Mittwoch, 30. April 2008

Sanftes Gemüt

Dieses Bild habe ich selbst gemalt, man sieht es. Ich habe es nach meinen seelischen Vorgaben auf einen Malkarton hingepinselt, aber mit einen richtigen Malerpinsel. Die weißen Flecken sind das Unbekannte in meiner Seele. das helle Grün bedeutet für mich, die zarte Verbundenheit mit meinen nahen Verwandten in der Familie, hier besonders mit Frau und Tochter. Das Rote ist die Basis meiner glimmenden Feurigkeit, auch einmal ausflippen zu können, ich bin kein einfacher und umgänglicher Mensch, das sieht man an das Dunkel meiner Seele, hier liegen die vielen Leichen begraben, die noch keiner entdeckt hat. Und das Blau ist die Sehnsucht nach den großen fahrten auf den Segelschiffen, der Viermastbarken oder Viermastvollschiffen. Die braune Farbe hat nicht mit den Nazis zu tun, mit denen ich seit meiner Geburt im Klinsch lag, obwohl ich damals sehr jung war, so habe ich einem braunen Gesellen bei der Taufe ins Gesicht gepinkelt, was mit meinem Wasserschlauch sehr gut ging.
Für heute ist es gut, alles gesagt zu haben, aber bald gibt es mehr. Es grüßt der Maler Pinsel von Pinsel zu Pinsel.

Amstetten in Österreich

Was die ganze Menschheit überraschte, war die Nachricht, daß ein Vater seine Toch­ter in einem Keller, den er selbst gebaut oder angelegt hatte, einsperrte, über 24 Jah­re lang, sie häufig vergewaltigte und mit ihr sieben Kinder zeugte, von denen eins gleich nach der Geburt verstarb, das er dann gleich entsorgte, bitte entschuldigt die­sen Ausdruck, indem er den toten Säuglich im Heizungskeller verbrannte.

Diese Nachricht war für mich ein Schock, obwohl ich selbst durch meine gutachterli­che Tätigkeit in der Justiz viel gewohnt war, jetzt bin ich im Altersruhestand, aber so etwas habe ich noch nie erlebt oder etwas davon gehört.

Ich selbst kann mir einfach nicht vorstellen, daß ein Mensch zu dieser Tat fähig ist. Zum Töten ist der Mensch fähig, das ja, aber sich an seiner eigenen Tochter zu ver­gehen, sechs oder sieben Kinder zeugen, und dann obendrein die Tochter in einem selbstgebauten Verließ einzuschließen, sie dort als Liebessklavin zu halten, sozusa­gen als sein Eigentum, und alle Persönlichkeitsrechte eines Menschen zu vernichten? Wir sind noch nicht weit gekommen, in dieser Gleichstellung von Frau und Mann, denn der Jäger aus der Urzeit will es nicht glauben, daß er jetzt auch die Persönlich­keitsrechte einer Frau achten muß.

Es ist ein Tragik der menschlichen Gesellschaft, die immer davon redet oder bisher redete, daß jeder das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat, aber dann immer wieder dem Mann das Recht zusprach, wenn auch indirekt, mit seiner Frau so umge­hen zu können, als wenn es sein Eigentum sei und die Frau keinerlei Rechte habe, siehe die körperliche Gewalt der Ehemänner und Väter in den Famlien. Hier hat man erst jetzt durch die entsprechende Gesetzgebung vorbauen können, und die Ge­walttäter aus den Familien verbannt.

Es ist natürlich eine Illusion, wenn man jetzt nach dem Vorfall in Amstetten Sicher­heiten einbauen will, damit so etwas nicht wieder passiert, aber es gibt keie Sicher­heit für diese Taten sowie für andersgeartete Taten, nur kann man versuchen, hellhö­riger zu werden und genauer hinzuschauen, um vielleicht im Ansatz einer derartige Tat zu verhindern.

Aber ich empfinde es immer wieder abstoßend, wenn man nach einer derartigen Tat wieder herumschreit und der Meinung ist: hätte man so etwas nicht verhindern kön­nen? Ich selbst frage mich dann, wie hätte ich das verhindern können? Es gibt kein Rezept, um solche Taten nicht geschehen zu lassen. Es wird derartige Verbrechen immer geben, weil sie schon immer gab, aber wenn sich die Männer den Frauen et­was mehr anpassen, und nicht überall den geilen Bock spielen, dann könnte es dazu kommen, daß Gewalt gegen Frauen zurückgeht, aber das ist wieder ein illusionäres Denken, dem ich wieder einmal aufgesessen bin.

Es wird weiterhin Gewalt gegen Frauen und Kinder geben, diese Spirale wird wei­tergehen. Wann es einmal aufhören wird, das weiß ich, wenn die Menschheit das Zeitliche gesegnet hat, und das wird sie eines Tages tun.

Jetzt noch einmal zu Amstetten. Ich sehe wieder die Zeit kommen, in der sich die so­genannten Experten tummeln, und jeder seinen eigenen Theorien nachhängt und großzügig erklärt, warum es nur so sein kann und nicht anders.

Ich muß dann immer lachen, obwohl die ganze Sache so ernst ist, aber ändern kön­nen wir an der Tat nichts, das muß jeder einsehen, obwohl das schon geschehen ist, aber keiner will es offen zusehen. Jetzt muß es um die betroffenen Kinder und der Mutter dieser Kinder gehen, aber auch um die Mutter der Mutter und Großmutter der Kinder, die von der Tochter der Mutter geboren wurden.

Ja, in erster Linie geht es um die Opfer. Den Täter kann man fast vergessen, der wird die letzten Jahre in der Vollzugsanstalt verleben, oder die Mitgefangenen werden ihm die Beichte abnehmen, bevor sie ihn in Jenseits schicken, um Bier zu holen.

Auch der Täter muß in soweit geschützt werden, daß er voll seine Strafe verbüßt, denn diesen zu töten wäre eine Barmherzigkeit für den Täter selbst.

Aber so wie ich die Menschen kenne, wird auch dieser Fall bald vergessen sein. Ei­nerseits ist es gut, abder andererseits nicht so gut, weil der Schutz vor einer derarti­gen Tat dann nicht mehr da ist, weil das Nichtvergessen und die Erinnerung daran, der beste Schutz sind dagegen sind, daß sich so etwas nicht mehr wiederholt. Aber es ist wieder eine Illusion meinerseits. Heute bin ich wahrlich von Illusionen umgeben, aber es wird doch wieder besser werden, hoffentlich gibt es kein zweites Amstetten.

Amstetten in Österreich

Montag, 28. April 2008

Der Marsch

Es war ein langer Weg durch die Wüste, um in das gelobte Land zu kommen, das man ihm versprach. Dort sollte Milch und Honig fließen, aber zuerst einmal hinkom­men. So ein Mist, die Ägypter sind noch immer hinter uns her, dachte Moses, als er an den Ufern des Roten Meeres stand. Ich hatte hier schon oft beobachtet, daß das Wasser zurück ging, gut es hatte keine Beine, aber es verschwand auf einmal. In der Ferne sah er die Staubfahne der nahen Soldaten auf ihren Streitwagen.“Wenn die uns hier erwischen, dann hacken die uns in Stücke“, sagte Moses zu seinen Freun­den, obwohl er keine hatte, weil die Israelis dachten, er sei ein Sohn der Pharaonen.

Davon ging das Wasser zurück und gab den Meeresboden frei, und Moses jubelte, weil er jetzt seinen Kopf behalten durfte. Die Israelis überquerten den freigeworde­nen Meeresboden, und sie erreichten unbeschadet das andere Ufer. Aber die Solda­ten der Pharaons waren auch schon auf den Meeresboden angelangt, sie hatten die Hälfte des Meeres überquert, als eine 20 Meter hohe Welle über sie schwappte und alle Soldaten ertranken oder erreichten schwimmend das Ufer.

Die Israelis dankten ihrem Gott für die Errettung und sahen jetzt in Moses den großen Propheten und Führer ihres Volkes.

Jetzt hatte Moses so richtig Fuß gefasst bei den Israelis, und er war glücklich dar­über, weil er immer daran dachte, eines Tages würden die Israelis wirklich erfahren woher er kam, obwohl er es selbst gar nicht wußte, weil es damals noch keine Kir­chenbücher oder Standesämter gab, worin er die Namen seiner Eltern hätte erfahren können, aber keiner wußte, woher er kam.

Lassen wir einmal die Herkunft von Moses irgendwo liegen, vielleicht im Wüsten­sand oder im Gebirge von Sinai, und beschäftigen wir uns mit dem Marsch des Vol­kes Israels und seinem Anführer Moses.

Es war schon ein beschwerlicher Marsch durch die Wüste. Der Treck kam nur lang­sam vorwärts. Die mitgeführten Haustiere mußten immer zur Tränke geführt werden, und auch die Menschen hatten nun ihre Schwierigkeiten, in der Hitze und im Staub.

Auch war der Marsch nicht ohne Streitereien vorsichgegangen, weil einige nicht mehr weiter wollten, aber Moses wollte das gelobte Land endlich erreichen.

Er mußte dann zu Gott kommen. Gott führte das Volk Israel. Er saß auf eine Wolke und in der Dunkelheit leuchtete die Wolke und wies somit dem Volk den Weg. Aber Gott war der Meinung, daß Moses zu ihm kommen sollte, damit er, Gott, dem Moses so einiges sagen könnte, aber nur unter vier Augen.

So erschien der liebe Moses vor Gott, aber er traf nur einen brennden Strauch an, was den Moses etwas verwirrte. Wahrscheinlich dachte Moses hier wären andere Menschen, die eine Grillparty feierten, aber es waren keine Menschen zu sehen. Doch dann hörte Moses die Stimme Gottes, daß er nicht so dicht an das feuer treten solle, weil das Feuer gefährlich sei. Hier sind einige Fans von Außerirdischen immer hellhörig und sind der Meinung, daß das Feuer ein Atombrand sei, und Moses sei von einem Außerirdischen gewarnt worden, sich vom Feuer fernzuhalten, damit er nicht radioaktiv durch einen Atombrand verstrahlt werde.

Nun lassen wir diesen Atombrand sein und kehren wieder zu Gott zurück. Moses empfing von Gott die zehn Gebote, aber ohne gesetzlichen Kommentare oder Mög­lichkeiten der Auslegung, die sollten die Menschen später machen. Bei den Auslegungen der zehn Gebote ist allerlei Unsinn zusammen gekommen. So das vierte Gebot:“Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ jetzt folgt: „und wenn sie dich schlagen, dann sollst du dich wehren“, was ist das:“ Notwehr“. Das haben wir Jungens, ich mochte so 12 Jahre alt gewesen sein, selbst ausgelegt.

Moses stieg wieder herab zu seinem Volk, um ihnen die Gebote mitzuteilen. Er mußte den Weg bergab gehen, denn das Gebirge auf Sinai ist sehr zerklüftet und steil.

Moses und sein Volk brauchten 40 Jahre, bis sie in das gelobte Land kamen, ob es dort wirklich schön war, davon wird nichts berichtet. Milch und Honig wird es gege­ben haben, den Honig von den wilden Bienen und die Milch von den mitgeführten Ziegen, also waren sie jetzt im Land, wo Milch und Honig fließt. Milch fließt beim Melken und der Honig, wenn man ihn aus den Bienenwaben abtropfen läßt. Was wollt ihr noch mehr.

Freitag, 25. April 2008

Gnade vor Recht

Heute fiel mir etwas auf, was ich schon als Kind gehört hatte: „Gnade vor Recht“. Was bedeutet es „Gnade vor Recht“? Wird das Recht ausgeblendet, wenn dafür die Gnade an der Stelle des Rechts treten soll? Wird damit eine rechtslose Zeit eingeläu­tet, die alles auflöst, was einst zu einem hochentwickelten Rechtswesen aufgebaut wurde?

Aber, meine lieben Liebenden, so schlimm ist es nicht, unser Rechtssystem zeigt schon erhebliche Löcher auf, besonders in dem bereich der Vermögensdelikte, weil man den Betrug nicht mehr so ernst nimmt, denn die Strafverfolgungsbehörden schieben gerne ein derartiges Verfahren von sich, nach dem Motto, alles lange liegen lassen, dann löst sich der Fall von selbst, oft in die Verjährung.

Aber ich kehre jetzt zu dem ursprünglichen Thema zurück. Gnade vor Recht ergehen lassen, das ist mir auch schon einmal passiert, als ich so 13 Jahre alt war, in dem besten Abschnitt meiner Sturm- und Drangzeit. Ich fehlte oft im Konfirmandenunter­richt, in einem Jahr war ich vielleicht zehnmal anwesend gewesen, als dem Pastor doch auffiel, er war an dem Tage wütend, daß seiner zukünftigen Konfirmanden fehl­ten, auch ich lieber Brutus: du kannst ruhig sagen, daß du damals an der Tötung von Cesar beteiligt warst, ich nicht.

Jetzt kam die Stunde der Abrechnung und der Pastor sagte: mein sei die Rache. Ich mußte dann bei ihm antanzen, zum großen Rapport, aber nicht im großen Dienstan­zug mit Stahlhelm wie bei der Bundeswehr. Er hielt mir eine schöne Predigt, die bei mir in ein Ohr hineinging und durch das leere Gehirn zur anderen Seite wieder hin­aus. Nur dann sagte er: „Ich werde noch einmal Gnade vor recht ergehen lassen, ei­gentlich hätte ich dich aus dem Konfirmandenunterricht hinauswerfen sollen.“ Ich tat darauf sehr unterwürfig, kniete mich vor im nieder, nahm seine Hand, sagte dan­ke, und wollte seine Hand küssen, aber dann zog er die Hand schnell zurück, und sah anschließend auf die selbe. Ich denke, er hatte seine Finger gezählt, ob die noch dran waren.

Der Pastor hatte nach dem evangelischen Kirchengesetz das Recht, mich aus dem Unterricht zu entfernen und mir die Konfirmation zu verweigern. Ich hätte das nicht als schlimm empfunden. Aber er hat in seiner unendlichen Gnade noch einmal davon abgesehen, von seinem Recht Gebrauch zu machen, mich aus dem Unterricht zu ent­fernen, so wurde ich dann auch konfirmiert. Die Gnade des Pastors war unendlich, aber jedesmal wenn er mich sah, schaute er mich böse an.

Später, während meines Dienstes bei der Justiz, gab es einigemale den Hinweis auf „Gnade vor Recht“, aber nur in den wirklichen Gnadensachen, wenn jemand vorzei­tig aus der Haft entlassen wurde, aber mir ging es nur um das Recht, ob ein Rechts­anspruch auf frühzeitige Haftentlassung bestand, das war mir sehr wichtig, was auch in den meisten Fällen bestand.

Ich schere mich nicht um „Gnade vor Recht“, weil mir das Recht wichtiger er­scheint, obwohl es genauer gesehen, kein Recht gibt, denn das Recht ist blind, und es wird von Menschen gesprochen. Wer von einem sozialen Rechtsstaat redet, der ist naiv, weil es auch bei uns nur das Recht des Stärkeren gibt, hier ist der Stärkere ver­mögend, also kann er sich die besten Anwälte leisten.

Donnerstag, 24. April 2008

Nächstenliebe

Über den Begriff „Nächstenliebe“ habe ich so meine Gedanken gemacht. Früher, als ich noch ein Kind war, sprach der Pastor über die Nächstenliebe, besonders dann, wenn es um die Spenden ging, aber zu der Zeit war es mit dem Spenden nicht so arg, denn jeder mußte selbst zusehen, wie er mit dem Leben in der Nachkriegszeit fertig wurde, da waren keine Gedanken für Spenden parat.

Damals hatte ich mir noch keine Gedanken über die „Nächstenliebe“ gemacht, aber das Wort war da und stand irgendwie zwischen den Menschen, doch es tat sich nichts. Mir persönlich war es egal, denn was sollte ich mit der Nächstenliebe anfan­gen, wenn sich keiner daran hielt. Prügel gab es überall.

Der Christ soll seinen Nächsten lieben sowie sich selbst, aber wenn er sich selbst nicht liebt, wie soll er dann einen anderen lieben? Wenn ich so die Umwelt beobach­te, dann stelle ich nur fest, daß meine Mitmenschen so auch mein Nächster das Geld und den Konsum liebt. Wenn ich ihm helfen will, dann erwartet mein Nächster, den ich lieben soll, aus lauter Nächstenliebe, daß ich ihm kostenlos das besorge, um sei­ne Wünsche zu erfüllen. Auch in der not will der Nächste kein Brot, sondern er will Money, um sich die Birne vollzuknallen (Alkohol kaufen und trinken), das scheint ihm wichtiger zu sein, als die erwartete Nächstenliebe, die keine ist, weil alles nur eine Abzocke ist.

Oft habe ich so das Gefühl, daß der Begriff „Nächstenliebe“ dafür steht: „Zocke dei­nen Nächsten liebevoll so ab, daß er danach selbst nichts mehr hat“. In der Vergan­genheit hat es die Kirche gemacht, gut sie hat den Schein bewahrt und einiges als Spenden weitergegeben, weil ja auch die Kirchenverwaltung bezahlt werden mußte.

Die Nächstenliebe wäre etwas Schönes, wenn ich meinem Nächsten in der Not behilf­lich sein kann, so daß er aus der Not herauskommt, aber meistens ist es keine Not, in der sich der Nächste befindet, er spielt sie oft nur vor, um so an Mittel zu kommen, die sein Leben angenehmer gestalten.

Wenn ich den Begriff „Nächstenliebe“ so nachdenklich betrachte, dann stelle ich fest, daß doch ich selbst der Nächste bin, also soll ich mich lieben, denn es steht ja auch geschrieben: „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Da ich mir wirklich der Nächste bin, so muß ich mich lieben wie mich selbst. Es ist blöd, aber irgendwie steckt Sinn hinter diesen Worten. Die Nächstenliebe bleibt bei mir, denn wenn ich meinen Nächsten liebe, dann muß ich mich lieben. Aber jetzt kommt die Blödheit bei mir ganz dick hervor, das hätte ich nicht gedacht, aber hier habe ich eine neue Seite an mir entdeckt, warum soll ich nicht alles verarschen, wenn das Leben begrenzt ist.

Ich werde es später einmal versuchen, so als Lügenbaron, auch wenn ich nicht ge­adelt bin.

Noch einmal zur Nächstenliebe. Ich bin immer bereit in der Not zu helfen, sogar mein kümmerlichs Leben einzusetzen, um andere zu retten, was ich in der Vergan­genheit merhmals gemacht habe, aber verarschen laß ich mich nicht so gerne, dann werde ich schon etwas sauer, aber so wird es auch anderen ergehen.

Laßt den Kopf nicht hängen, das Leben geht weiter, bis ich mit der Galaxis Andro­meda zusammenstossen.

Mittwoch, 23. April 2008

Junge oder Mädchen

Jetzt haben britische Forscher eine wissenschaftliche Studie vorgestellt, nach der Frauen, die kalorienreich essen Mädchen gebären und die Diät bevorzugen Jungen. Es ist eigenartig, wenn so die Studien liest, man fragt sich dann, was stimmt eigent­lich noch an den wissenschaftlichen Studien, aber ich selbst weiß es nicht, manchmal kann ich mir das Lachen nicht verkneifen, wenn ich wieder einmal etwas von einer wissenschaftlichen Studie zu lesen bekomme. Dann etwas später, in den Nachrichten von RTL äußerte sich ein Mediziner über diese Studie, aber seine Äußeren klangen etwas dürftig, so nach dem Motto: diese Studie geht mir am Arsch vorbei. Bei mir auch, aber ich schreibe trotzdem etwas darüber, weil es mir Spaß macht.

In dieser Hinsicht gab es schon mehrere Studien, ob es jetzt wahr ist oder nicht, aber einmal hieß es, wenn ledige Mütter Kinder gebären, dann gebären sie meistens Kna­ben. Na, ja schon ein wenig drollig. Aber dann kommt noch etwas, so entscheidet der Mann mit seinen Sperma darüber, welches Geschlecht das ungeborene Kind später erhält. Dieses Argument hält sich heute noch, und es kann möglicherweise wissen­schaftlich stimmen, aber da bin ich auch überfragt.

Jeder Wissenschaftler will etwas wissenschaftlich zu irgendwelchen Themen beitra­gen, damit er im Geschäft bleibt, auch wenn seine wissenschaftliche Studien nicht stimmt, was sich häufig Jahre später herausstellt, wenn ein anderer Wissenschaftler das Gegenteil an wissenschaftlichen Erkenntnisse zu der älteren wissenschaftlichen Studie bringt.

Dann frage ich mich, warum soll die zweite Studie der wisssenschaftlichen Wahrheit entsprechen, wenn schon die vorangegangene nicht wahr sein soll?

Mir ist es egal, ob Mädchen oder Jungen geboren werden, darüber entscheidet die Evolution je nach Bedarf. Denn wenn es an Nahrung weniger wird, dann werden häufig mehr Mädchen geboren als Jungen, aber warum?

Die gebärfähigen Frauen können Kinder also Nachwuchs gebären, woran die Evolu­tion zu erkennen gibt, daß es noch immer um die Erhaltung der Art geht, darum ha­ben die Frauen auch einen höheren Fettanteil in ihrem Körper, denn die müssen für den Nachwuchs da sein. Der Mann ist nur ein unnützer Esser, und den braucht man nicht, weil er dem Nachwuchs alles wegessen tut.

Das ist eigentlich die Tatsache, daß in guten Jahren, wenn es reichlich Nahrung gibt,der Anteil von Mädchen und Jungen gleich ist, aber wenn die Nahrung reduziert wird, dann reduziert auch die Evolution die männlichen Nachkommen und stockt die Anzahl der weiblichen Nachkommen auf. So geht es, und wahrscheinlich nicht an­ders. Man merkt, hier ist auch eine gewisse Unsicherheit in meiner Argumentation, aber überlegt einmal und zieht Geschichten von Nomadenvölker heran, wo es um die Arterhaltung geht.

Zum guten Schluß: Mädchen sind für die Evolution wichtiger als Knaben, weil die Mädchen für den Nachwuchs eine wichtige Funktion darstellen. Die Jungen haben nur eine untergeordnete Funktion im Rahmen der Arterhaltung, denn es können we­nige Jungen zur Arterhaltung beitragen, die meisten wären nur unnütze Esser.

Gnade

Dieser Begriff „Gnade“ stammt auch aus dem religiösen Bereich. Mir fiel der Be­griff erst auf, als ich zum Konfirmandenunterricht ging. Dort sprach der damalige Pastor über die Gnade Gottes, über die Nächstenliebe und über vieles mehr, was mit der christlichen Religion zusammenhing.

Nun, ich nahm immer an, daß nur Gott Gnade erteilen konnte, also war er immer gnädig. Dann erschien für mich, was im Alten Testament stand, daß Gott auch Rache üben kann und ein strenger Gott sei, das ganze Christentum irgendwie schizophren. Einersiets der gnädige und liebende Gott, aber dann wieder der strenge und rächen­de Gott. Man sieht es auch an der Geschichte im Alten Testament, wo Gott die Sint­flut über die Erde ergoss, um alles zu tilgen, nur einige Tierarten und Noah wurden gerettet.

Diese schizophrene Verhalten in der Bibel zeigt genau das, was die Menschen in ih­rem Verhalten zeigen, so wollen die Menschen Gott sein. Heute sieht man es in der Forschung mit dem Klonen.

Aber wieder zurück zur Gnade. Kann Mensch einem anderen Menschen so etwas wie eine Gnade erweisen? Wir Menschen sind doch alle gleich. Wir werden geboren, le­ben und sterben eines Tages. Was ist an einem Menschen so besonders, daß er sich von anderen Menschen unterscheidet?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann komme ich schon darauf, daß es gewisse Un­terschiede gibt, die erstens sozialer Herkunft sind, dann einen beruflichen Aspekt ha­ben und zuletzt die Arroganz des Gesetzesgeber. Für den Erweis der Gnade, sowie es im Gesetzestext steht, ist die Regierung zuständig, so kann der Bundespräsident oder der Ministerpräsident Gnade walten lassen, wenn ein Lebenslänglicher früher aus der JVA entlassen werden will.

Aber warum kann ein Mensch, auch der Bundespräsident oder die Ministerpräsiden­ten sind auch nur Menschen, einen Gnadenerweis geben? Man wird dann sagen, von Amtswegen kann dieser Gnadenerlass vollzogen werden.

Aber ich denke, daß ein Mensch keinen Gnadenerlass vollziehen kann, weil er nach religiösem Ermessen kein Gott ist, denn nach religiösem Verständnis kann nur Gott gnädig sein. So auch, wenn ein Staatsoberhaupt einen Gnadenerlass vollzieht, so ist er doch mit Gott gleichzusetzen oder nicht? Ich sehe hier eine eigenartige schizoide Haltung des Menschen, obwohl er einem Gott zusteht, daß nur dieser gnädig sein darf, macht er sich selbst zu einem Gott, weil er selbst gnädig sein will.

Wenn ich meine Mitmenschen so betrachte, ist kein Mensch dabei, der sich anmaßen könnte, Gnade über andere Menschen walten zu lassen. Kein Mensch kann anderen Menschen die Gnade erteilen, sondern der Mensch kann einem anderen Menschen nur vergeben, wenn dieser ihm etwas Schreckliches angetan hat.

Ich denke, man kann auch so vergeben, wenn sich dann der Andere umdreht und glaubt, ihm sei vergeben worden, dann kann der Andere, der vergeben hat, den Da­vongehenden einen auf den Schädel und sagen, es sei dir jetzt vergeben. Gedanklich geht so etwas vonstatten, aber in der Wirklichkeit nicht.

Ich werde niemals etwas mit der Gnade zu tun haben, weil ich lebe und vergeben werde ich auch nicht, weil es oft nichts zu vergeben gibt und wenn, dann kann man es sich noch immer überlegen, ob man lieber den Weg des Menschlichen geht und alles,was einem angetan wurde, schnell vergisst, was ich nicht mache, denn mein ist die Rache, sprach ich und schlug zu. Wie kann man sich nur an solchen Begriffen aufgeilen, obwohl man genau weiß, daß sie zweideutig mißbraucht werden.

Segen

Es ist doch ein Begriff aus der christlichen Religion. Ich weiß selber nicht, was es be­deutet, aber ich versuche einmal, diesen Begriff, für mich zu erklären. Ich bin bei meinem letzten Blogeintrag „Führe mich nicht in der Versuchung“ darauf gestoßen, als ich den letzten Satz „meinen Segen habt ihr“ oder so ähnlich, aber das Wort Se­gen war in diesem Satz. Erst da machte ich mir Gedanken über dieses Wort. In der Vergangenheit habe ich schon oft, etwas über Segen gehört, aber es nur als christli­che Beigabe zum Gebet hingenommen, aber nie darüber nachgedacht, was dieses Wort für Menschen bedeuten könnte.

Wenn ein Pfarrer oder Pastor seinen Segen am Ende eines Gottesdienstes spendet, dann will er mit diesem Segen die Teilnehmer am Gottesdienst schützen, aber oft werden auch andere Menschen wie Kranke, Opfer von Katastrophen und Verbrechen in die Gebete einezogen und anschließend gesegnet. Hier kann ich es verstehen, wenn der Segen eine Art von religiösen Riten ist, warum nicht.

Aber es gibt auch den Segen von Vätern, die ihre Kinder segnen, wenn sie im Sterben liegen, meistens bekommen sie durch einen herbeigerufenen Priester die letzte Ölung, wenn es noch klappt. Oder wenn zwei junge Menschen heiraten wollen, dann sind sie erpicht darauf, daß der Vater der Braut dem zukünftigen Paar seinen Segen für die Eheschließung gibt.

Der Segen wird in vielerlei Arten und Formen gespendet und hat irgendwie seine Be­deutung, aber nur für die Menschen, die etwas mit dem Segen anfangen können. Mir persönlich ist der Begriff „Segen“ in seinem Inhalt und seiner Bedeutung fremd, das muß ich schon gestehen, aber wenn man ohne diese Riten aufwächst, und sie noch nicht erlebt hat, dann hat man seine Schwierigkeiten das zu verstehen.

Der Begriff „Segen“ ist wirklich für mich fremd, auch habe ich deshalb keinen Bezug dazu. Ich denke, wenn ein Priester seiner gemeinde den Segen spendet, dann ändert sich nichts, weil es nur ein Wort ist, aber der Glaube an die Kraft des Segens, daß er das Gute bringt, wenn man gesund bleibt oder wird, ist enorm, weil man immer sagt: „der Glaube versetzt Berge“, so kann es auch bei dem Segen sein. Die Menschen, die den Segen bekommen haben, glauben an diesen und fühlen sich danach irgendwie glücklicher, und sie empfinden den Schutz, den der Segen ihnen gibt.

Wenn Väter ihren Kindern den Segen geben, so ist es eine Geste des Vaters an die Kinder, daß er seine Kinder liebt und ihnen alles Gute wünscht.

Aber der Segen ist eigentlich eine Glaubenssache, und damit eine religiöse Geste an die Gläubigen der jeweiligen Religion. Einen Segen zu geben, das ist das Vorrecht der Priester, den sie durch Gott erhalten haben, so sagen sie es (ich beziehe die gan­ze Sache auf die christliche Religion, da ich mit dieser groß geworden bin). Für die gläubigen Christen ist der Papst der Vertreter Gottes auf Erden, also hat er auch das Recht, den Segen an die Gläubigen weiterzugeben.

Warum kann selbst der Gott nicht den Segen geben? Warum muß ein Mensch für ihn einspringen und den Gläubigen den Segen erteilen? Warum kann ein Mensch einem anderen Menschen den segen erteilen? Oder ist es nur ein Spiel mit der Macht, um zu zeigen welche Macht ein Mensch hat, wenn er anderen Menschen den Segen er­teilt?

Es ist schwer, da einen Durchblick zu bekommen. Die Gläubigen werden den Segen nicht anzweifeln, besonders auch dann nicht, wenn ein Mensch, hier der Papst, im Namen Gottes den Segen erteilt, weil er es angeblich darf.

Ich lasse einmal den Glauben so stehen, denn man wird kaum etwas daran verändern können, auch wenn einem Zweifel aufkommen, bei denen vielen Riten die veranstaltet werden, um den Glauben leben zu können.

Wenn Menschen sich glücklich dabei fühlen, wenn ihnen der Segen erteilt wird, oder erhaben fühlen, wenn sie den Segen selbst erteilen dürfen, so sollen das bleiben was sie sind, nämlich Menschen und sonst nichts.

Dienstag, 22. April 2008

Führe mich in Versuchung

Wer kennt nicht den Satz aus der Bibel: „Führe mich nicht in Versuchung“, soll Gott gesagt haben. Daraus bildete sich dann der Satz: „Du sollst Gott, den Herrn, nicht in Versuchung führen“. Auch sollte der Teufel versucht haben, als Jesus 40 Tage in der Wüste weilte, Jesus in Versuchung zu führen, aber dieser ließ sich angeblich nicht in Versuchung führen, sondern blieb sehr standhaft.

Nun gut, als ich meine Ehefraugemahlin kennenlernte, wollte ich sie auch in versu­chung führen, aber es blieb nur bei einem Versuch, sie gab mir einen Klaps auf die Finger und eine sanfte Ohrfeige, damit war die Versuchung vorbeigeführt. Sie blieb standhaft wie Jesus.

Heute kann ich nur sagen, meine Ehefraugemahlin ist eine sehr gute Ehefraugemah­lin, weil sie damals so standhaft geblieben ist, sie hat den Schmeicheleien des Teufels oder Satans nicht nachgegeben. Pravo, sage ich nur, aber dafür hat sie mich auch geheiratet, obwohl ich eigentlich nicht verheiratet bin, denn Zwerge heiraten nicht.

Aber Spaß beiseite, Ernst komm her. Wir alle sind ständig Versuchungen ausgelie­fert, und es gibt viele davon und in jeder Form. Als Menschen zählen wir auch zur Tierwelt, und auch wir müssen uns an Regeln halten, und dürfen uns nicht gehen las­sen, egal wie vorteilhaft etwas sein kann und uns droht, in Versuchung zu führen.

Man muß immer abwägen: soll ich oder soll ich nicht. Manches im Leben ist so ver­lockend, daß man der Versuchung nicht widerstehen kann, und was geschieht dann sehr oft: man fält auf die Verlockung herein, also konnte der Betreffende der Versu­chung nicht widerstehen.

Aber ehrlich gesagt, wer kann schon mancher Versuchung widerstehen? Es ist doch oft so, etwas wird einem vorgegaukelt und hinterher, ist man der Verarschte. Ja, man hat dann die Arschkarte gezogen.

Führe mich nicht in Versuchung: dahinter steckt nicht der teufel oder Satan, sondern das Unvermögen des Menschen, der Versuchung zu widerstehen. Es ist doch so, daß man meint, man könnte der Versuchung ein Schnippchen schlagen, aber bald merkt man doch, daß man der Versuchung erlegen ist und sich dieser hingibt.

Natürlich bin ich kein Übermensch, sondern ich bin auch nur ein Mensch, der der­Versuchung erlegen ist. Wenn meine Ehefraugattingemahlin ihre weiblichen Reize zeigt, dann bin ich dieser Versuchung, die Reize auszukosten, diesen überlegen. Nun, das ist wohl der Triebhaftigkeit des Menschen anzulasten, aber warum soll man her von Belastung reden, es ist so, eine Prüfung für den doofe Mann, entweder wieder­steht er den Reizen einer Frau, oder er gibt ihnen nach.

Also, führe mich nicht in Versuchung, aber in diesem Falle heißt es, führe mich in Versuchnung, ich gebe sofort deinen gezeigten Reizen nach.

Ich sage nur, es ist schön, wenn man in manchen Situationen der Versuchung nach­geben kann und darf, sonst würde die Menschheit ihrem eigenen Untergang erlegen sein.

Führe mich nicht in Versuchung, das ist eine Formulierung aus der christlichen Reli­gion, aber hat mit dem eigentlichen Menschen und seiner ausgedehnten Triebhaftig­keit nichts zu tun. Der Mensch richtet sich nach dem, was ihm die Evolution mitgege­ben hat, seinen Trieb zu überleben, und seine Art zu erhalten.

Ich führe euch in Versuchung, das zu tun, was ihr gerne möchtet, aber ihr müßt auch die Konsequenzen für euer Tun tragen, wenn ihr euch in Versuchung führen laßt, ich halte mich gerne raus, aber stifte andere gerne an, sich in Versuchung zur führen lassen, weil es Spaß macht, wenn die, die sich haben in Versuchung führen lassen, ganz konfus wirken und nicht wissen, wie sie aus einer verzwickten Sache oder aus der Versuchung unbeschadet wieder herauskommen. Also laßt euch in Versuchung führen, meinen Segen habt ihr.

Montag, 21. April 2008

Angst

Irgendwo hatte ich in den letzten Tagen etwas über Angst gelesen, aber man braucht nicht über Angst zu lesen, weil die Angst immer gegenwärtig ist. Die Angst ist wohl ein abstrakter Begriff, aber ihn könnte man auch als Furcht vor etwas deuten, dem ein Mensch oder auch ein Tier nicht begegnen möchte. Diese Furcht oder auch Anst ist notwendig zu überleben, denn ohne die Angst wäre ein Überleben nicht möglich und die derzeitigen Tierarten, einschließlich Mensch, wären bestimmt schon ausge­storben.

Wenn ein Beutetier Angst vor seinem Jäger hat, dann entwickelt dieses Beutetier un­heimliche Kräfte aus Angst und flieht, um dem Jäger zu entkommen. Hier sieht man deutlich das Bestreben des Beutetieres, zu überleben. Gleichzeitig bedarf der Jäger das Fleisch der Beutestieres, also entwickelt er eine Jagdtechnik, um das Beutetier zu überraschen und zu töten, damit er, der Jäger, auch überleben kann. Jetzt werde ich bestimmt gefragt, ja, wo ist denn die Angst des Jägers? Richtig, wo ist seine Angst, denn sowie es aussieht, hat er eigentlich keine Angst, weil er jagt, aber er hat auch Angst vor dem stärkeren Jäger, daß der ihm die schon erjagte beute wieder abjagt, also wird er dann auch fliehen, wenn dieser Stärkere auftaucht und einen Anspruch auf diese Beute erhebt.

So kommt es auch vor das Angst Flügel verleiht, sowie im Asterix „die Normanen“ oder auch Nordmänner, die nach Gallien kommen, um die Angst zu erleben, weil die Angst angeblich Flügel verleiht. Aber die Angst kann tatsächlich ungeahnte Kräfte freimachen, ich habe es schon einmal bei einem Kameraden während meines Mili­tärdienstes erlebt. Doch Angst kann auch zu einer Lähmung führen, aber nicht wie bei einer Querschnittslähmung, sondern der Betreffende kann sich vor lauter Angst nicht von der Stelle bewegen. Das ist schon ein eigenartiges Phänomen, welches mir bekannt ist, ich habe es einmal in meiner Kindheit erlebt, als ein Freund vor lauter Angst sich nicht einmal bewegen konnte, auch war es ihm nicht möglich, zu schreien.

Manchmal ist die Angst auch hinderlich, gerade wie im obigen Fall mit meinem Freund, aber wichtig ist es, daß man Angst haben muß, auch wenn man es nicht zeigt, aber diese Angst ist für uns Menschen der beste Schutz, der unser Überleben sichert, weil es genügend Situatuionen im Leben gibt, die ein erhebliches Risiko für ein wirkliches Überleben darstellen.

Ihr, meine lieben Liebenden, werdet bestimmt fragen, hat die Knalltüte von Schrei­berling auch Angst gehabt? Naütrlich hatte auch ich Angst, oder Furcht. Denn wäh­rend meines Militärdienstes war ich bei den Luftlandepionieren also im Fallschirm­springen, im Sprengdienst, als Pioniertaucher und Scharfschütze ausgebildet. Besonders im Sprengdienst gab es Situationen, in denen ich oft Glück hatte, weil ich mich auf das sogenannte „Bauchgefühl“ verließ, und ich war besonders vorsichtig im Umgang mit dem Sprengstoff oder bei der Entschärfung von Sprengladungen, die sich hinterher als Blindgänger herausstellten und deshalb so gefährlich waren. Na­türlich war das Fallschirmspringen nicht ohne, ja man kann sagen, Angst oder auch eine besondere Vorsicht.

Aber jeder hat Situationen erlebt, die in ihm das Gefühl der Angst hervorriefen. Es gibt keine Schande vor der Angst, denn sie ist wirklich notwendig. Wenn andere Menschen meinen, man sei ein Angsthase, dann sage ich immer: lieber ein Angsthase als ein Blödmann. Die Angst gibt uns jedesmal das Gefühl, daß wir noch leben.

Das Böse

Das Böse ist immer und überall“, so wird es von manchen Menschen gesehen und behauptet. Aber was ist das „Böse“ überhaupt? Das Böse ist ein Begriff, der von Menschen geprägt worden ist, um einen Unterschied herzustellen zum „Guten“. Manche Menschen unterscheiden diese Begriffe sehr genau, weil sie der Hoffnung sind, missionarisch etwas dazu beizutragen, daß der Mensch das Böse vermeidet, und sich dem Guten zuwendet.

Böse ist immer das, was nicht in die Gemeinschaft hineinpasst. Es ist das Verhalten eines Individuums, das sich weigert die Normen der Gemeinschaft anzuerkennen, also wird als schlechter Mensch empfunden. Böse ist auch jemand, der sich an meine Nahrungsmittel heranmacht, und sie mir wegisst, weil er Hunger hat, aber er ist ein schlechter Mensch.

Mit der Entstehung von Religionen ging man dann soweit, daß ein Mensch schon böse ist, wenn er nicht an das glaubt, an was die Gläubigen der jeweiligen Religion glauben. Also kann man sagen, daß das böse ist was nicht gut ist. Aber hier stellt sich dann die Frage: was ist gut? Ist es gut, wenn man ein lebendes Wesen einem fiktiven Gott opfert, nur weil man glaubt, daß durch das Opfer der Gott gut und gnädig sein wird?

Hier scheiden sich die Geister, aber zur Zeit der Opferungen an die Götter war man überzeugt, was macht was Gutes, aber war es wirklich gut, so einen Menschen zu op­fern, nur weil irgend jemand sich äußerte, nur die Opferung von Menschen stimmt den Gott milde und gnädig.

Wir Menschen von heute empfinden ein derzeitiges Verhalten als böse, wie sich die Zeiten ändern. Oder, es ist eigentlich noch nicht solange her, denken wir einmal an die Hexenverfolgung und ihre Konsequenzen.

Die Hexenverfolgung war und ist ein Beispiel für das Spiel der Kirche und ihrer Hin­termänner zwischen „Gut“ und „Böse“. Hier wollte man dokumentieren, was ge­schieht, wenn man böse ist und als böser Mensch bloss gestellt wird. Die damalige Kirche machte es deutlch, daß es Gott und den Teufel gibt, also Gott, der Gute und Gnädige und der Teufel, der Böse und der Verführer. Als guter Mensch hatte man immer die heilige Pflicht, das Böse, also die Hexen, der Kirche zu melden, damit sie ihrer gerechten Strafe zu geführt werden würden, was dann auch geschah, in Form der Verbrennung auf einem Scheiterhaufen.

Noch heute gibt es das Böse, so auch der amerikanische Präsident Bush, der von Schurkenstaaten redet. Es sind meistens Staaten, die die Lebensweise der Amerika­ner ablehnen, würden wir es auch tun, also die deutschen, dann würden wir auch zu den Schurkenstaaten zählen, und wir wären böse Menschen.

Wenn ich so die Unterscheidung zwischen „Gut“ und „Böse“ betrachte, dann muß ich lachen, weil es eigentlich nicht klar ist, was ist „Gut“ und was ist“Böse“, denn um die Begriffe als solche zu definieren, stellen sie eine Ansichtssache dar, denn je­der Mensch oder jede Gesellschaft sieht die Begriffe anders oder deutet sie anders.

In der Natur gibt es nicht die Begriffe „Gut“ und „Böse“ und keine Tierart lebt nach solchen Begriffen, weil es in der Natur nur ein Überleben und die Erhaltung der Art gibt. Das eine Tier ist das Beutetier und das andere ist der Jäger. Es gibt eine höhere Anzahl von Beutetieren als eine höhere Anzahl von Jägern. Aber die Jagd stellt nichts Gutes oder Böses dar, sondern sie ist eine Notwendigkeit, weil der Jäger über­leben muß, indem er das Beutetier reißt und das Beutetier stellt die Nahrung für den Jäger dar, und es muß in seinem Bestand immer reduziert werden, damit es selbst überleben kann.

Ich sehe auch nicht mehr die Begriffe „Gut“ und „Böse“, weil ich an das Leben und Überleben denke, denn beide Begriffe können mir nicht helfen, daß ich überleben, sondern ich muß selbst zusehen, wie ich überlebe.

Lassen wir den abstrakten Begriff „Böse“ so stehen wie er steht, weil andere Men­schen daran festhalten, sonst wären sie mit ihrem Latein am Ende, aber warum gera­de Latein?

Freitag, 18. April 2008

Zwangsehe

Unter Zwangsehe versteht man die Verheiratung von Kindern, die vorher von ihren Eltern nicht gefragt wurden, einen Partner für die Ehe selbst zu suchen. Die Eltern selber arrangieren die Eheschließung, dabei geht und ging es auch früher darum, daß das Mädchen aus dem elterlichen Haushalt rauskam, einen Mann heiratete, der von da ab für den Unterhalt der Frau sorgte. Wenn Vermögen dazukam, dann wurde das Vermögen mitgeheiratet. Die Kinder hatten kein Mitspracherecht, sie beugten sich dem Willen ihrer Eltern also der Familie.

Bei uns in der westlichen Welt sind Zwangsehen verboten, aber in den orientalischen Ländern wird diese Sitte noch fleißig angewandt.

In den Medien wurde vor einigen Tagen so eine Zwangsehe aufgegriffen und in den Blättern veröffentlich. Im Jemen wurde ein 8-jähriges Mädchen mit einem 22 Jahre älteren Mann verheiratet. Das Mädchen wurde von ihren eigenen Eltern an diesen Mann verkauft. Natürlich hatte die der alte Bock vergewaltigt und auch noch ge­schlagen, er hat alle Gesetze der Menschlichkeit gebrochen, die es zu brechen gab. Es ist schon schlimm, wenn man eine erwachsene Frau schlägt, überhaupt eine Frau schlägt, aber ein 8-jähriges Mädchen, das man gekauft hat und dann als sein Eigen­tum betrachtet, wie kann ein Mensch nur so primitiv sein, aber daran waren und sind Religionen schuld, wenn man überhaupt von einer Schuld reden kann.

Anhand dieses Falles ist es an der Zeit, diese Art von Eheschließungen zu beenden. Es darf keine Zwangsehen mehr geben, weil der Mensch frei entscheiden muß, ob er mit einem Vertreter eines anderen Geschlechts eine Beziehung eingeht oder nicht. Auch ist eine Frau, mit der man eine Ehe geschlossen hat, kein Eigentum, der Mann hat kein Recht, die Frau als persönliches Eigentum zu betrachten.

In der Tierwelt gibt es auch keine Zwangsehen, aber auch keine Ehen, sondern bei einigen Tieren nur eine Partnerschaft für das ganze Leben, aber für die meisten Tie­re war es nur ein flüchtiges Abenteuer mit Folgen, der Nachwuchs.

Wir Menschen haben natürlich etwas Kompliziertes aus dieser Partnerschaft ge­macht, besonders die christliche Kirche, dort muß man fest schwören, „bis euch der Tod scheidet“ erst dann ist man geschieden, also muß man etwas nachhelfen, um zu einer glücklichen Trennung, und das im Sinne der Kirche zu kommen.

Bei uns in den westlichen Ländern hat es früher auch Zwangsehen gegeben, so unter den verwandten Reichen, die ihr Vermögen in der Familie halten wollten, so wurden Cousine und Vetter verheiratet. Ob daraus krankhafter Nachwuchs stammte, war frü­her egal, hauptsache, das Geld blieb in der Familie.

Der Zwangsehe geht meistens das Versprechen der Ehe voraus, weil die Väter ihr junges Gemüse loswerden wollen, der Vater des Mädchen verspricht einem Vater, der einen Jungen hat, daß das Mädchen den Jungen heiratet, wenn sie im heiratsfä­higen Alter sind. Ob sich die beiden jungen Menschen auch lieben, ist den Vätern egal, in der Hauptsache, der junge Mann hat schon etwas zu poppen, wenn er heira­tet, und das weiß er schon vorher.

Den meisten Männern ist es egal, ob sie früh verheiratet werden, sie spüren nicht den Zwang, sie wollen nur den Geschlechtsverkehr mit dem versprochenden Mädchen, alles andere ist ihnen wurscht.

Soviel primitives Denken unter Menschen ist eigentlich sehr erschreckend, denn wie kann man als Mann, der durch kulturelle Einflüsse gebildet wurde, sich auf solche Sachen einlassen. Ich hoffe nur, diese Zwangsehen verschwinden eines Tages, und die Menschen werden glücklicher, weil sie sich lieben und aus diesem Grunde dann eine Beziehung eingehen. Übrigens hat die Achtjährige eine Scheidung von ihrem Mann erreicht, die Ehe wurde geschieden.

Kameras in fremder Wohnung

Per Gesetz hat das Bundeskriminalamt die Möglichkeit, in fremden Wohnungen Überwachungskameras einzubauen. Wenn Herr Schäuble in seiner eigenen Wohnung Kameras einbaut, dann ist das seine Sache, aber bei fremden Leuten? Hier sehe ich den Herrn Minister als Spanner, und kann mir schon vorstellen, wie er sich am Ge­schlechtsverkehr von Überwachten erfreut und vielleicht selbst in Stimmung, kann ja sein, daß er so veranlagt ist.

Mit diesen gesetzlichen Regelungen nähert sich die Bundesrepublik immer mehr ei­nem Überwachungsstaat, und wo ist das von der Verfassung garantierte Persönlich­keitsrecht, das die Unversehrtheit der Wohnung garantiert?

Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland entfernt sich weiter von der demo­kratischen Grundordnung, sie wollen den Bürger nicht mehr in Freiheit sehen, son­dern sie wollen einen Bürger haben, der gehorsam und ordentlich ist, und der der Obrigkeit alles glaubt, was die ihm vorlügt.

Aber ich will nicht so viel Wind um diese Sache machen, es kann auch so sein, daß sich das BKA an die Gesetzesvorgaben hält. Es kann sein, muß aber nicht, weil der­artige Gesetze immer eine Kannbestimmung beinhalten.

Um die Demokratie zu schützen, müssen Maßnahmen getroffen werden, besonders in diesen Zeiten, in denen der internationale Terrorismus hohe Wellen schlägt. Eigent­lich besteht immer die taktische Regel, daß der Angriff die beste Verteidigung ist. Hier könnte man immer einen begrenzten Angriff mit vorgegebenen Zielen starten, der würde immer zu großen Erfolgen führen.

Generell kann man jedoch sagen, daß es eine 100-tige Sicherheit nicht gibt, auch nicht für die Politiker, auch wenn sie von Pody-Guards umgeben sind. Aber diese Maßnahmen, die Überwachung des Terrorismus, ist nicht auf den Bürger zugeschnit­ten, sondern mehr auf die Politiker und ihren Freunden, denn der überwiegende Teil der Bürger bekommt nur eine feuchte Hose.

Wegen der Überwachung von Bürger gibt es wie immer Krach zwischen den Partei­en, weil jetzt einige Politiker nach Karlsruhe gehen wollen, um Verfassungsklage einzureichen. Für die Regierung brechen wieder harte Wochen an, in denen wieder und wieder überprüft werden muß, ob das Gesetzesvorhaben auch verfassungskon­form ist, ansonsten gibt es vom BVG wieder einen Rüffel.

Ich wunder mich immer wieder, wie Politiker versuchen, unser Grundgesetz, beson­ders die Persönlichkeitsrechte und die Freiheit, auszuhebeln. In den gehirnen dieser Politiker schwebt immer noch das Kaiserreich und das 3.Reich herum, man will un­bedingte Sicherheit, und das um den Preis des Verlustes der Freiheit.

Der Einbau von Kameras in andere Wohnungen, deren Besitzer nichts mit Terroris­mus oder Bandenkriminalität zutun haben, ist für mich widerwärtig und zeugt vom Geiste eines Spanner, der Pärchen dabei beobachtet, wie sie Sex miteinander haben.

Vielleicht wird auch bei mir eine Kamera eingebaut. Ich könnte auch zu dem Perso­nenkreis gehören, der der Bundesrepublik Deutschland gefährlich werden könnte, weil mein Gedankengut pervers erscheint. Das glaubt aber einer, und die vom BKA auch nicht.

Ich möchte erst einmal abwarten, was das BVG zu dem neuen Gesetz sagt, und ob es Einschränkungen bei diesem Spitzeldienst gibt. Ich selbst bin dafür, daß Bandenkri­minalität und Terrorismus überwacht werden, aber darin sind wir uns eigentlich alle einig, aber auch kriminelle Politiker sollte man überwachen und deren Hintermän­ner.


Donnerstag, 17. April 2008

Rettung der Seele

Warum eigentlich rettung des Seele. Ich sollte demnach zuerst einmal meine Seele retten, aber was ist eigentlich eine Seele, und woher kommt dieser Begriff, wie ist er entstanden, und kann man die Seele sehen? Prinzipiell sind es eine Menge von fra­gen, wenn es darum geht, die Seele zu interpretieren. Einen Text kann ich lesen, ich kann ihn verstehen und dann auslegen, wenn ich ihn nicht verstehe, dann kann ich ihn aus nicht auslegen.

So ist es mit der Seele. Sie ist für mich wie ein Text, weil viel über sie geschrieben wurde, aber ich kann ihn nicht verstehen, weil vieles unverständlich ist, da viele An­sichten an diesen Texten gearbeitet haben, und so kann ich die Seele als solche nicht auslegen.

Aber wie interpretieren die Religionen den Begriff „Seele“? Im Judentum bedeutet die Seele Atem oder später auch das Leben. Im Christentum bedeutet Seele auch wie im Judentum Atem und Leben so auch im Islam und im Buddhismus, aber im Bud­dhismus geht man noch weiter, da heißt Seele Leben und gleichzeitig ist dieses Leben unvergänglich also ewig. Die Griechen gingen in ihrer philosophischen Erklärung der Seele von der Psyche aus, denn im Altgriechischen heißt Seele gleich Psyche. Wie dicht kommen wir heute wieder diesem altgriechischen Begriff „Psyche“, der das Bewußtsein und Unterbewußtsein einschließt, und so eine Einheit bildet, aber nicht nur das die beiden Begriffe diese Einheit bilden, sondern der Körper und die Psyche, bedenken wir einmal unser Hirn, in dem diese Psyche steckt, und alles das beeinflußt, was wir Menschen als Einheit machen.

Nun zu den drei Worten „Rettung der Seele“, aber warum soll die Seele gerettet wer­den? Gibt es einen Grund, daß die Seele auswandert und nicht mehr zurückkommt, oder ist irgendetwas Uneinheimliches im Entstehen, daß die Seele vernichtet?

Ich verstehe den Aufstand nicht, der sich um die Seele scharrt. Ich selbst habe ge­sagt, die Seele sei unsterblich, sie sei ewig, und wer sollte sie dann bedrohen, wer ist dieser Lump?

Kann ich wirklich etwas retten, was über den Menschen bestimmt, ihm den Willen aufzwingt, und dem Menschen sagt, was er zu tun hat? Wir haben doch keinen freien Willen, denn unser Handeln und Verhalten wir durch das Unterbewußtsein in Ver­bindung mit dem Bewußtsein bestimmt.

Wenn ich sage, daß die Seele auch Psyche bedeutet, und die Psyche das Produkt von Unterbewußtsein und Bewußtsein ist, dann kann die Seele nicht etwas sein, das sepa­rat gesehen muß, sondern wirklich als Einheit von Unterbewußtsein und Bewußtsein sowie Körper des Menschen. Wenn der Seele eine Rettung zugemutet werden muß, dann auch dem Körper, weil beide eine Einheit sind.

Ich verstehe schon warum es dabei geht „Rettung der Seele“, denn es geht um eine religiöse Aktion der Christen, um die Religion wieder zu beleben, um auf das Jenseits und dem Jüngsten Tag hinzuweisen, der auf jeden Menschen zukommt, aber hier nur auf die Christen. Es ist schon die Eigenart des Menschen, an das festzuhalten, was man nicht kennt, aber von dem man erzählt bekommt, besonders in negativer Form, um Angst zu erzeugen, was im Christentum immer wieder deutlich wird. Wenn vor Jahrhunderten noch davon ausging, daß das Leben auf der Erde „ein Jammertal sei“also nicht schön ist, dann kann man verstehen, daß man heute noch versucht, Rettungsversuche durchzuführen.

Ich bin noch immer der Meinung und denke, daß man die Seele nicht retten muß, die kann sich selbst retten, wenn es sein muß. Wenn die Seele unsterblich ist, dann steht sie auch über den menschlichen Körper, der sterblich ist, was ich weiß, und so benö­tigt auch meine Seele keine Rettung.

Hirnforschung und Philosophie

Ich kenne den Begriff Gehirn gut, denn auf meinem Hals ist ein Kopf, der aus Kno­chen besteht, und diese Knochen bilden einen Hohlraum. Dieser Hohlraum schützt die Gehirnmasse, die eine graue Farbe haben soll. Manchmal wird auch behauptet, daß Politiker auch einen Kopf auf ihrem Hals hätten, aber der Kopf bestünde nur aus einem Hohlraum, die Gehirnmasse fehle.

Eigentlich ein kleiner Spaß zu Lasten der Menschen, die sehr gerne Politik betreiben, die aber nicht wissen, wie die Politik richtig abläuft oder ablaufen sollte.

Ich kehre jetzt lieber zum Gehirn und zum Bewußtsein zurück. Darüber meine geisti­gen Ergüsse zu erbringen, macht mehr Spaß wie ein Witz über die Politiker.

Allgemein kann man zum Gehirn feststellen, daß es ein Organ der menschlichen Kör­pers ist, und um Menschen dazu gehört, weil er überleben und leben muß, ohne die Gehirnmasse wäre es nicht möglich. Kommt mir ja nicht mit dem Politiker und seid dann der Meinung, der habe nichts im Kopf, aber würde trotzdem leben.

Nein, meine Lieben, wir Menschen benötigen wirklich die Gehirnmasse, weil wir denken müssen, um zu überleben. Eigentlich ist es ein Denken und Handeln, und da­bei hilft uns das Gehirn. Aber hilft es uns wirklich? Ja, das ist hier die frage, nach­dem ich so Einiges aus der Hirnforschung erfahren habe. Ich denke, daß wir Men­schen demnach keinen freien Willen haben, selbst zu entscheiden, oder entscheiden wir eigentlich im Unterbewußtsein, was wir denken und wie handeln sollen?

Aber sagt man nicht immer, daß das Bewußtsein als solches das bewußt macht, was aus dem Unterbewußtsein in das Bewußtsein abgegeben wird, dann wäre der Befehl, zu denken oder zu handeln, aus dem Unterbewußtsein gekommen, und anschließend im Bewußtsein als solcher formuliert worden.

Es ist auch für mich eine eigenartige Sache, die Dinge so zu sehen, daß man nicht willentlich sein darf, seinen Willen die notwendige Formulierung zu gebe, so daß sie dem Inhalt nach von einem selbst stammen, und nicht von einem Unterbewußtsein.

Hier muß ich dann gegen mich selbst so handeln und sagen, daß ich dem Unterbe­wußtsein unterliege, denn das bedeutet, daß das Unterbewußtsein und das Bewußt­sein ein Teil unseres Gehirns sein müssen, weil alles was wir tun, vom Unterbewußt­sein ausgeht und vom Bewußtsein so geäußert wird, wie es das Unterbewußtsein ha­ben will.

Demnach wäre das Gehirn mit dem Bewußtsein eins, aber auch das Unterbewußtsein ist eins mit dem Gehirn, aber auch mit dem Bewußtsein, doch Unterbewußtsein und Bewußtsein teilen sich die Arbeit, obwohl nach meiner Ansicht, das Unterbewußtsein die graue Eminenz des Bewußtseins ist.

Doch ich will einmal hier bei dem Gehirn und dem Bewußtsein bleiben. Ich merke schon wie ihr schmunzelt, denn gerade eben habe ich geschrieben: ....ich will ein­mal..., so kann ich davon ausgehen, daß das Unterbewußtsein mir den gedanken ein­gegeben hat, und das Bewußtsein hat diesen geäußert, und somit mir die Möglichkeit gegeben, daß dies mein freier Wille gewesen ist, so etwas zu äußern.

Ich denke, daß das Bewußtsein ein Teil in unserem Gehirn ist, genauso wie das Un­terbewußtsein. In meinem Gehirn spielt sich die ganze Palette menschlichen Handeln aber auch Denkens ab, wie Emotionen, Gedanken einen zu töten oder sonst irgend­wie Gewalt anzutun, aber auch wie kann ich einem Mitmenschen helfen, wenn er in Not ist.

Gehirn und Bewußtsein sind wohl zweierlei, weil das Gehirn eine sichtbare Masse ist, die durch Nervenbahnen verbunden ist, aber das Bewußtsein ist das was unser Denken und Handeln von der Geburt bis zum Tode beeinflußt und steuert, damit sind wir eine Einheit von Gehirn, Unterbewußtsein und Bewußtsein. So wird der Mensch gesteuert zum Leben und zum Überleben sowie zur Erhaltung seiner Art.

Also bin ich das, was das Unterbewußtsein und das Bewußtsein mit mir machen, de­ren Aufenthaltsort das Gehirn ist.

Mittwoch, 16. April 2008

Gehirn und Bewußtsein

Ich kenne den Begriff Gehirn gut, denn auf meinem Hals ist ein Kopf, der aus Kno­chen besteht, und diese Knochen bilden einen Hohlraum. Dieser Hohlraum schützt die Gehirnmasse, die eine graue Farbe haben soll. Manchmal wird auch behauptet, daß Politiker auch einen Kopf auf ihrem Hals hätten, aber der Kopf bestünde nur aus einem Hohlraum, die Gehirnmasse fehle.

Eigentlich ein kleiner Spaß zu Lasten der Menschen, die sehr gerne Politik betreiben, die aber nicht wissen, wie die Politik richtig abläuft oder ablaufen sollte.

Ich kehre jetzt lieber zum Gehirn und zum Bewußtsein zurück. Darüber meine geisti­gen Ergüsse zu erbringen, macht mehr Spaß wie ein Witz über die Politiker.

Allgemein kann man zum Gehirn feststellen, daß es ein Organ der menschlichen Kör­pers ist, und um Menschen dazu gehört, weil er überleben und leben muß, ohne die Gehirnmasse wäre es nicht möglich. Kommt mir ja nicht mit dem Politiker und seid dann der Meinung, der habe nichts im Kopf, aber würde trotzdem leben.

Nein, meine Lieben, wir Menschen benötigen wirklich die Gehirnmasse, weil wir denken müssen, um zu überleben. Eigentlich ist es ein Denken und Handeln, und da­bei hilft uns das Gehirn. Aber hilft es uns wirklich? Ja, das ist hier die frage, nach­dem ich so Einiges aus der Hirnforschung erfahren habe. Ich denke, daß wir Men­schen demnach keinen freien Willen haben, selbst zu entscheiden, oder entscheiden wir eigentlich im Unterbewußtsein, was wir denken und wie handeln sollen?

Aber sagt man nicht immer, daß das Bewußtsein als solches das bewußt macht, was aus dem Unterbewußtsein in das Bewußtsein abgegeben wird, dann wäre der Befehl, zu denken oder zu handeln, aus dem Unterbewußtsein gekommen, und anschließend im Bewußtsein als solcher formuliert worden.

Es ist auch für mich eine eigenartige Sache, die Dinge so zu sehen, daß man nicht willentlich sein darf, seinen Willen die notwendige Formulierung zu gebe, so daß sie dem Inhalt nach von einem selbst stammen, und nicht von einem Unterbewußtsein.

Hier muß ich dann gegen mich selbst so handeln und sagen, daß ich dem Unterbe­wußtsein unterliege, denn das bedeutet, daß das Unterbewußtsein und das Bewußt­sein ein Teil unseres Gehirns sein müssen, weil alles was wir tun, vom Unterbewußt­sein ausgeht und vom Bewußtsein so geäußert wird, wie es das Unterbewußtsein ha­ben will.

Demnach wäre das Gehirn mit dem Bewußtsein eins, aber auch das Unterbewußtsein ist eins mit dem Gehirn, aber auch mit dem Bewußtsein, doch Unterbewußtsein und Bewußtsein teilen sich die Arbeit, obwohl nach meiner Ansicht, das Unterbewußtsein die graue Eminenz des Bewußtseins ist.

Doch ich will einmal hier bei dem Gehirn und dem Bewußtsein bleiben. Ich merke schon wie ihr schmunzelt, denn gerade eben habe ich geschrieben: ....ich will ein­mal..., so kann ich davon ausgehen, daß das Unterbewußtsein mir den gedanken ein­gegeben hat, und das Bewußtsein hat diesen geäußert, und somit mir die Möglichkeit gegeben, daß dies mein freier Wille gewesen ist, so etwas zu äußern.

Ich denke, daß das Bewußtsein ein Teil in unserem Gehirn ist, genauso wie das Un­terbewußtsein. In meinem Gehirn spielt sich die ganze Palette menschlichen Handeln aber auch Denkens ab, wie Emotionen, Gedanken einen zu töten oder sonst irgend­wie Gewalt anzutun, aber auch wie kann ich einem Mitmenschen helfen, wenn er in Not ist.

Gehirn und Bewußtsein sind wohl zweierlei, weil das Gehirn eine sichtbare Masse ist, die durch Nervenbahnen verbunden ist, aber das Bewußtsein ist das was unser Denken und Handeln von der Geburt bis zum Tode beeinflußt und steuert, damit sind wir eine Einheit von Gehirn, Unterbewußtsein und Bewußtsein. So wird der Mensch gesteuert zum Leben und zum Überleben sowie zur Erhaltung seiner Art.

Also bin ich das, was das Unterbewußtsein und das Bewußtsein mit mir machen, de­ren Aufenthaltsort das Gehirn ist.

Dienstag, 15. April 2008

Der freie Wille

Es wird sehr oft von einem freien Willen gesprochen, und daß jeder Mensch auf­grund seines freien Willen auch frei entscheiden kann. Aber ich stelle mir manchmal die Frage: gibt es eigentlich einen freien Willen, oder ist es nur eine Illusion, in der wir leben, wenn wir behaupten, daß wir einen freien Willen haben.

Aber ich kann nur sagen, daß ich immer meine, daß ich einen freien Willen habe, aber dann kommen bei mir Zweifel auf, wenn ich eine Entscheidung suche, erhalte ich zwei Vorlagen aus meinem Bewußtsein, die besagen, daß ich zwischen beiden Hinweisen entscheiden muß, welches die Entscheidung ist, die ich fälle.

Ich habe eigentlich keinen freien Willen in meinen Entscheidungen, sondern mir wird dieser Wille aufgezwungen, und der entsteht im Unterbewußtsein von mir. Hier in meinem Unterbewußtsein sind alle Informationen gelagert oder registriert, die dann abgerufen werden, wenn ich etwas tue. Der Wille entsteht im Unterbewußtsein, und kommt anschließend in das Bewußtsein, von wo aus ich dann mein Handeln als frei­en Willen äußer.

Für mich ist es schon komisch, nicht der Herr des eigenen und freien Willens zu sein, weil der Wille vom Gehirn ausgeht, denn er entsteht dort, wo Unterbewußtsein und Bewußtsein gemeinsam meinen Wilen kundtun, damit eine Entscheidung getroffen wird.

Mein Umwelt nimmt das, was ich äußere als freien Willen meinerseits auf und kann ich annehmen oder ablehnen, es bleibt ihnen überlassen. Wenn ich den Willen eines anderen, der mir diesen angetragen hat, ablehne, dann ist die Ablehnung nicht aus freiem Willen entstanden, sondern das Unterbewußtsein hat mir die Ablehnung vor­gegeben, die ich dann willentlich äußere.

Jetzt könnte man sagen, daß wir eigentlich Sklaven des Gehirns sind, wenn das Ge­hirn die Entscheidung vorträgt, damit diese getroffen werden kann. Die Umwelt spricht von einem freien Willen, den ich geäußert habe, obwohl das Unterbewußtsein diesen Willen vorformuliert hat, bevor er in das Bewußtsein gekommen ist und dann von mir geäußert wurde.

Ich denke, wir sollten es noch nicht so ernst nehmen, daß wir schon Sklaven des Ge­hirns geworden sind, aber hier insbesondere des Unterbewußtseins, daß eine große Rolle spielt, wenn wieder einmal der Wille als solcher kundgetan wird.

Wenn die Hirnforschung weiterhin neue Erkenntnisse bringen kann, wie das Unter­bewußtsein und das Bewußtsein miteinander arbeiten, dann wäre uns schon sehr viel geholfen.

Aber wir denken wohl selten daran, daß wir als Menschen nicht die sind, die einen freien Willen haben, weil das Unterbewußtsein eigentlich den freien Willen hat.

Ich mache mir nicht sehr viel daraus, ob ich einen freien Willen habe oder nicht, son­dern akzeptiere die Entscheidung des Unterbewußtseins, in der Hoffnung, der eigent­liche Träger meines freien Willens zu sein.

Ob der freie Wille eine Illusion ist, ist denkbar, wenn ich daran denke, daß es ein Un­terbewußtsein und ein Bewußtsein gibt, die mir die eigentlichen Entscheidungen un damit meinen freien Willen abnehmen, denn alles ist möglich.


Verbrechen und Krankheit

Ich hatte vor einigen Tagen einen Bericht über die Hirnforschung gelesen, und dabie bin ich dann auf dieses Thema gestossen, was mich doch fasziniert hat, obwohl ich mich vor gut drei Jahrzehnten mit diesem Thema schon befaßt hatte.

Es war auch für mich sehr schwierig, Verbrechen und Krankheit bei einem Täter auseinanderzuhalten, was heute für viele Menschen sehr schwierig ist, oder sie ver­suchen es gar nicht, eine Trennung zwischen Verbrechen und Krankheit zu ziehen, oder wollen auch nicht beides in Übereinstimmung bringen.

Es gibt Verbrechen, die unter dem Einfluß von schwierwiegenden Krankheiten be­gangen werde, weil mir hier gerade einfällt, daß zum Beispiel bei Hirnverletzungen Bereiche des Gehirn verletzt oder zerstört werden, die letztendlich einen Menschen dazu führen können, Verbrechen zu begehen. Ja, so unglaublich es klingt, es gibt wirklich Verbrechen, die von Tätern begangen werden, die unter einer Hirnletzung gelitten haben, oder deren Gehirne in bestimmte Bereich zerstört waren.

Es soll nicht so aussehen, als wenn ich nach einer Entschuldigung für die Verbre­chen dieser Menschen suche, nein es geht um die Tatsache, die Frage zu stellen, ob ein Täter mit einer derartigen Krankheit überhaupt schuldfähig.

Früher hat man sich nicht um diese Frage, ob ein Täter schuldfähig oder nicht schuldfähig ist, gekümmert, sondern der Täter war immer schuldig, besonders dann, wenn er als eigenartig galt, also psychisch krank war oder durch einen Unfall am Kopf verletzt war, hier das Gehirn.

Je weiter die Hirnforschung in die geheime Welt des Gehirns eindringt, umso mehr findet sie heraus, welche Macht das Gehirn hat, ob im positiven oder negativen Sin­ne. Vielleicht werden die Gutachter einmal in der Lage sein, einen Täter besser, das heißt konkreter beurteilen zu können.

Heute steht man vor vielen Verbrechen mit Erstaunen und fragt sich: wie konnte so etwas passieren, es gab doch keinen Grund für dieses Tat, auch ein Motiv, um dieses Tat zu begründen, gab es nicht, aber das Verbrechen ist geschehen, das ist die Tatsa­che, an der man nicht vorbeikommt.

Doch die Ursache oder auch das Motiv für viele oder auch alle Verbrechen liegen im Unterbewußtsein, also im Hirn eines Menschen. Das betrifft uns alle, ob Papst, Kai­ser oder Bettler, wir sind alle in der Lage, Verbrechen zu begehen.

Das wäre das Eine, aber wenn das Gehirn zerstört wird, also zum Teil, so ist das Un­terbewußtsein noch immer da, und es beeinflußt den Menschen, gibt ihm vor, was er zu tun hat. Das steigt in das Bewußtsein und dann wird gehandelt.

Aber das geschieht auch bei den Menschen, die keine krankhafte Störung ihres Ge­hirns haben. Aber bei einer krankhaften Störung des Gehirns schließt man gerne die Schuldfähigkeit des Täters aus, was auch richtig sein mag.

Aber wenn ich mir alles so betrachte, und es genauer definieren sollte, welche ei­gentliche Funktion unser Gehirn hat, dann müßten wir Menschen, die wir Verbre­chen begehen, schuldunfähig sein, weil das gehirn das Handeln des Menschen be­stimmt.

Aber bitte stützt euch nicht auf diese Schuldunfähigkeit, die kann man bei Verbrechen nicht dann anwenden, wenn der Täter keine psychischen Erkrankungen hat.

Es war wirklich nett, mit euch zu plaudern. Ich schreibe in den nächsten Tagen wei­ter über die Hirnforschung, aber es ist keine wissenschaftliche Arbeit. Adieu, meine Freunde beiderlei Geschlechts.

Saubere Luft über Europa

In den Medien konnte ich lesen, daß sich über Europa, die saubere Luft ausbreitet. Sehr schön ist dieser Gedanke, dann kann ruhig einmal tief einatmen. Wir haben et­was für die Umwelt getan, aber die anderen Regionen nicht, sehen wir einmal nach dem asiatischen Raum wie China und Indien, die die Schlote der Fabriken rauchen lassen, und immer mehr unsaubere Partikel lagern sich in der Atmosphäre ab.

Nun kommt eigentlich der geistige Hammer. Durch die saubere Luft soll sich die Luft in der Nähe des Erdbodens erhitzen, es soll schneller wärmer werden, wie schon für die Erdbewohner wie Mikroben, Pilze und andere kleine Tierchen, die im Erdboden leben. Aber auch die Europäer werden Hitze abbekommen, so sagt man es.

Jetzt frage ich mich langsam, was stimmt eigentlich: haben wir jetzt eine Umweltver­schutzung oder gar keine mehr, und was ist eigentlich für die Erwärmung der Erde verantwortlich? So langsam wird man schon meschuke, wenn man unterschiedliche Meinungen hört, und langsam kommt das Gefühl in mir auf, es sagt eine Gruppe von Wissenschaftlicher die Unwahrheit, oder alle sagen die Unwahrheit, weil keiner eine Ahnung hat, woher die Erwärmung unseres Planeten kommt. Wenn es wieder eisige Temperaturen gibt, dann kommt wieder eine neue Eiszeit, und es gibt wieder etwas zu lachen. Wem soll man jetzt glauben, aber ehrlich gesagt, ich glaube selbst mir nichts mehr.

Nun ja, wenn die Luft sauberer wird, dann haben wir es etwas wärmer, und wenn sie schmutziger wird, dann auch, weil auch unsere Planet Wärme abstrahlt, aber die verschmutzte Atmosphäre hält durch Sonnenstrahlen, die auf die Erdoberfläche auf­getroffen sind, zurück, und es kommt dann zum Treibhauseffekt.

Warte wir ab, bis die Luft sauber ist, dann wissen wir, ob die recht haben, die davon ausgehen, daß durch die saubere Luft sich die Erde stark erwärmt, vielleicht haben die recht.

Klimaveränderungen hat es schon immer gegeben, und es wird sie auch in Zukunft geben, nur dann werden wir zweibeinigen Spinner nicht mehr da sein.

Aber seit mir nicht böse, wenn ich über unsere Art, ich bin darin eingeschlossen, so herziehe, aber die Zweibeiner haben bisher sehr viel Ärger durch ihre Unwissenheit oder Halbwissen gebracht, und ich bin auch nicht besser, vielleicht sogar noch schlimmer.

Ich wäre natürlich glücklich, wenn die Luft sauberer werden würde, keine Frage, aber das Klima sollte sich dann nicht so wandeln, daß es auch heißer wird. Obwohl ich Hitze sehr mag, aber erleben werde ich diese Hitze bestimmt nicht.

Gibt auch denen eine Chance, Recht zu haben, die noch nie Recht hatten, denn das hebt das Selbstbewußtsein an, und es gibt noch mehr Spinnereien.

Montag, 14. April 2008

Lebensmittelpreise

Seit dem letzten Jahr sind die Preise für Lebensmittel weltweit angestiegen, weil die Grundnahrungsmittel knapp werden, besonders an Getreide, Reis und Öle. Schuld ist der ständig steigende Bedarf an Biotreibstoff, der aus Getreide und Ölen wie Raps und Palmen gewonnen wird. Auch fehlt es weltweit an Reisprodukten, die oft zurück­gehalten werden, um den Preis ansteigen zu lassen, aber auch beim Getreide kommt es derzeit zu erheblichen Engpässen, weil Indien und China einen hohen Bedarf ha­ben.

Die EU war vor Jahren besonders schlau, die Produktion an Getreide zu stoppen, und sie hat Äcker brach liegen lassen, es wurden keine entsprechenden Äcker mehr bearbeitet, damit es keinen Getreideüberschuß mehr gibt, aber dafür bekommen wir eine Hungersnot in den armen Ländern und die Preise für Getreideprodukte steigen bei uns an.

Im letzten Jahr stieg ganz plötzlich der Preis für Molkereiprodukte an, mit der Be­merkung, China und Indien hätten einen hohen Bedarf an Molkereiprodukten. Ob diese Aussage stimmt, kann man wohl sehr stark bezweifeln, den vor Jahren führte die EU die Milchquote ein. Wer zuviel Milch produzierte, mußte die Milch wegschüt­ten und wurde obendrein noch bestraft.

Wie dumm müssen Politiker auf dieser Welt sein, daß sie nicht begreifen, daß den Menschen ein grundbedarf an Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen sollte, beson­ders in unserem Jahrtausend wäre das möglich, aber scheinbar will man die Menschheit zum Teil verhungern lassen, und es trifft die Armen, und hier insbesonde­re die Kinder.

Politiker und ihre korrupten Freunde machen sich einen Spaß daraus, Menschen ver­hungern zu lassen. Ja, wenn man selbst genug zu essen hat, und das im Überfluß, und anschließend den Rest wegwirft, dann hat man kein Recht ein Politiker zu sein, und dann darf man auch nicht reich sein, weil Reichtum verpflichtet. Nämlich der, der Reichtümer besitzt, hat diese Reichtümer über die Arbeit anderer Menschen erwor­ben. Gut, das hört sich jetzt sozialistisch an, aber auch die Sozialisten und Kommu­nisten lieben den Reichtum. Allein nur die Lippenerkenntnisse führen noch lange nicht zu sozialer Gerechtigkeit.

Aber die Lebensmittelknappheit wird sich in den Regionen der armen Länder ver­schärfen, weil es fast so aussieht, daß es die Regierungen und deren reiche Freunde es darauf abgesehen haben, bewußt die Armen in den Tod zu treiben.

Vielleicht ist es ein wenig übertrieben, aber es sieht doch so aus, als wenn die Le­bensmittelknappheit bewußt oder künstlich herbeigeführt wurde.

Aber so etwas kennen wir Menschen zu genüge. Denn bei uns der Bundesrepublik streiten sich die Politiker und die Arbeitgeber um die Mindestlöhne. Die Regierung erhöht die Steuern, und die Arbeitgeber wollen nur ihre Gewinne massiv erhöhen, in­dem sie gegen jede Art von Löhnerhöhungen sind.

Die Politiker und Arbeitgeber scheinen noch begriffen zu haben, wenn man verdie­nen will, so muß auch gleichzeitig die Löhne erhöhen, damit das Konsumverhalten der Menschen gesteigert wird. Ohne Konsum keine Gewinne.

Ich bin nur gespannt, wie es mit der Lebensmittelknappheit weitergeht.

Sonntag, 13. April 2008

Gehorsam

Das ist ein Begriff aus der Erziehung. Aber eigentlich heißt „Erziehung“. Für das Leben zu lernen, der junge Mensch soll lernen, wie er überleben kann. In der Natur ist es genau so, wenn man die Tierkinder, so will ich sie einmal benennen, sieht, dann erfährt man sehr schnell, wie diese kleinen Wesen, in erster Linie von der Mutter, an die Techniken des Überlebens herangeführt werden.

Ich bin immer sehr erstaunt darüber, wie Menschen die Augen vor dieser, in Anfüh­rungsstrichen, Erziehung die Augen verschließen, und abfällig dazu bemerken, es seien ja doch nur Tiere. Wenn der Mensch gegenüber diesen Lebewesen sensibler wäre, dann könnte er sehr viel von diesen Lebewesen lernen.

Ich habe bestimmt, und das eigentlich gewiß, sehr viele Fehler in der Erziehung mei­ner eigenen Tochter gemacht. Was die eigene Tochter betrifft, ich habe sie nur be­kommen, um sie in das Leben zum Überleben zu führen, mehr nicht. Biologisch ist sie meine Tochter, aber sie ist nicht mein Eigentum, weil Kinder nie das Eigentum der Eltern sind, denn Kinder sind eigenständige Lebewesen, die zuerst behütet werden müssen, sowie es in der Natur geschieht, danach, wenn sie etwas zum Überleben ge­lernt haben, dann werden sie in das Leben entlassen.

Aber wie erzieht man Kinder, oder wie lehrt man Kindern das Überleben und Leben? Indem man sie nicht zu einem Gehorsam gegenüber ihren Eltern oder anderen Er­wachsenen zwingt. Jeder Zwng führt dazu, daß Menschen, die als Kinder zu unbe­dingten Gehorsam gezwungen wurden, später im Leben Schwierigkeiten haben, auch „Nein“ zu sagen, wenn es angebracht ist. Es ist immer die Schwierigkeit genau abzu­wägen, wann man „Nein“ oder den Gehorsam bejaht.

Eigentlich gibt es keinen gehorsam, weil dieser künstlich erzeugt wurde, insbesonde­re die Kirche dringt immer auf diesen Gehorsam, um Menschen dazu zu zwingen, Gehorsam gegenüber den Regierenden zu sein. Bloß müßten dann die Regierenden selbst gehorsam sein, und das Volk nicht betrügen, aber diese Regierenden sind selbst nicht gehorsam, weil sie selbstsüchtig sind und wie auch andere Menschen kei­nerlei Veranlassung sehen, gehorsam zu sein.

Ich selbst hatte einmal gelernt, es war ein Ausspruch vom ehemaligen Generalfeld­marschall von Hindenburg: „Wer befehlen will, muß zuerst einmal gehorchen ler­nen.“ Dieser Ausspruch mag für das Militär gelten, weil das Militär eine Besonder­heit in der Erziehung von Menschen darstellt.

Ich denke, es ist besser für den heranwachsenden Menschen, wenn er zur Einsicht und Vernunft herangeführt wird, und dieses mit Worten und Gesprächen also mit ei­ner ausführlichen Kommunikation. Wenn ich etwas höre und erfahre, dann muß ich diese Information erst einmal aufnehmen, überdenken und danach mich äußern, aber in der Form von Vernunft.

Selbst Kant geht von einer kritischen Vernunft im Menschenbild aus, denn nur wenn ich alles kritisch überdenke, dann kann ich auch aus der Einsicht und der Vernunft heraus handeln.

Ein erzwungender Gehorsam ist eine Fehlleistung der Menschen in der Suche nach dem Menschenbild, weil kein Mensch das Recht hat, einen anderen Menschen als Ei­gentum zu betrachten.

Freitag, 11. April 2008

Irrationalität

Aristoteles meinte schon vor etwa 2500 Jahren, daß Frauen in ihrem Denken und Handeln irrational seien, Männer hingegen nicht. Diese Meinung beruht nur darauf, daß damals die Männer in der Wissenschaft tätig waren. Wenn ich so die Geschichte der Antike überdenke, dann waren es nur Männer die als Philosophen und sonstige Gelehrten genannt wurden, Frauen hingegen nicht.

Gut, ich weiß, daß es Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Da sind die kör­perlichen Merkmale und dann die geistigen. Über die körperlichen will ich mich nicht weiter auslassen, aber über die geistigen Merkmale schon.

Für mich stellen die Frauen ein Phänomen dar, besonders jetzt im Alter. In meinen jüngeren jahren betrachtete ich ein Frau nur aus der Sicht der Gesellschaft als Mut­ter und Hausfrau, aber dann in den ganzen Jahren, die folgten, erfuhr ich einen Wandel darüber, daß ich die Frauen anders sah, ich schätzte sie sehr, besonders als Gesprächspartner, denn die geistigen Fähigkeiten von Frauen sind sehr vielfältig, und sie übertreffen in der Vielfalt die geistigen Fähigkeiten der Männer.

Ich als Mann war in den jungen Jahren geprägt auf die Jagd nach Frauen, in sexuel­ler Hinsicht, und auf die Jagd nach beruflicher Karriere, was dann bald nachließ, als ich merkte, daß es auch ein Leben während des Lebens gibt, und nicht erst nach dem Tode.

Die Jagd nach den Frauen hatte sich auch sehr früh gelegt, und das war mit dem Zeit den Kennenlernens meine Ehegattingemahlin, noch vor der Eheschließung. Mit der Geburt meiner Tochter spürte ich bald, daß ein neuer Geist da war, der seine geisti­ge Fähigkeiten deutlich zeigte und heute noch zeigt. Ich bin eigentlich sehr froh, eine Tochter als Kind zu haben, und keinen Knaben, aber ich wollte immer schon Töchter haben, weil ich früher schon einen guten Kontakt zu meinen Mitschülerinnen hatte, und das hatte mit gut gefallen. Aber zurück.

Irrationalität besteht dann, wenn man nicht mehr rational Denken und Handeln kann, wenn es zu Fehlhandlungen kommt, die mir oder anderen Schaden zufügen. Ir­rationalität ist immer emotionsbedingt, es kommt aus den Gefühlen, und die verleiten zum irrationalen Denken und Handeln. Darum behaupten Männer auch heute noch, die Frauen wären zum rationalen Denken und Handeln nicht geeignet, aber ich habe es selbst erlebt, daß Frauen wirklich rational Denken und Handeln können, warum auch nicht, denn ihr Gehirn ist dem männlichen gleich, auch wenn sie besser die bei­den Gehirnhälften einsetzen können, der Mann nur eine. Das heißt wiederum, ich als Mann kann die Gehirnhälfte einsetzen, die zum rationalen Teil gehört, aber die Frauen können die rationale Hälfte und die emotionale Hälfte einsetzen, so sind sie uns hier voraus.

Ich habe auch schon irrational gehandelt, wenn bestimmte Situationen sich einstell­ten, die oft eine Entscheidung heraufbeschworen, die dann sozusagen aus dem Bauch entschieden wurde, und hinterher war sie sogar richtig.

Ich denke, daß eine Situation, in der eine Entscheidung getroffen werden muß, ent­scheidet, ob ich rational oder irrational denken und handeln muß, und dabei ist es egal, ob ich jetzt Frau oder Mann bin, oft haben es die Frauen leichter, eine schnelle Entscheidung zu treffen, denn sie entscheiden oft aus dem sogenannten Bauch her­aus.

Eigentlich sind diese Begriffe: „Rationalität und Irrationalität“ nur Begriffe, denn in der Praxis kommt es darauf an, wie ich denke und handel. Ob ich jetzt richtig oder falsch gehandelt habe, das ist eine andere Sache, und das stellt sich erst später her­aus. Eines Tages ist es egal, ob ich die beiden Begriffe kenne, weil ich dann nicht mehr bin. Schöner ist, wenn man ein schönes Buch liest, und sich so mit anderen Ge­danken befassen kann, als mit Begriffen, die die meisten Menschen gar nicht kennen.

Rationalität

Dieser Begriff hat seinen Ursprung im Lateinischen und heißt dort: „rationalitas – Denkvermögen“. Aber was könnte Rationalität für uns Menschen oder für mich als Mensch in der Praxis bedeuten also im Leben oder Überleben?

Nach der Erklärung aus dem Lateinischen könnte es bedeuten, daß die Vorausset­zung mein angeborenes Denkvermögen wäre. Also muß ich denken könnten, um ra­tional handeln zu können. Wenn ich keine richtigen Denkweisen aufzeigen kann, dann kann ich auch nicht rational handeln, und gefährde dadurch mein Überleben.

Ich muß demnach in jeder Situation richtig denken, um entsprechend rational zu han­deln. Also wäre es dann ein Verbund von rational und einem Denkprozeß der ein­setzt, wenn von mir ein Handeln verlangt wird.

Zuerst kommt das Denken, und daraus entwickelt sich die Ratio richtig gedacht zu haben, um anschließend daraus den Entschluß zu fassen, zu handeln. Ich finde es gut, wenn man sein Denkvermögen rational einsetzt, um immer richtig zu handeln, aber klappt es auch?

Nein, es klappt nicht immer, denn oft setzt sich das Glück in der Rationalität ein und gibt mir den unbewußt zu verstehen, den richtigen Weg zu nehmen, was mir dann erst bewußt wird, wenn ich mein Handeln abgeschlossen habe.

Aber ist mein Denkvermögen gegenüber meinen Mitmenschen anders? Ja, es unter­scheidet sich immer in einer individuellen Weise, auch wenn das Denkvermögen von mir und den anderen Menschen auf einer Grundlage entstanden ist, aber bestimmte gesellschaftliche Verhaltensmuster haben das Denkvermögen in späteren Jahren ver­ändert, so daß eine individuelle Rationalität entstanden ist.

Aber was bedeutet diese individuelle Rationalität? Sie bedeutet, daß sie bei uns Men­schen unterschiedlich in Erscheinung tritt, so ist auch unsere Denkvermögen unter­schiedlich, was man anschließend an der Handlungsfähigkeit des Betroffenen er­kennt.

Aber wie hoch muß das Denkvermögen bei mir sein, um richtig zu handeln, um sagen zu können, meine Rationalität hat den idealen Wert? Oder gibt es keinen idealen Wert in der Rationalität?

Für mich bedeutet Rationalität, daß es einerseits das Denkvermögen gibt und aus diesem Denken entwickelt sich die Rationalität, das Denken folgerichtig umzusetzen, um in seinem Handeln richtig zu sein.

Doch die Rationalität ist für mich, einerseits eine Spielerei mit Begriffen, die von Menschen aufgestellt wurden, aber eigentlich nicht so sein dürfen, daß sie die Reali­tät menschlichen Verhaltens in ein Schemata stellen, und von der Rationalität her als richtig oder falsch dokumentieren.

Ich weiß genau, es gibt auch ein Gegenteil von der Rationalität, in bestimmten Situa­tionen nicht rational gehandelt zu haben, was doch sehr häufig vorkommt, weil die Rationalität verlangt, daß vor dem Handeln zuerst alles durchgedacht wird. Ich selbst mache es manchmal auch so, daß ich spontan handle ohne rational zu denken, aber mich stört es nicht, wenn die Folgen für mich nicht nachteilig werden.

Das sind nur meine Vorstellungen von der Rationalität, die sehr viel mit meiner Leb­enserfahrung zu tun haben.