Donnerstag, 17. April 2008

Hirnforschung und Philosophie

Ich kenne den Begriff Gehirn gut, denn auf meinem Hals ist ein Kopf, der aus Kno­chen besteht, und diese Knochen bilden einen Hohlraum. Dieser Hohlraum schützt die Gehirnmasse, die eine graue Farbe haben soll. Manchmal wird auch behauptet, daß Politiker auch einen Kopf auf ihrem Hals hätten, aber der Kopf bestünde nur aus einem Hohlraum, die Gehirnmasse fehle.

Eigentlich ein kleiner Spaß zu Lasten der Menschen, die sehr gerne Politik betreiben, die aber nicht wissen, wie die Politik richtig abläuft oder ablaufen sollte.

Ich kehre jetzt lieber zum Gehirn und zum Bewußtsein zurück. Darüber meine geisti­gen Ergüsse zu erbringen, macht mehr Spaß wie ein Witz über die Politiker.

Allgemein kann man zum Gehirn feststellen, daß es ein Organ der menschlichen Kör­pers ist, und um Menschen dazu gehört, weil er überleben und leben muß, ohne die Gehirnmasse wäre es nicht möglich. Kommt mir ja nicht mit dem Politiker und seid dann der Meinung, der habe nichts im Kopf, aber würde trotzdem leben.

Nein, meine Lieben, wir Menschen benötigen wirklich die Gehirnmasse, weil wir denken müssen, um zu überleben. Eigentlich ist es ein Denken und Handeln, und da­bei hilft uns das Gehirn. Aber hilft es uns wirklich? Ja, das ist hier die frage, nach­dem ich so Einiges aus der Hirnforschung erfahren habe. Ich denke, daß wir Men­schen demnach keinen freien Willen haben, selbst zu entscheiden, oder entscheiden wir eigentlich im Unterbewußtsein, was wir denken und wie handeln sollen?

Aber sagt man nicht immer, daß das Bewußtsein als solches das bewußt macht, was aus dem Unterbewußtsein in das Bewußtsein abgegeben wird, dann wäre der Befehl, zu denken oder zu handeln, aus dem Unterbewußtsein gekommen, und anschließend im Bewußtsein als solcher formuliert worden.

Es ist auch für mich eine eigenartige Sache, die Dinge so zu sehen, daß man nicht willentlich sein darf, seinen Willen die notwendige Formulierung zu gebe, so daß sie dem Inhalt nach von einem selbst stammen, und nicht von einem Unterbewußtsein.

Hier muß ich dann gegen mich selbst so handeln und sagen, daß ich dem Unterbe­wußtsein unterliege, denn das bedeutet, daß das Unterbewußtsein und das Bewußt­sein ein Teil unseres Gehirns sein müssen, weil alles was wir tun, vom Unterbewußt­sein ausgeht und vom Bewußtsein so geäußert wird, wie es das Unterbewußtsein ha­ben will.

Demnach wäre das Gehirn mit dem Bewußtsein eins, aber auch das Unterbewußtsein ist eins mit dem Gehirn, aber auch mit dem Bewußtsein, doch Unterbewußtsein und Bewußtsein teilen sich die Arbeit, obwohl nach meiner Ansicht, das Unterbewußtsein die graue Eminenz des Bewußtseins ist.

Doch ich will einmal hier bei dem Gehirn und dem Bewußtsein bleiben. Ich merke schon wie ihr schmunzelt, denn gerade eben habe ich geschrieben: ....ich will ein­mal..., so kann ich davon ausgehen, daß das Unterbewußtsein mir den gedanken ein­gegeben hat, und das Bewußtsein hat diesen geäußert, und somit mir die Möglichkeit gegeben, daß dies mein freier Wille gewesen ist, so etwas zu äußern.

Ich denke, daß das Bewußtsein ein Teil in unserem Gehirn ist, genauso wie das Un­terbewußtsein. In meinem Gehirn spielt sich die ganze Palette menschlichen Handeln aber auch Denkens ab, wie Emotionen, Gedanken einen zu töten oder sonst irgend­wie Gewalt anzutun, aber auch wie kann ich einem Mitmenschen helfen, wenn er in Not ist.

Gehirn und Bewußtsein sind wohl zweierlei, weil das Gehirn eine sichtbare Masse ist, die durch Nervenbahnen verbunden ist, aber das Bewußtsein ist das was unser Denken und Handeln von der Geburt bis zum Tode beeinflußt und steuert, damit sind wir eine Einheit von Gehirn, Unterbewußtsein und Bewußtsein. So wird der Mensch gesteuert zum Leben und zum Überleben sowie zur Erhaltung seiner Art.

Also bin ich das, was das Unterbewußtsein und das Bewußtsein mit mir machen, de­ren Aufenthaltsort das Gehirn ist.

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