Mittwoch, 12. März 2008

Moses stand unter Drogen

Ich hatte es zufällig in einem Magazin unter Wissenschaften gelesen. Ein jüdischer Wissenschaftlicher äusserte sich, dass Moses als er auf dem Berg Sinain war, unter Drogen stand, als er die zehn Gebote entgegennahm und den Busch brennen sah.

Nun gut, manche, die sich mit einer Religion befassten, haben manchmal mit Mitteln nachgeholfen, um in eine andere Bewusstseinsebene zu kommen. Besonders mit Hilfe von Drogen, besonders die Schamanen der sogenannten Naturvölker nehmen biolo­gische Substanzen ein, die das Bewusstsein erweitern. Damals gab es keine syntheti­schen Drogen, sowie es heute welche gibt.

Es kann schon sein, dass Moses irgendwelche Mittelchen nahm, die die Medizinmän­ner oder weisen Frauen in der damaligen Zeit kannten. Natürlich gibt es auch einen Bewusstseinszustand, der ohne die Einnahme von Drogen erreicht werden kann, nämlich durch Fasten oder man kann auch sagen durch Hungern. Es gibt dann Mo­mente, in denen man glaubt, eine andere Bewusstseinsebene erreicht zu haben. Wenn man dabei noch religiös angehaucht ist, dann erscheint einem ein Gott oder auch Götter erscheinen, und man denkt oder glaubt, man selbst sei ein Prophet und man habe die Aufgabe von Gott erhalten, den Willen dieses Gottes kundzutun, also Gläu­bige, um sich zu scharren.

Bestimmt hat Moses diesen Zustand auch erreicht, ob jetzt unter dem Einfluss von Drogen oder durch Hunger und Fasten, das kann jetzt keiner mehr sagen, weil nie­mand damals dabei war.

Wenn man sich lange in der Einsamkeit aufgehalten und wenig gegessen und getrun­ken hat, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man illusionäre Vorstellungen hat und glaubt, mit einem höheren Wesen, in diesem Falle mit Gott, kontakt zu haben. Ich denke, dass Moses eine längere Zeit von seinem Volk abwesend war, es sollen 40 Tage gewesen sein. Allein diese Zeit reicht aus, wenn man gefasstet hat, dass man in einen Zustand verfällt, in dem das Gehirn einem alles Mögliche vorgauckelt, an das man hinterher fest glaubt, dass es geschehen sei. Ob nun Moses Drogen genommen hat, das scheint mir zweifelhaft zu sein, weil ich den Zustand nach einem wochenlan­gen Fasten selbst kenne, aber bei mir war es der Hunger und die verringerte Aufnah­me von Flüssigkeit. Man verfällt in Euphorie, das ist der Zustand, der vor dem physi­schen und psychischen Zusammenbruch kommt. Ich habe damals alles Mögliche ge­sehen, und glaubte damals, ich wäre in einer anderen Welt gewesen. Heute weiss ich, es war eine andere Bewusstseinsebene, doch hinterher konnte ich diesen Zustand nur schwer beschreiben.

Selbst Mohamed hatte diesen Zustand erreicht, als er vor seinen Feinden in die Wüs­te floh, sich über 40 Tagen in Höhlen aufhielt, kaum etwas zu essen und zu trinken dabei hatte, aber ihm offenbarte sich Allah, so gab er damals an. Er war wie Moses in einem Zustand, in dem er sich in einer anderen Bewusstseinsebene befand.

Was für mich immer entscheidend ist, dass sich Moses, Mohamed und auch Jesus in der Einsamkeit der Wüste aufhielten, und das 40 Tage lang, und gezwungen waren, zu fasten, man könnte sagen, sie haben durch dieses Fasten ihre Seelen gereinigt.

Ich denke, dass bei Moses, Jesus und Mohamed keine Drogen im Spiel waren, warum auch, sie waren auch ohne zu fasten, in ihren religiösen Vorstellungen behaftet, doch durch den Aufenthalt in der Einsamkeit der Wüste und dem physischen und psychi­schen Zustand ihres Körpers, haben sie eine andere Bewusstseinsebene erreicht, die wir auch erreichen würden, wenn wir streng fasten würden, aber wir wollen keine Religionsgründer werden, sondern wir wollen leben, wenn es geht etwas länger, aber darauf haben wir keinen Einfluss.

Ich denke, dass Gevatter Tod immer dann zur Stelle ist, wenn wir seinen Tod brau­chen, dann bringt er die Bewusstseinsebene mit, in der sich Moses, Jesus und Moha­med befanden.


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