Dienstag, 11. März 2008

Frauen reden darüber

Ich hatte vor einigen Tagen über die Männer geschrieben, dass sie gerne schweigen oder auch ungewollt schweigen, sowie in einem Film über die Mafia „Schweigen der Lämmer“, nun gut, die Männer sind keine Lämmer, aber in der Mitteilsamkeit von Gefühlen, sind sie arme Dorftrottel, auf jeden Fall ist ein sogenannter Dorftrottel mitteilsamer.

Andererseits gibt es Männer, die sehr gerne sich mitteilen, die man als Klatschtanten bezeichnet, na ja, so etwas Ähnliches bin auch ich geworden, denn ich spreche gerne mit Menschen, aber manchmal habe ich meine philosophischen Minuten, in denen ich gerne allein bin, um gründlich nachzudenken, aber jetzt bin ich lieber mitteilsam, wenn ich so schreibe.

Ich schreibe gerne, besonders wenn es spontan sein darf, weil man dann, so empfin­de ich es, oft die besten Gedanken hat, um sie dann auf die Festplatte und in den Blog zu bringen.

Was ich besonders schön finde, wenn ich mit Frauen rede, so kann man mit ihnen über alles reden, das finde ich dann wieder phantastisch, gerade dieses emotionale Reden und Sprechen.

Männer hingegen sind sehr einsilbig im gespräch, manchmal hat man das Gefühl, sie suchen immer nach den richtigen Worten, die sie dann doch nicht finden.

Bei den Frauen ist es so, dass alles aus ihnen heraussprudelt, und sie finden immer die richtigen Worte, um einen etwas klar zu machen. Ich bin dann immer angenehm überrascht, bei den Männer weniger, weil ich als Mann diese gut kenne. Die Frauen überraschen mich immer wieder, wenn sie mit einem in ein Gespräch kommen, es ist diese Leichtigkeit in den Worten, wenn sie einem etwas sagen wollen, aber auch gleichzeitig, dass man es auch verstehen kann, und man muss nicht alles auslegen, um es zu verstehen, was bei den Männer manchmal schwierig ist.

Aber es gibt auch Männer, die auch ich als Quasselstrippen bezeichne, die haben ein Bedürfnis, sich mitzuteilen, so dass auch ich zu diesen gehöre, weil auch ich gerne erzähle, wenn ich auch Geschichten erzähle, die natürlich nicht wahr sind, aber im­mer einen lustigen Ausgang haben.

Weiter zu den lieben Frauen. Was mich bei den Frauen besonders auffällig, wenn sie untereinander sind, sie stammen aus verschiedenen Kulturkreisen, so verstehen sie sich auch sehr gut, als wenn sie schon seit Kindesbeinen zusammen sind. Wenn es auch manchmal mit der Sprache hapert, aber sie verstehen sich trotzdem.

Was ich bei unseren ausländischen Bürgerinnen bewundere, ist ihre ausserordentli­che Fähigkeit, sie fremde Sprache eines Landes oder Volkes schnell und akzentfrei zu erlernen. Da haben die Männer grössere Schwierigkeiten, aber das hängt mit dem Jagdtrieb bei den Männer zusammen und den wenigen sprachlichen Lauten, weil die Männer eine sehr sparsamen Wortschatz haben.

Wirklich, die Frauen, wenn sie schon beim Reden sind, dann reden sie über alles, ohne zwischendurch Luft zu holen. Das halte ich für ein grosses Phänomen, dass man als Mensch reden kann, ohne zwischendurch Luft zu holen. Ich habe es auch schon versucht, aber bin dann kläglich daran gescheitert, darum verbeuge ich mein Haupt vor den Frauen und schätze sehr.

Wenn man die beiden Geschlechter gegenüber stellt, dann fragt man sich, wann wird die Frau endgültig die Macht über die Menschheit übernehmen. Ich sehe schon jetzt, dass der Mann ausgedient hat, eigentlich hat er die Macht über seine Art und über die Erde gar nicht verdient, sondern er wäre besser aufgehoben, der Frau zu dienen. Stellt euch einmal vor, unser Bush, Präsident der USA, sollte seiner Frau dienen, ha, ich denke, er dient ihr auch, nur sieht man es nicht.

Wir Männer sollten von den Frauen lernen, wie man miteinander umgeht, wie man über alles redet, aber solange den Männern nichts zum Reden oder Sprechen einfällt, solange werden die Männer immer etwas blöd aus der Wäsche gucken, wenn Frauen zusammensitzen und miteinander über alles reden.

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