Donnerstag, 13. März 2008

Sturmtief

In den letzten Tagen haben wir zwei Sturmtiefs gehabt, aber heute auch noch. Zuerst ist das Sturmtief Johanna über Irland und Grossbritannien sowie Frankreich hin­weggefegt und sehr viele Schäden verursacht, aber dann kam noch das Sturmtief Kirstin, das mit heftigen Orkanböen bis zu 160 Km/h über die Berge hinwegfegte und auch Schäden verursachte. Die Versicherungen werden nicht erfreut sein, wenn sie für die Schäden zahlen müssen, weil sie lieber für sich selbst das Geld der Versicher­ten einheimsen, um besser in Reichtum schwelgen zu können.

Aber zurück zu den Stürmen. Wie kommt es eigentlich, dass wir in den letzten Jahren vermehrt starke Stürme bekommen? Ich weiß noch, dass es früher die Frühjahrsstür­me, Winterstürme aber auch Herbststürme gab. In manchen Jahren fielen die Stürme aus, nicht weil sie etwas anderes zu tun hatten, sie fielen einfach aus.

In den vergangenen Jahren, als ich noch mit meinem Rennrad die Gegend unsicher machte, fiel mir auf, dass jedes Jahr der Wind stärker wurde. Ich merkte es haupt­sächlich, wenn ich gegen Wind fahren musste, aber auch, wenn ich Rückenwind hat­te.

In unseren breiten gibt es schon häufiger Wirbelstürme, die früher ganz selten vorka­men, aber heute ist es schon häufiger. Klimaforscher sprechen davon, dass es die Er­derwärmung sei, die die Stürme verursachen, also die Erwärmung der Luft. Doch derartie Stürme, gerade in unseren Breiten, kommen dann zustande, wenn warme und kalte Luftmassen aufeinanderstossen. Die Tiefs kommen meistens aus dem nord­amerikanischen Breiten und stossen dann auf die warmen Luftmassen, die von Nord­afrika zu uns kommen, dann kommt es an den Grenzen beider Luftmassen zu starken Stürmen.

Ich habe das Ganze über einen Zeitraum mitverfolgt. Aber eines ist mir schleierhaft, warum werden die Stürme heftiger und auch stärker? Sind es wirklich die klimati­schen Veränderungen, die der Mensch verursacht hat, weil zuviel CO 2 ausgestossen wird, und damit die Luft erwärmt wird? Oder gibt es noch andere Ursachen? Die Zu­nahme von CO 2 beruht nicht nur allein auf den Ausstoss dieses Gases, sondern die Meere, die CO 2 gebunden haben, geben dieses CO 2 wieder frei, sobald das Wasser eine gewisse Temperatur erreicht hat, und das CO 2 nicht mehr binden kann.

Auch die Landfahrzeuge sowie die Luftfahrzeuge können meiner Ansicht nach, die Luftmassen verwirbeln, so dass Stürme entstehen können, aber darüber gibt es scheinbar keine wissenschaftliche Studien, oder die Industrie wird derartige Studien unterbinden, damit das Kapital nicht an Gewinnen verliert.

Was wirklich mit dem Wetter los ist, wird verschwiegen, aber um die Menschen zu beschwichtigen, redet man von allen möglichen Ursachen, die für die Zunahme von Stürmen verantwortlich sind, aber welche Ursachen?

Manche gehen davon aus, dass unser Planet sich stärker dreht, also wäre die Rotati­on des Planeten stärker geworden. Aber dann kommt wieder der Hinweis, unser Pla­net rotiert nicht schneller, sondern er wird langsamer, so dass der Planet eines Ta­ges nicht mehr rotiert, sondern einfach stehen bleibt.

Ich finde es lustig, wie sich Wissenschaftler gegenseitig verarschen Manchmal könn­te man glauben, es seien Kinder, die auf das als Recht pochen, das sie angeblich durch Forschung herausgefunden haben.

Ich selbst lasse alles offen, denn nichts ist so sicher wie der Tod, der das Leben des Einzelnen beendet, egal wie alt er ist. Mich interessieren die Klimaveränderungen schon, weil ich noch auf diesem Planeten lebe, aber eines Tages können mich alle mal.

Ob sich das Klima verändert oder nicht, so muss ich schon sagen, es hat auf unserem Planeten schon immer Klimaveränderungen gegeben, auch mit der Begleiterschei­nung von sehr heftigen Stürmen. Aber diese Veränderungen laufen über grosse Zeiträume ab, so dass wir Menschen gar nichts über die Klimaveränderungen in der Vergangenheit wissen können. Wir kennen das Klima nur aus zwei Jahrhunderten, und das ist zu wenig, um über die Klimaveränderungen der letzten Jahrmillionen mit­reden zu können.

Üben wir uns in Geduld und Demut, aber irgendwann ist uns Menschen das Klima und damit die Stürme scheissegal. Bitte entschuldigt den letzten Ausdruck, er ist doch ein wenig obzön.


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