Mittwoch, 28. Mai 2008

UN-Soldaten in Afrika

Es wurden in den Medien UN-Soldaten beschuldigt, in Afrika Kinder missbraucht, aber auch vergewaltigt zu haben. Gut, man muß sich auf diese Berichterstattung ver­lassen können, weil sie die einzige ist, die der Weltöffentlichkeit die Vorfälle vermit­teln könnte.

UN-Soldaten sollen in den Gebieten, in denen sie eingesetzt werden, die Bevölkerung gegen Übergriffe beschützen, aber nicht die Kinder und Frauen sexuell missbrau­chen. Aber es leider immer der Fall gewesen, daß Soldaten ihr Mandat überschritten, und sich nicht um die Menschenrechte gekümmert haben, wenn es um ihre eigenen Bedürfnisse gegangen ist.

Jetzt kommt das Perfide, obwohl so perfide ist es nicht, daß diese Soldaten den Kin­dern Essen gegeben haben, um Sex mit den Kindern zu bekommen. Aber es sollen auch Vergewaltigungen vorgekommen sein, denn ich weiß, daß die Neigung bei den Soldaten besteht, sich Sex oder die sexuelle Befriedigung mit gewalt zu holen.

Es ist sehr schlimm, wenn man einen erwachsenen Menschen vergewaltigt, aber daß man sich als Soldat an Kindern vergeht, das ist verachtenswürdig. Ob diese Soldaten und deren Vorgesetzte bestraft werden, ist sehr fraglich, denn wer wird die Men­schen anklagen.

Der Vorwurf kommt aus Ländern in Afrika, also weit weg von Europa, und deshalb sieht Europa weg und läßt es zu, daß Kinder geschändet werden, was nicht sein muß. Denn wer will, daß seine eigenen Kinder von die Männern geschändet wird, doch wohl keiner, aber dann frage ich mich, warum schaut die übrige Weltbevölkerung weg?

Man kann nur sagen, die eigenen Beschützer werden zu den eigenen Feinden, zu Ver­gewaltiger und wahrscheinlich auch zu Mörder, denn wer spricht über die Opfer, die nach der Vergewaltigung ermordet wurden, oder der Vater, der sich schützend vor seiner Frau und seinen Töchtern gestellt hatte, aber dieses Verhalten mit dem Leben bezahlen mußte.

Es ist grauenvoll, wenn man feststellt, daß diese Soldaten nicht einmal die Aufgabe kennen, die sie zu erfüllen haben, nämlich den Schutz der Bevölkerung vor Feinden dieser Menschen.

Aber dieses Verhalten von Männern des Vertrauens geht unter wie auch die tat eines Vater gegenüber seiner eigenen Tochter. Das ist etwa das Gleiche, wenn ein Vater seine Tochter mißbraucht, auch hier wird nach der Tat das Tuch des Schweigens drübergelegt, aber an das Opfer des Mißbrauchs denkt keiner.

Aber diese Repressalien gab es schon immer, denn alle Armeen der Welt sehen im er­oberten Land die Bevölkerung als Beute an, mit der man Tun und Lassen konnte, was man wollte.

Auch in der heutigen Zeit sieht man es so. Es hat sich nichts geändert im Verhalten der Soldaten. Man sollte etwas verändern, nicht nur schreiben und dazu haben die Medien die Macht, aber sie machen es nicht, und lassen alles beim Alten.

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