlich ist und nicht in die Tiefe der Seele geht, was bei der Freude anders ist. Der Spaß ist ein vorübergehendes Ereignis, das bald ver­gessen ist, aber dazu ist die Freude ein länger andauerndes Ereignis, daß emotional prägt und sich oft über Jahren als prägend für die Seele erweist.

Aber wie macht man Spaß und wie wirkt sich der Spaß aus, besonders auf das menschliche Umfeld? Ich denke, wenn man Spaß haben will und Spaß macht, dann nur auf eigene Kosten, und man sollte andere Menschen aus den Aktivitäten heraus­halten. Das menschliche Umfeld sollte nur passiv als Zuschauer am Spaß teilnehmen. Der Spaß sollte so gestaltet sein, daß er für den Aktiven sowie auch für den Passiven eine kurze Freude sei, also eine Entspannung der Seele. Besonders angenehm ist die Stuation, wenn man selbst, der den Spaß gestaltet, zum Opfer seines eigenen Spaßes wird.

Doch ist allgemein der Spaß ein Blitzableiter der negativen Emotionen, weil man sich mit dem Lachen an der spaßhaften Situation freier fühlt, und der Moment gibt einem das Gefühl der wirklichen Freiheit. Es dauert meist nur eine kurze Zeit, bis der Spaß vorüber ist. Also ist der Spaß etwas Kurzfristiges, im Gegensatz ist die Freude langfristig. Aber Beides ist damit verbunden, daß die Emotionen sich frei bewegen und sich aus dem Gefängnis befreien können.

Also gibt es neben der Freude auch den Spaß. Spaß am Leben haben oder auch Le­bensfreude. Das eine dauert länger und das anders ist bald verflogen, doch geht der Spaß auch dann in die Lebensfreude über.

Laßt uns Spaß haben so haben wir auch Freude und zwar, Lebensfreude.

Sonntag, 22. Juni 2008

Sicherungsverwahrung

Jetzt bemüht sich der Bundestag, und daß nach vielen Jahren, wieder eine Verschär­fung des Strafgesetzes für Jugendliche. Denn in den Jahren davor, versuchte man, mit milderen Strafen der Jugendkriminalität wieder Herr zu werden, aber die Politik scheiterte, weil sie nicht in der Lage ist, im eigenen Land eine Situation zu schaffen, die die Jugendkriminalität einschränkt, besonders bei den Jugendlichen, die aus den Migrantenfamilien kommen.

In diesem Lande sollte man den Zuwanderen erst die Möglichkeit geben, sich anzu­passen, aber dabei dürfen sie nicht ihre Herkunft und Kultur vergessen, aber die soll­ten der Demokratie aufgeschlossen sein. Denn wenn man in ein anderes Land geht, dann muß man schon die politischen Gegebenheiten des Landes respektieren, und das heißt bei uns: Demokratie, die Freiheit des Individuum im Rahmen der bestehen­den Gesetze. Auf jeden Fall muß man die Verfassung des Landes und seine Geschich­te kennen. Auch wäre es angebracht, die Sprache des landes zu erlernen, wenn man sie auch nicht perfekt beherrschen sollte, denn wer beherrscht eine Sprache schon perfekt. Die eigene Sprache sollte man nicht vergessen, denn sie deuten auf die Wur­zeln seines eigenen Dasein hin.

Gehen wir zur Sicherungsverwahrung über. Das ist ein Gesetz, welches schwerwie­gend auf die Strafbarkeit der Jugendlichen einwirken wird, denn wer will schon nach sieben Jahren, möglicherweise für sein ganzes Leben eingeschlossen werden. Aber das ist nur eine Hypose des Rechtsstaates, um jugendliche Straftäter zu warnen, Ka­pitalverbrechen zu begehen, die so schwerwiegend in ihrem Ausmaß sind, daß der ju­gendliche Straftäter für sein restliches Leben weggeschlossen wird.

Da ich die lieben Politiker kenne, wird dieses Gesetz so abgefaßt, daß nie ein jugend­licher Straftäter so bestraft wird, obwohl man manchmal bei der Schwere mancher Straftaten, den Täter für immer wegschließen möchte, aber das sind Emotionen der Menschen, die die Rache wollen, um seine Wut befriedigen zu können.

Ich selbst bin gespannt, ob und wie dieses Gesetz greifen soll, denn bisher haben der­artige Gesetze bei uns nicht so richtig gegriffen, sondern wurden teileweise gemildert bis hin zur Abschaffung des Gesetzes.

Aber ich frage mich trotzdem, greift ein derartiges Gesetz überhaupt, denn die Täter gehen immer von dem Standpunkt aus: ich werde ja doch nicht erwischt, aber zu­meist sind diese Straftaten immer aus emotionalen Gründen heraus begangen wor­den.

Es wäre doch erst einmal besser gewesen, die Situationen der Jugendlichen in dem Lande oder auch weltweit zu analysieren, um dann erst zu Maßnahmen zu kommen, wie Sicherungsverwahrung.

Ich weiß, daß Jugendliche manchmal bewußt die Grenzen der gegebenen Gesetze austesten und sich wenig darum scheren, was die Gesellschaft davon denkt, aber es sind meist emotionale Vorgänge, die durch Gespräche und andere Handlungen durch die Gesellschaft bereinigt werden können. Es ist auch so, daß die Jugendlichen in unserer Gesellschaft das Gefühl haben, sehr oft verarscht zu werden, siehe die hohe Arbeitslosigkeit, der Mangel an Ausbildungsplätzen, die Studiengebühren an den Univeristäten und die schlechte schulische Ausbildung. Gut, es gibt auch Hin­weise darauf, daß ein Teil der Jugendlichen oft obskure Wege in dem beruflichen Fortkommen geht, die sie überhaupt nicht bewältigen können, weil ihnen dazu die Fähigkeiten fehlen sie Model oder im Gesang.

Erst einmal sollte man hier die Ursachen beseitigen, um Bürger zu bekommen, die sich an die gegebenen Gesetze halten, obwohl einige Politiker sind nicht die Vorbil­der einer Demokratie siehe Herr Dr. Schäuble, der per Gesetz die Persönlichkeits­rechte der Bürger, die ihn ja auch gewählt haben, auszuhebeln.

Ich denke, die Jugendlichen werden irgendwann die Kurve kriegen, um sich den ge­sellschaftlichen Belangen zu zuwenden. Es wird immer junge Menschen geben, die beharrlich gegen Gesetze einer Gemeinschaft verstossen, aber warum sie es machen, das weiß keiner, aber spekuliert wird trotzdem. So wird es auch mit der Sicherungs­verwahrung von jugendlichen Straftätern sein. Ich selbst kann abwarten.

Donnerstag, 19. Juni 2008

EU-Störfall

Daß das EU-Land Irland in der Volksabstimmung die europäische Verfassung ab­lehnte, das ist mir klar, weil die meiste Macht auf die Bürokraten in Brüssel über­geht, was heute schon der Fall ist. Die neuverfasste Verfassung der europäischen Union versprach, mehr Demokratie für die Bürger Europas und mehr Entschei­dungsgewalt für das europäische Parlament, aber dieses Versprechen von mehr De­mokratie, ist nur ein Versprechen, denn die Nationalstaaten in Europa halten an ih­rer Nation als Grundlage fest, und sie wollen keine wirkliche Demokratie für die eu­ropäischen Bürger, weil sie sich sonst von ihrem nationalen Charakter trennen müß­ten, und das will wohl keine europäische Nation. Dem Bürger ist es egal, welche Na­tionalität er hat, aber dafür will er mehr Demokratie für sich als Bürger und weniger Macht für die Bürokraten.

Wenn wir wirklich ein Staat „Europa“ werden wollen, so müssen wir viele nationale Zöpfe abschneiden, und irgendwie haben die Iren das begriffen, und sie haben sich gegen das Europa der Nationen gewehrt. Was ich sehr stark vermute, weil es keinen Hinweis auf die Ablehnung der Verfassung gibt.

Doch man kann weiterverhandeln, und zwar mit den Menschen aus Irland, denn jetzt darf man Irland nicht ausgrenzen. Gute Demokratie ist es, wenn man sich auch dann gemeinsam an einen Tisch setzt, und wieder neu verhandelt, also darüber spricht und das mit aller Sachlichkeit, aber gleichzeitig den Bürger richtig informiert, über was verhandelt wurde und mit welchem Ergebnis.

Die Informationsfreude, also das Mitteilen von Ergebnissen und deren Auslegungen, fehlt den gewählten Volksvertretern, weil sie der Meinung sind, daß der Volksvertre­ter nur in der Lage sei, Verhandlungen zu führen, aber die führt er nur durch unsere Wahl in das Parlament.

Das irische Volk hat den Politikern einmal gezeigt, wie es sein kann, wenn ein Volk­gebehren die Arroganz der Politiker scheitern läßt. Darum hat man in Deutschland das Volksbegehren als solches indirekt abgeschafft, weil es keine politische Bedeu­tung hat. In Deutschland sind sie Politiker immer noch der Meinung, sie wären die herrschende Klasse, zusammen mit ihren Geldfreunden, und das Volk seien Unter­menschen, mit denen man umgehen kann, wie man will.

Also ran ihr Politiker. Nehmt Irland in eure Reihe, so wie es bisher war, und redet mit ihnen über das Verfassungswerk, vielleicht helfen euch die Bürger der grünen In­sel auf die Sprünge. Ich hoffe es, daß ihr Politiker wirklich graue Masse in eurem knöchernen Hohlraum habt. Ich setze ganz auf Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, die ist wohl die Einzige, die Verstand hat.

Macht aus den europäischen Nationalstaaten einen Staat „das Europa der Vaterlän­der“, dann sind wir auf dem richtigen Weg, die Menschheit zu einer Einheit werden zu lassen, das geht nur, wenn schon in Europa Einigkeit herrscht.

Freude haben wie

Ich denke, daß ich damit ausdrücken will, daß man immer Freude am Leben haben muß, denn es gibt dieses Leben nur einmal. Aber haben alle Menschen Freude am Leben, das denke ich nicht. Aber warum nicht?

Es ist ganz einfach, auch keine Freude am Leben zu haben, weil es Situationen im Leben eines Menschen gibt, die die Freude erheblich mindern so wie schwere Krank­heiten, aber auch bei jüngeren Menschen der Liebeskummer.

Viele Menschen meinen, man sollte trotz alle dem immer Freude haben, denn dann sei das Leben zu genießen. Ihr habt etwas gemerkt. Nach meinen Gedanken über die Lebensfreuden tauchen jetzt zwei Begriffe auf wie Freude und Genießen, es ist schon eigenartig, wie die Begriffe aneinanderhängen und sich dann gegegenseitig ergän­zen.

Ich habe oben die drei Worte „Freude haben wie“ geschrieben, weil für mich auch das wichtig ist, wie soll man Freude haben. Auch hier ist es sehr unterschiedlich, die Freude so auszulegen, um wirklich Freude zu haben und wie, auf welche Art und Weise, wie sieht die Freude wirklich aus.

Die individuelle Freude unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, denn jeder lebt seine Freude anders aus als sein Mitmensch. Die Freude auszuleben, kann einen po­sitiven oder negativen Widerhall in der Gemeinschaft von Menschen haben, also sind wir eigentlich nicht sicher, wie die Freude, die wir ausleben, von den Mitmenschen aufgenommen wird. So versuchen die meisten Menschen ihre Freude nach den Mit­menschen auszurichten, so etwa: was sagen meine Nachbarn dazu oder was sagt meine Freundin, wenn ich Damenunterwäsche trage, obwohl ich Freude daran habe, diese Unterwäsche zu tragen.

Hier sieht man, daß sich der Mensch im Ausleben seiner Freude immer nach anderen Menschen richtet, was sagen die dazu. Aber ist die Freude nicht individuell zu be­trachten? Natürlich muß ich die Freude individuell betrachten, denn eine kollektive Freude gibt es von Natur nicht, auch wenn gemeinsames Lachen als kollektive Freu­de empfunden wird, ist dieses gemeinsame Lachen, ein individueller Ausdruck von Freude, weil jedes Individuum den Anlaß zur Freude individuell sieht.

Ich selbst habe sehr viel Freude am Leben, solange ich lebe, aber was kommt da­nach? Ein Siegel mit vielen Fragezeichen, so daß man nicht mehr nachfragt, was dann kommt. Denn wenn man Freude haben viel, dann fragt man nicht danach, wo­her die Freude kommt, sondern man freut sich, daß sie da ist.

Ich denke, daß wir Menschen uns über alles freuen können, und es wäre besser, wenn das Leben, aber besonders unsere Menschheit mehr Anlass geben würde, daß wir uns über alles freuen könnten. Aber solange die Miesepeter oben stehen, die Men­schen kontrollieren und bevormunden wollen, solange gibt es auch wenig Freude für den Menschen.

Für manche Menschen reicht es schon, wenn sie etwas zu essen und trinken haben, einen Platz für ihren Schlaf und Freunde, die schützend ihre Hand über sie halten. Aber solange es den krassen Unterschied zwischen den Menschen gibt, arm und reich, solange wird die Freude am Leben den Menschen nicht erreichen können.

Und wie erreichen wir die Freude, ganz einfach, indem wir Menschen aufeinander­zugehen und uns glücklich umarmen können, weil wir uns sehen. Die Freude benötigt keine materiellen Güter sondern immaterielle. Nur dadurch, daß wir uns glücklich schätzen, können wir Freude verbreiten.

Leben genießen

Sehr oft hört man, wenn man anderen Menschen in ein Gespräch kommt, daß man das Leben genießen soll? Aber was verstehen die Menschen darunter, das Leben ge­nießen?

Das Leben ist sehr vielfältig, genauso vielfältig wie die Menschen und in ihrer Art zu leben. Aber welche Modalitäten bestimmen, wo das Genießen des Lebens beginnt und wo es aufhört, daß man ein Leben noch genießen kann? Oder gibt es diese Mo­dalitäten nicht? Sind sie nur eine Illusion, die dem Menschen vom Menschen vorge­geben wird?

Ich wende mich einmal dem Gedanken zu, wie ich das Genießen des Lebens sehen könnte, und wie es die meisten Menschen sehen. Aber ich möchte nicht zurück in mei­ne eigene Vergangenheit meiner Kindheit, denn dort gab es wenig zu genießen, wenn ich davon ausgehe, aber die Gegenwart oder kürzere Vergangenheit soll mir das Ge­nießen des Lebens aufzeigen.

Heute versteht man unter das „Leben genießen“, daß man nur noch Freuden nach­geht, um Befriedigung seiner Triebe zu erreichen. Man denke an die vielen Pornos, die gedreht werden, und dadurch will man eine sexuelle Befriedigung bei den Män­nern erreichen, die sehr leicht zu bedienen sind, weil sie triebgesteuert sind, und auf alles schnell anspringen, was ihnen eine sexuelle Befriedigung bringt. Also versteht der Mann darunter: „das Leben genießen“.

Oder Menschen haben keine Lust mehr auf eine sexuelle Befriedigung, sie gehen Es­sen, also in ein Restaurant, wo man sehr gut Essen und Trinken kann, sie genießen neben den kulinarischen Genüssen gleich die unvergleichliche Atmosphäre des Spei­sens. Die sexuelle Befriedigung kann danach kommen. Sie ist die Fortsetzung des ku­linarischen Genusses.

Oder, was dann zu einem gesellschaftlichen Problem ist oder wird, ist der übermäßi­ge Genuß von alkoholischen Getränken. Hier taucht plötzlich der Begriff „Genuß“ auf. Zuerst genießt man den Alkohol in kleinen Portionen in Gesellschaft, später ge­nießt man den Alkohol in großen Mengen, aber ohne Gesellschaft. Man genießt den Alkohol um seine Sinne zu betäuben, weil man seine Situation nicht wahrhaben will, in der man lebt, aber man lebt und genießt.

Man kann auch Sport treiben, um seinen Körper zu genießen, der zu enormen Leis­tungen hochgepuscht wird. Der Sportler gerät dabei selbst in einen Leistungsrausch, der ihn vergessen läßt, daß man Freude am Sport haben soll, und damit am Leben.

Alles was wir machen, kann auch ein genießen sein, weil wir leben und in diesem Le­ben genießen wollen. Es geht eigentlich nur darum, seine Triebe zu befriedigen, denn genießen heißt doch eigentlich, den Trieb befriedigen, sich nach dem Genießen wohl­fühlen.

Aber strahlt dieses Genießen nicht auch Lebensfreude aus? Oder ist das Genießen nicht zu oberflächlich, oder habe ich nur die Faktoren oder auch Beispiele aufge­zeigt, die eine andere Form von genießen darstellen, wie es eigentlich wirklich ist?

Ich weiß es nicht, weil für mich selbst das Genießen wirklich eine Befriedigung mei­ner Triebe ist, aber gleichzeitig ist das Genießen auf meine Freude an Philosophie, Kunst und anderem gebunden.

So unterschiedlich kann die Ursache für ein Genießen sein, aber das Genießen hat etwas mit dem Leben zu tun, denn ohne zu leben, könnte man nicht genießen. Doch ich denke, daß man die Art und Wiese des Genießens nicht bewerten kann, so nach negativ oder positiv, weil es dem Individuum überlassen bleibt, wie er das Leben ge­nießt, und so auch sein Leben gestaltet, denn er hat nur eines.


Mittwoch, 18. Juni 2008

Lebensfreude wo für

Ich habe vor einigen Wochen einmal über den begriff „Lebensfreude“ nachgedacht, weil ich diesen Begriff schon sehr oft hörte, besonders in der Vergangenheit. Aber hier stelle ich mir die Frage: was ist eigentlich Lebensfreude, und wofür soll sie gut sein, und ist sie spezifisch für den Menschen gedacht, oder hat sich der Mensch die­sen Begriff nur ausgedacht, um sich von den anderen Tieren zu unterscheiden?

Ich denke, die Lebensfreude kann nur philosophisch beantwortet werden, oder gibt es noch eine Möglichkeit, woran man die Lebensfreude erkennt: am Leben des Men­schen, wie er sich im Leben verhält.

Es ist schon phantastisch zu beobachten, wie sich die Menschen im alltäglichen leben verhalten und wie sie ihre Lebensfreude ausdrücken, aber jeder Mensch drückt seine Lebensfreude anders aus. Auch ich habe zu unterschiedlicher Zeit eine andere Art und Weise meine Lebensfreude auszudrücken, aber hier kann ich es noch nicht so niederschreiben, wie ich es meine, also auf später, falls es mir gelingen sollte, die Faktoren, die zu meiner Lebensfreude führen, in etwas verständlich auszudrücken.

Lebensfreude kann man nur ausdrücken, wenn man lebt, also richtig lebt, ein Be­standteil des Lebens ist, denn das übersieht man, wenn man sich mit der Lebensfreu­de intensiv beschäftigt. Ich denke, daß wir Menschen bei unserer Geburt nicht nur den Lebenswillen mitbekommen haben, sondern auch Freude am Leben.

Ist die Lebensfreude am Lebenswillen des Menschen gebunden? Jedes Wesen auf die­sem Planeten hat den Willen zu leben, daran geht kein Weg vorbei, denn es muß nach den Gesetzen der Evolution seine Art erhalten, indem er weiterhin Nachkommen zeugt, und diese betreut und in das Leben entläßt. Aber gibt das Elternteil der Nach­kommenschaft auch Lebensfreude mit? Nun gut, das ist eine Frage, die man sich stel­len kann oder auch nicht, aber es ist eine Frage, die ich mir stellen muß, wenn ich et­was über den Grund der Lebensfreude erfahren will.

Ich denke, die Lebensfreude kann nur vorgelebt werden, besonders in den ersten Jah­ren der Kindheit. Ich beziehe mich hier auf die Tierart „Mensch“, zu der ich selbst gehöre. Wenn die Eltern sehr viel Freude am Leben haben, so überträgt sich diese Lebensfreude auf die Nachkommenschaft. Also ist die Freude am Leben ein erworbe­nes Merkmal, es kann nur weitergegeben aber nicht vererbt werden.

Jetzt verlasse ich lieber den genetischen Bereich, weil er nichts bringt, und wende mich dem Leben zu. Ja richtig dem Leben. Denn unser Leben ist ein ständiger Kampf um das Überleben, auch wenn es heute so scheint, das es nicht so sei, aber wir irren uns, wenn wir das glauben. Es gibt immer die Gefahr, daß eine Katastrophe unser Leben belastet, wenn das Nahrungsangebot erheblich vermindert, so daß wir um die Nahrungsmittel kämpfen müssen. Aber wir haben doch eins gelernt, Lebensfreude an den Tag zu legen, um anderen zu zeigen, wie gut es uns geht.

Aber ist es wirklich so, daß man nur dann Lebensfreude ausstrahlen kann, wenn es einem im Leben gut geht oder ist die Lebensqualität die Ursache: von Lebensfreude?

Das Leben ist für jeden Menschen von unterschiedlicher Qualität, denn es richtet sich immer danach, wie die Lebensfreude gehandhabt wird und auf welcher Grund­lage sie sich entwickelt hat.

Die einen sind in reichen Verhältnissen aufgewachsen, und die anderen in ärmlichen, aber ist die Lebensfreude die gleiche, oder haben die Armen eine mindere Qualität an Lebensfreude?

Es liegt letztendlich an jedem einzelnen Menschen, was er unter Lebensfreude ver­steht. Es richtet sich nicht nach arm und reich, sondern nach der seelischen und geis­tigen Einstellung des Einzelnen. Es gibt Menschen mit einer hohen geistigen und see­lischen Qualität, die als Lebensfreude das auffassen, wenn sie ihre gesitigen und see­lischen Reichtümer erweitern können, das bedeutet, die wollen, um Lebensfreude zu bekommen und zu erhalten, immateriellen Reichtum, den ihnen keiner wegnehmen kann. Die anderen Menschen stehen auf materiellen Reichtum, um Lebensfreude zu haben, jedoch besteht bei ihnen die Gefahr, daß der Reichtum ihnen genommen wer­den kann.

Aber jetzt: Lebensfreude wo für? Lebensfreude für das Leben, das Leben als solches leben zu können, in der Freude zu leben.

Dienstag, 17. Juni 2008

Straßenunterführung

Das ist eine Straßenunterführung von Karlsdorf nach Forst. Darüber rollt der Verkehr auf der Bundesstraße 35 nach Germersheim und der Autobahnanschlussstelle der A 5 von Karlsruhe nach Frankfurt. Dieser Teil der Bundesstraße, der ansonsten durch Karlsdorf ging, wurde vor einigen Jahren hier gebaut.

Montag, 16. Juni 2008

Müllberg

In der Ferne sieht man den riesigen Müllberg, der gerade mit Erde bedeckt wird. Da-
vor steht das neue Haus mit dem Gehöft.

Pferdestall

Dieser Pferdestall wurde erst neu aufgebaut. Da sind nur Pferde untergebracht. Ich denke, daß dieser Stall bewacht wird. Als ich ihn fotografierte, wurden gerade die Pferde gepflegt.

Feldkirche

Das ist wieder die Feldkirche bei Forst. Diesmal habe ich die Südseite des Kirchengem- äuers fotografiert. Hier sieht man, daß es schon eine ältere Feldkirche ist. Da vorne unter den Bäumen sieht man mein Fahrrad.

Feldkirche

Das ist wieder die kleine Feldkirche, aber es ist die Seite, welche nach Norden zeigt. Dort an der Wand der Kirche steht eine Holzbank, auf der ich und meine Tochter so manchesmal gesessen sind. Aber das ist alles schon sehr lange her, so um die 29 Jahre, als sie noch im Kindergarten war. Sie war damals fünf Jahre alt. Die Zeit vergeht, aber die Erinnerungen bleiben.

Feldkirche

Das ist eine Feldkirche in der Nähe von Forst bei Bruchsal. Ich habe schon einmal miterlebt, wie eine Prozession hier stattfand. Der Innenraum dieser kleinen Kirche ist sehr kunstreich ausgeschmückt. Vor der Kirche stehen vier hohe Kastanien. Als meine Tochter noch klein war, bin ich an manchen Samstagen mit ihr hier hingefahren. Hier ist es still und sehr ruhig.

Neues Wohnhaus

Dieses Haus wurde neu gebaut. Hinter dem Haus liegt der eigentliche landwirtschaft-
liche Betrieb. Neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit sind Reitpferde auf diesem Hof untergestellt. Wem das neue Haus gehört, ist mir noch unbekannt. Ich habe auch mir unbekannte Personen bei diesem Haus gesehen.

Samstag, 14. Juni 2008

Lebensangst wo vor

Oft habe ich schon gehört, jemand hätte Lebensangst. Früher habe ich diesen Begriff gar nicht gekannt, denn auch die Menschen in meiner Umgebung gebrauchten die Begriff überhaupt nicht, und es ist auch fraglich, daß sie diesen Begriff eigentlich kannten.

Aber was bedeutet schon der Begriff „Lebensangst“? Ist es die Angst vor dem Leben mit seinen Risiken und Unzulänglichkeiten. Oder ist es das, was wir befürchten, im Alter schwach und hilflos zu werden? Doch ist das Leben geprägt von uns selbst und anderen Ereignissen, die uns prägen und erst zu das machen, was wir sind, zu Men­schen, zu einer unvollkommenen Spezies in der Natur auf diesem Planeten.

Eiegentlich dürfte keine Angst vor dem Leben bestehen, weil man trotzdem lebt, auch mit den bekannten Unzulänglichkeiten, die immer ein Risiko darstellen, im Leben versagen zu können. Aber versagen wir wirklich?

Nein, so möchte ich sagen, wir versagen nicht, solange unsere Ansprüche nicht eine gewissen Grenze überschreiten. Wenn man im Rahmen dessen bleibt, den uns das Le­ben mitgegeben hat, braucht man keine Angst haben, zu versagen.

Aber wann würden wir versagen? Ich denke, wir versagen dann im Leben, wenn un­sere Erwartungen gegenüber dem Leben so hoch sind. Wie ich vorhin schon andeute­te, wir dürfen eine gewissen Grenze nicht überschreiten.

Auch wenn wir unseren Kindern und anderen Menschen lehren, keine Angst vor dem Leben und der eigenen Existenz zu haben, bekommen viele Menschen Lebensangst und begeben sich in die Behandlung von Psychotherapeuten, um wieder aus diesem Dilemma herauszukommen, was ich für gut halte.

Hier stelle ich mir selbst die Frage: Wie entsteht überhaupt Lebensangst und wann bekommt man sie? Es wären an und für sich zwei Fragen in einer, aber das macht nichts.

Ich denke, es gibt verschiedene Entstehungsweisen von Lebensängsten, sowie es auch verschiedene Formen gibt, so auch die verschiedenen Menschen, die davon betroffen werden. Doch wie sieht das Ende einer Lebensangst aus, wenn die Ursache als sol­che nicht behoben wird? Ist es die Selbsttötung oder der Gebrauch von Suchtmitteln, die letztendlich zur Vernichtung des Menschen in seiner psychischen sowie physi­schen Form führt?

Am Ende einer Lebensangst steht, wenn sie nicht behoben werden kann, immer die Selbsttötung. Der Mensch, der mit dem Leben nicht fertig wird, der tötet sich selbst, weil er derin den eigentlichen Ausweg aus der Angst sieht, er zieht das Ende seines Lebens vor, aber sollte er das wirklich tun?

Diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten, weil man nicht in einem anderen Menschen steckt. Man kann diesen Menschen in seinen Emotionen emotionell nicht folgen, weil man nicht die Situation nicht nachvollziehen kann.

Ich meinerseits würde nicht zur Selbsttötung neigen, aber weiß ich es wirklich? Ich finde es abartig, wenn man auf einen Menschen, der zur Selbsttötung bereit ist, ir­gendetwas sagt, hinter dem er nicht steht, nur um etwas zu tun, was er später als Gu­tes oder als Lebensrettung bezeichnen kann.

Wenn ich davon spreche: „Lebensangst wo vor“, dann denke ich, es eigentlich die Angst vor dem Altern und vor dem Tod, der uns nach einem Leben erwartet, viel­leicht ist es auch die Angst vor der Art des Todes: ist es ein langes Dahinsiechen oder ist der Tod schnell, ich weiß es nicht, denn es gibt viele Arten und Formen von Lebensangst, die uns erfassen können, aber warum gerade uns Menschen?

Spassbremse

Wie komme ich eigentlich auf Spassbremse? Es ist einfach, weil ich derzeit gesund­heitlich nicht so gut drauf bin, und ärztlichen Rat konsultieren muss, oder auch nicht.

Aber was ist eine Spassbremse? Also es wäre nach meinem Verständnis ein Mensch, der mir durch Maßnahmen wie Verbote und Ähnlichem mir dem Spass am Leben verdirbt. Wenn ich lebe, dann möchte ich so leben, daß es nirgends einen gibt, der laufend mahnt und ermahnt, nicht so zu leben wie man im Moment lebt, aber warum soll man nicht so leben wie man gerade lebt?

Es ist immer lustig, wenn alles genau geregelt ist, sogar das Pinkeln. Ja, man regelt sogar die Art und Weise wie man pinkelt, aber muss das alles so sein?

Wie lange hält das Leben eines Menschen an, wie lange lebt der Mensch überhaupt? Das weiß natürlich keiner, aber es gibt Menschen, die sich anmaßen, genau die Le­benslänge eines Menschen ausrechnen zu können. Am schönsten ist es bei schweren Erkrankungen wie Krebs, wenn Ärzte behaupten, der betreffende Patient habe noch drei Monate zu leben, aber der lebt anschließend noch 30 Jahre und stirbt eines na­türlichen Todes ohne Medikamenten.

So langsam merkt ihr, wohin ich mich wende, um eine mögliche Spassbremse heraus­zustellen. Aber weiter in meinen Bemerkungen. Kein Mensch kann bestimmen, wie lange ein Mensch lebt, mit Ausnahmen in Staaten wo Menschen hingerichtet werden, und wie oft er Spass haben darf, und mit welchem Elan er das Leben meistert. Denn das Leben eines Menschen ist begrenzt, und der betreffende Mensch muss in dieser Zeit sein Leben so gestalten können, wie er es möchte oder auch will.

Vorschriften, wie er sein Leben zu leben hat, sind dann fehl am Platze, weil man ei­nem Menschen keine Vorschriften machen kann. Besonders eine Berufsgruppe macht in den letzten Jahren den Menschen Vorschriften: wie sie leben und wovon sie leben sollen.

Das ist die Ärzteschaft mit der Pharma-Industrien zusammen, denn sie wollen die Gesundheit des Menschen nach ihrem Vorbild formen, in der Hauptsache nach Wert-Systemen z.B. darf der Glucose-Spiegel im Blut nur einen bestimmten Wert errei­chen, ansonsten ist man schwerkrank, doch habe ich festgestellt, daß die Bewertung heimlich korrigiert wird, nicht nach oben sondern nach unten. Wenn der Wert nach unten korrigiert wird, dann gibt es mehr Menschen, die in die Kategorie „Diabetes“ fallen und somit Kunden der Pharma-Industrie werden.

Ich selbst bin sehr vorsichtig im Umgang mit den Ärzten, aber auch mit den Medika­menten, die mir die Ärzte verschreiben. Es gibt wirklich junge Ärzte, die glauben an die Heiligkeit von Medikamenten, was viele nicht machen, aber auch die Medikamen­te können den Spass am Leben bremsen, und zwar gewaltig, besonders dann, wenn eine falsche Diagnose gestellt wird, und man bekommt dann die falschen Medika­mente, oder man verträgt die Medikamente nicht.

Ich denke, es gibt hier auf unserem Planeten sehr viele Spassbremsen, weil diese Bremsen das Leben kontrollieren wollen, besonders das Leben der anderen Men­schen, und wenn sie es nicht können, dann werden sie krank, und selbst wird der Spass an der Kontrolle zu einer Bremse.

Derzeit betrachte ich meine Ärzte als Spassbremse, weil sie alles Mögliche finden, was krank sein könnte, wie lustig. Bloß ich habe etwas gegen Maßnahmen, die ich nicht gutheißen kann, die mich in meiner Gesundheit gefährden könnten, aber auch in meinem Spaß am Leben. Darum muß man sich die Ärzte vom Halse halten, und diese nur dann konsultieren, wenn man sie wirklich braucht.

Freitag, 6. Juni 2008

Geburt

Was bedeutet uns eigentlich die Geburt: Beginn des Lebens? Aber ist nicht schon mit der Zeugung von uns, der Beginn neuen Lebens angesagt? Ich selbst sehe schon in der Zeugung eines neuen Wesens den Beginn des Lebens, auch wenn dieses neue We­sen juristisch nicht als Lebewesen anerkannt wird. Wenden wir uns einmal von der Jurisprudenz ab, und bewegen wir uns auf die Realität zu, denn wirklich mit der Zeu­gung beginnt das Leben.

Die Zeugung kann für zwei Menschen ein Problem sein, besonders dann, wenn die Zeugung nicht gewollt war. Beide Beteiligten freuen sich nicht, die Frau nicht, weil sie das Kind nicht haben will, und der männliche Part freut sich nicht, weil er keinen Unterhalt zahlen möchte oder will. Eine ungewollte Schwangerschaft nicht ein uner­freuliches Ereignis.

Ist die Schwangerschaft gewollt, dann ist es ein freudiges Ereignis, von dem dann die ganze Welt erfahren darf. Natürlich darf es die ganze Welt erfahren, weil die Geburt eines Menschen etwas Schönes ist, es ist die Fortsetzung zur Erhaltung der eigenen Art.

Auch in der Tierwelt wird der junge Nachwuchs mit Freuden aufgenommen. Denn wir Tiere sind instinktiv auf die Erhaltung unserer Art ausgerichtet. Hurra, das Kind ist da, daß habe ich damals auch gerufen als meine Tochter auf die Welt kam, und damit das elektrische Licht der Welt erblickte. Ich kaufte meiner göttlichen Ehegat­tingemahlin 20 schöne Rosen. Ich habe hier vom elektrischen Licht geschrieben, weil der Nachwuchs bei seiner Geburt zuerst die elektrische Glühbirne im Kreissaal er­blickt.

Mit der Geburt beginnt unser Leben, ob es schön, schlecht oder sonst was ist, das kann man bei der Geburt noch nicht erkennen, außer wenn man in eine reiche Fami­lie hineingeboren wird, dann sieht es etwas anders aus, das nehme ich doch an.

Die Geburt gehört zum Leben sowie auch der Tod zum Leben gehört. Also sind Ge­burt-Leben-Tod eins im Schicksal des Menschen, wohin es danach geht, das wissen wir nicht, und brauchen uns auch nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Die Geburt eines kleinen Lebewesen ist etwas Großartiges, und das sollte uns die Ehrfurcht vor dem Leben vermitteln. Darum werft euer Leben nicht so sinnlos weg, es wird uns eines Tages genommen werden, und das auf ganz natürliche Weise

Wenn man von etwas Heiligem sprechen will, dann von der Geburt, vom Leben und vom Tod, weil diese Drei unsere Existenz sind.

BKA-Gesetz

Der Herr Schäuble, er ist derzeit Bundesinnenminister und zuständig für das Bundes­kriminalam (BKA), will mehr Befügnisse für das BKA und zwar über die Legalität ei­nes Gesetzes. Demnach soll es Beamten ermöglicht werden, ohne richterliche Er­laubnis in fremde Wohnungen eindringen zu können, um dort Kameras anbringen zu können, damit der Wohnungsinhaber kontrolliert werden kann.

Hier in der Bundesrepublik Deutschland war man empört, als man erfuhr, daß die Staatssicherheit mit derartigen Methoden in Wohnungen einbricht, um Mitbürger ausspionieren zu können. Jetzt versucht man mit gleichen Methoden, Bürger zu kon­trollieren.

Die derzeitige Regierung zeigt keinen Respekt vor der Demokratie dieses Landes und den Persönlichkeitsrechten der Bürger, weil die Regierenden die Macht haben wol­len, und damit die Macht, die durch das Volk ausgeübt wird, außer Kraft setzen wol­len. Ich habe jetzt schon das Gefühl, daß wir Bürger demnächst von den Regierenden und ihren Hilfskräften kontrolliert werden und in einen totalitär regierten Staat ab­drifften.

Das hat nichts mit der Angst vor Terrorismus zu tun, sowie es uns Herr Schäuble klarmachen will, sondern es hat etwas mit der krankhaften Machtgier des Herrn Schäuble und seiner Partei zu tun.

Wenn man Angst verbreitet, dann ich jeder Mensch bereit, Freiheiten an den Staat abzugeben, um ein wenig Sicherheit vor einer Gefahr zu bekommen. Der Bürger ver­zichtet auf Persönlichkeitsrechte, die ihm Schutz vor staatlicher Willkür geben sollen, aber wenn diese Rechte weg sind, dann kommt die Willkür und die Kontrolle und da­mit endet die Freiheit der Bürger.

Es ist wirklich so, daß die Verbreitung der Angst vor Terrorismus auch gleichzeitig der Verlust der bürgerlichen Freiheit ist. Man sieht es sehr deutlich an der demokra­tischen Lebensart in den USA, die Bürger müssen wieder um ihre Grundrechte kämp­fen.

Wollen wir nach 63 Jahren der Hitlerdiktatur wieder eine Diktatur haben? Nein, be­stimmt nicht. Die Regierung soll die Personenzahl der Sicherheitskräfte der Polizei erhöhen und nicht reduzieren. Außerdem ist jeder Bürger persönlich verpflichtet, Unregelmäßigkeiten in seinem Umwelt der Polizei zu melden, die dann dieser Sache mit Sachverstand nachgehen.

Wir brauchen keine neue Diktatur durch eine Gruppe von Menschen, die Spaß daran haben, ihr eigenes Volk zu knechten.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Pille des Todes

Vor über einem Jahr tönten Wissenschaftler, man habe die Abspeckpille gefunden, und jetzt sei es einfach, durch die Einnahme der Pille ohne viel Aufwand, überflüssi­ge Pfunde zu verlieren.

Alles schön und gut, aber so einfach geht es nicht, Pille in den Schlund geworfen, einen Schluck Wasser getrunken und die Pille heruntergeschluckt. Und dann wirkt sie. Es sind gleich zwei Pfund verschwunden.

Wer so etwas behauptet, der muß etwas an seiner Glocke haben, so zweimal hin und zurück. Denn wir wissen alle, daß man seine Pfunde durch den Verlust von Kilokalo­rien verliert. Um 100g Körpergewicht zu verlieren, muß man etwa 700 kcal verbrau­chen, und das ist nicht wenig. Aber lassen wir die Zahlen einmal weg, und stützen uns auf das Pillenwirrwarr der Pharma-Unternehmen.

Die Pharma-Unternehmen überschwemmen uns mit allen möglichen Produkten von Medikamenten, die dem Menschen helfen sollen, aber in Wirklichkeit nicht das Hei­len von Krankheiten unterstützen, sondern eher schädigen. Aber jetzt kommt jemand und meint, die Pille zum Abnehmen sei aber kein Medikament. So gesehen, stimmt der Hinweis schon, weil das Abnehmen von Körpermasse, eine Schönheitsmaßnahme ist, wie die plastische Chirugie. Schlau wie die Pharma-Unternehmen sind, haben sie zusammen mit der Ärzteschaft, das Übergewicht des Menschen zu einer Krankheit deklariert. Jetzt ist das Übergewicht eine Krnakheit, wird von der Krankenkasse aber als solche nicht anerkannt, nur in Einzelfällen, wenn sich aus der Art und Weise des Übergewichtes ein anerkannte krankheit ergibt oder ergeben kann. Also ein Medika­ment muß her und an den Menschen gebracht werden.

In Großbritanien sind in den letzten Monaten fünf Todesfälle aufgetreten, die durch die Einnahme der Abnehmpille verursacht wurden. Die Pharma-Unternehmen schweigen dazu, wie immer.

Es gibt leider Menschen, die sich am Unglück von Menschen finanziell gesunden, und ihnen passiert nichts, obwohl es Tatsache ist, daß derartige Unternehmen oft am Tod von Menschen Schuld sind.


Durchfall

Ich muß so 11 jahre alt gewesen sein, als ich in der Höchstform meines jungen Le­bens war, besonders wenn es darum ging, Blödsinn zu verzapfen. Es war die zeit, in der es wenig zu essen gab, aber der Magen eines jungen Menschen steht immer kurz vor dem Zusammenschrumpfen, wenn er nichts zu essen bekommt. So besorgt man sich immer etwas zu essen, egal was es ist und vorher es stammt.

Manchmal ist es ein kleines Kännchen Milch, frisch gezapft von einer Kuh auf der Wiese, die der Bauer noch nicht gemolken hatte, aber die gemolken werden wollte. Dann im Sommer das frische Obst, auch wenn es noch nicht richtig reif war, aber der Magen verdaute alles.

So auch eines Tages bei mir. Ich hatte am nachmittag der Vortages Äpfel gegessen, die gut schmeckten, wenn sie auch noch nicht so richtig reif waren, aber sie stillten den Hunger, und das war für mich sehr wichtig.

Der nächste Tag kam, und mir ging es gut wie immer, und ich freute mich auf die Schule und auf den Unterricht, weil man im Unterricht immer so gut nachdenken konnte, was man mit diesem schönen Tag anstellen konnte. So auch an diesem Mor­gen.

Es war in der zweiten Stunde. Ich merkte was, denn man Magen wurde unruhig, und das verhieß nichts Gutes. Ich meldete mich beim Lehrer, daß ich mal müsste, und der kannte mich aus meinem ersten Schuljahr, davon einmal später.

Draußen auf dem Flur ging es noch, aber dann kam es doch noch, so daß ich nur noch die Hose runterbekam und schon war der ganze Darminhalt, der drückte, schon draußen.

Aber da es nicht alles war, was ich schon wußte, lief ich weiter und dann begegnete ich dem Rektor: „

Was ist denn los, Junge?“fragte er.

Ich sagte nur: „Ich habe Dünnschiss.“ Und lief weiter.

Er rief mir hinterher: „Das heißt, ich habe den langen Gang.“

Daraufhin rief ich zurück: „Den habe ich auch schon vollgeschissen.“

Es ist nicht viel passiert. Ich mußte mein Produkt im Gang entfernen, was ich auch tat, aber ansonsten hatte ich die Lacher auf meiner Seite.

Beschneidung

Einer unter meinen Freunden, ob er noch lebt, weiß ich nicht, denn er ist mit seiner Familie einige Jahre nach dem 2.Weltkrieg weggezogen, dann brach auch der Kon­takt ab. Aber ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als wir mal baden wollten. Wir hatten damals keine Badehosen, also ging es nackt in Wasser. Dabei sahen wir, daß dem Freund die Vorhaut fehlte. Anfangs dachten wir uns nichts dabei, aber dann kam einer von uns darauf zu fragen, warum man ihm die Vorhaut weggeschnitten ha­be.

Er sagte dann, was man ihm erzählte, und das soll ein Onkel von ihm gewesen sein. Eines Tages sei einer mit einigen Flaschen Wein erschienen, und man freute sich schon auf das Weintrinken, aber dann sagte der Besitzer des Weines, daß ma diesen Wein nur trinken könne, wenn ein heilige oder gesegnete Handlung vorgenommen werde. Man überlegte. Die einen schlugen das Abendmahl vor, aber man verwarf diese Idee, weil ein Priester fehlte. Dann meinte einer, man solle die alten Götter nehmen, denn die seien bei den Germanen auch heilig gewesen. Man überlegte und war dann der Meinug, die hatten Met zum Saufen, aber keinen gesegneten Wein.

Sie alle saßen da und suchten verzweifelt nach etwas, was ihnen berechtigte, den ge­segneten Wein zu trinken, und dann plötzlich kam der Gedanke: Man müsse jemand, der nicht beschnitten ist beschneiden, sowie es im jüdischen und islamischen Glau­ben der Brauch ist. Und da man als Christ diesen Glaubensrichtungen nahestehe, sei es doch auch gerecht, einen Christen zu beschneiden.

Alle schauten sich an, so nach dem Motto: wer läßt sich freiwillig die Vorhaut be­schneiden. Aber die edlen Köpfe mit den germanischen Gesichter wanderten mit dem Blick zur Decke, bis die Blicke der edlen Männer sich auf ein Kinderbettchen einpen­delten, man schwieg noch.

So, jetzt haben wir jemand, der noch unschuldig ist und der noch nicht beschnitten wurde“, meinte der Weinbesitzer, „und jetzt können wir die heilige Handlung vollzie­hen, um den gesegneten Wein zu trinken.“

So wurde an mir eine heilige Handlung vollzogen, damit die Alten ihren Wein sau­fen konnten“, sagte unser Freund.

Wir haben gelacht, weil er noch meinte, das wäre ein Jux von seinem Onkel und des­sen Freunde gewesen, was man ihm später erzählte.

Apotheke

Als ich noch ein Kind war, es war gleich nach Ende des 2.Weltkrieges, da lebte ich mit meiner Familie in Norden Deutschlands. Ich mochte so etwa 12 Jahre alt gewe­sen sein, als eine Apotheke gebaut wurde, aber aus Material einer alten Wehr­machtsbaracke. Eine Frau als Apothekerin betrieb diese Apotheke, gut man war da­mals froh, eine Apotheke zu haben.

Die Apotheke stand etwas drei oder vier Monate, als ich zufällig vorbeikam. Ich blieb plötzlich stehen, weil ich irgendwie unter Zwang stand und eine innnere Stimme mir sagte: bleibe stehen, gleich passiert etwas sehr Interessantes, und ich blieb stehen.

Auf der Straße – es war eine Dorfstraße aus Teer – kam ein Pferdefuhrwerk. Vor dem Wagen waren zwei Pferde gespannt. Es war der Milchmann Heinrich, der die Milchkannen bei den Bauern einsammelte und sie dann zur Molkerei fuhr. Damals gab es noch nicht die Tankmilchwagen.

Die beiden schweren Gäule kamen dahergetrottet, und als sie dann auf Höhe der Apotheke standen, blieben sie plötzlich stehen. Selbst Heinrich wunderte sich, aber auch ich wunderte mich und blieb natürlich stehen, und wartete gespannt, was jetzt geschehen würde.

Doch dann, ganz plötzlich begannen beide Pferde an zu kotzen. Ja wirklich, sie kot­zen sehr heftig, als wenn sie in der letzen Nacht eimerweise Schnaps getrunken hät­ten oder auch gesoffen.

Dieser Vorfall sprach sich bald im ganzen Dorf, aber auch in der Umgebung rum. Die alte Emalia Kalutrichkeit meinte nur: „Na ja, da bewahrheitet sich das alte Sprichwort : man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen.“

Mittwoch, 4. Juni 2008

Sterben

Was bedeutet eigentlich „Sterben“? Ist es das Glück der Lebenden, irgendwann nicht mehr zu leben, oder Platz zu machen für die Nachkommenden? Ist Sterben ein natürlicher Vorgang, der uns alle auf diesem Planeten trifft, ob wir arm, reich, klug oder dumm sind. Die tatsache ist die, daß wir einmal alle sterben, wenn wir vorher gelebt haben. Natürlich kommen manche Wesen schon tot zur Welt, weil sie schon vorher im Mutterleib gstorben sind. Aber ich befasse mich hier mit den Wesen, die geboren wedren und anschließend leben, bis zu ihrem natürlichen Ableben.

Ich habe mich schonin der Vergangenheit mit dem Sterben beschäftigt, und habe mich gefragt, was bedeutet das Sterben eigentlich, und warum sterben wir? Ich be­ziehe mich auf die Menschen.

Das Sterben bedeutet nichts Anderes, als Platz zu machen für die Nachkommen­schaft. Auch bedeutet das Sterben, daß wir nicht unsterblich sind, also daß ein Alte­rungsprozeß andeutet, daß es bald zu ende ist mit dem, was wir Leben nennen.

Wie sieht dieses Sterben eigentlich aus? Wir Menschen wie alle Wesen auf diesem Planeten und in diesem Universum, altern, das bedeutet, wir werden geboren, leben und werden in diesem Leben älter, ob wir wollen oder nicht. Unser Körper und unse­re Vitalität werden schwächer, und eines Tages steht Gevatter Tod vor der Tür und winkt uns zu, du darfst dich ausruhen. Also gehen wir mit dem Tod mit, der zu diesem Zeitpunkt unser Freund ist, weil er uns von den Altersbeschwerden befreit.

Als junger Mensch denkt man nicht an das Sterben, wenn man älter wird, dann wird die Lebensspanne immer kürzer und man sieht deutlich den Tod am Ende der Le­bensspanne stehen, der uns freundlich zuwinkt und damit andeutet, ich bin da und hole dich ab.

Für den, der stirbt ist das Sterben eine Erleichterung nach einem langen Leben, aber für die Angehörigen ist es ein leidlicher Prozeß der Trauer. Warum soll man um einen Sterbenden trauern, denn man weiß, daß er das leben verlassen muß, weil je­der Mensch das Leben verläßt, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

Sterben ist etwas Natürliches, das sollte eigentlich jeder wissen. Wir wissen es, aber dann, wenn der Tod da ist, dann kommen wir mit dieser Tatsache nicht zurecht. Wir versuchen uns gegen diese Tatsache zu wehren, aber Sinn macht es nicht.

Eigentlich ist Sterben das Glück für die Lebenden. Denkt einmal über diesen Gedan­ken nach. Ich weiß, jeder sieht im Sterben etwas, was er sehen oder nicht sehen will, aber daß das Sterben eine Tatsache des Ablebens eines Menschen ist, das wissen wir, aber warum respektieren wir diese Tatsache nicht, sondern wehren uns gegen diese?

Es ist der Gedanke an der Unsterblichkeit, weil wir Menschen innerlich daran glau­ben. Aber daß der Glauben eine Form von Nichtwissen ist, das ist uns bekannt, trotz­dem akzeptieren wir diese Erkenntnis nicht.


Sonntag, 1. Juni 2008

Gesiebte Luft

Es ist gut für die Lunge, wenn sie gesiebte Luft einatmen kann. In dieser Luft ist der Sauerstoffanteil etwas höher als in einer ungesiebten Luft. Das bin ich, denn ich sitze schon lebenslänglich. Holt mich hier raus!!!!