Freitag, 2. Mai 2008

NPD-Verbot

Kaum gibt es Ärger mit den Neon-Nazi, dann grasiert wieder das Parteien-Verbot der NPD. Wir brauchen die Rechten nicht, aber auch nicht die Linken. Wir brauchen keine Politiker, die Macht ausüben wollen und ihr Gedanken und Äußerungen als oberstes Gebot hinstellen. Die Menschheit muß die Wege der Freiheit gehen, aber alle Menschen, egal wo sie leben.

Schon allein, wenn man die Gedanken der Menschen unter Kontrolle bringen will, dann ist es ein Drama für den freien Menschen. Ich möchte kein Sklave einer Ideolo­gie sein, denn jede Ideologie beendet die Freiheit des Menschen und unterscheidet sie nach ihrem Aussehen.

Wir Menschen sind alle gleich, egal woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben und wie wir auch aussehen. Auch die behinderten Menschen haben das recht auf Freiheit und Respekt als Menschen, weil sie Menschen sind, und keine Zielscheiben für pervertiertes Denken und Handeln, sowie es die rechtsradikalen Parteien gerne möchten, siehe die Strategie der NPD mit ihren Schlägertruppen.

Die NPD und ihre Schläger suchen sich irgendwelche ethnischen Gruppen aus, die sie dem übrigen Volk vorführen wollen, sowie es die Nazis getan haben, als sie es mit unseren Bürger nach dem 1.Weltkrieg machten, nur wiel diese Bürger den jüdischen Glauben hatten.

Hier geht es nur um brutales Machtverhalten, man will etwas mit Gewalt erreichen, weil man weiß, daß man es mit geistigen Argumenten nicht erreichen kann. Für mich wäre es sehr wichtig zu wissen, wer die eigentlichen Drahtzieher der rechten Gewalt sind, die man nicht einmal in der NPD suchen kann, weil sie da nicht als Mitglied ge­führt werden. Die Hintermänner sind das Übel der rechten Gewalt, die Altnazis, die aber auch schon ihre jüngeren Nachfolger hinter sich stehen haben, aber der ver­steckt sich auch.

Woher bekommen die Schlägergruppen ihre Gelder, nicht allein von der NPD, son­dern auch aus anderen Quellen, die nicht bekannt sind, jedenfalls öffentlich nicht, und die werden sich hüten, sie eigentliche Geldquelle preiszugeben.

Aber jetzt wollen die SPD und die linken Parteien den braunen Spuk verbieten las­sen, nur die CDU ist dagegen, aber aus verfassungsbedenklichen Gründen, weil sie ahnt, daß ein Parteienverbot der NPD nicht durchgehen wird, daß ist mit Sicherheit richtig, weil schon einmal das Bundesverfassungsgericht den Antrag der damaligen Regierung ablehnte, die NPD verbieten zu lassen.

Natürlich haben die Recht, die sagen, eine Partei, die man nicht verbietet, kann man offiziell weiterbeobachten. Das stimmt schon, denn einen Verfassungsfeind kann man nur dann kontrollieren, wenn er nicht im politischen Untergrund ist.

In dieser ganzen Sache, so geht es auch mir, ist man unsicher in der Frage: soll ich diese Partei verbieten oder nicht. Derzeit tendiere ich dazu, sie nicht zu verbieten, aber sie besser beobachten zu lassen, wozu haben wir einen Verfassungsschutz, bei dem ich beinahe auch gelandet wäre, aber gut, daß es nicht geklappt hat.

Bei diesen ganzen Verboten oder Androhungen von Verboten, sollte man sehr vor­sichtig sein. Einen Feind, den ich kenne, den habe ich unter meiner Kontrolle, aber sobald er durch ein Verbot in die Illegalität abtauchen kann, dann ist er aus meiner Reichweite, und ich kann ihn nicht mehr kontrollieren. So ist es auch mit den Sekten. Ich kann nur vor der Verfassungsfeindlichkeit der NPD warnen, kann ihr Parteipro­gramm darlegen, aber das richtige und kann versuchen, die Geldquellen dieser Par­tei zu schließen oder auszutrocknen. Schließen wäre blöd, denn das käme einem Par­teienverbot gleich.

Warten wir ab, was noch geschieht, wenn sich die SPD wieder aus dem Fenster hängt und rumkrakelt: die NPD müsse verboten werden.

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