Donnerstag, 14. Februar 2008

Vollkommenheit

Was für einen Begriff habe ich mir jetzt ausgedacht? Dieser Begriff ist uns allen sehr geläufig, aber was sagt uns eigentlich oder was will er uns sagen?

Wenn ich so nachdenke, dann sagt mir dieser Begriff „Vollkommenheit“ sehr viel, ich weiss natürlich nicht, wie es den anderen Menschen geht, ob sie überhaupt über diesen Begriff nachdenken, oder ob er ihnen so geläufig ist, dass sie gar nicht dar­über nachdenken.

Was ist Vollkommenheit? Ja, das ist die Frage, und wenn man etwas tiefer nachden­ken will, dann ist es nicht so, dass man mit einigen Angaben den Begriff voll erfassen kann.

Ich gehe auf den Menschen zurück. Man sagt, dass die Natur oder auch Evolution alle Wesen so anpasst, dass sie überleben können. Aber ist damit die Vollkommenheit gemeint? Nein, denn die Tiere sowie auch die Menschen werden ihrer Umwelt, in der sie leben, entsprechend angepasst.

Aber der Begriff „Vollkommenheit“ wird nur aus der Sicht oder in dieser für den Menschen benutzt. Der Mensch stellt den Begriff als Maßstab für Bewertung eines Menschen dar. Man sagt dann, er sei ein vollkommener Mensch, nicht verkommener, was meistens der Fall ist. Aber hier stellt sich die Frage, welche Faktoren werden hinzugezogen, um einen Menschen als vollkommen zu bezeichnen, und gibt es einen Maßstab mit dem man die Vollkommenheit eines Menschen wirklich messen kann.

Es gibt keinen, denn der Mensch ist nicht vollkommen, er ist verkommen. Wie sollte ein vollkommener Mensch eigentlich aussehen oder sein?

Er müsste den idealen Korper haben, verteilt darauf die richtigen Porportionen an Muskeln. Es muss körperlich ein richtiger Athlet sein, laufen, springen – hoch und weit – Ausdauer haben, ein guter Schwimmer und Taucher sein, muss Kletterer im gebirge sein, Fallschirmspringer, darf keine Höhenangst haben. Aber es sind nur we­nige Merkmale für einen vollkommenen Menschen, neben den körperlichen kämen noch die hochgeistigen, ein IQ von 238 usw.

Ich habe noch nie einen vollkommenen Menschen getroffen. Alle hatten ihre Macken, und das finde ich besonders schön. Was sollen wir mit Schönheiten, köprerlich gese­hen, wenn die Lieben blöd sind, und man kein Wort mit ihnen reden.

Ich persönlich verzichte auf die Begriff, auch sollte man ihn aus dem Sprachge­brauch streichen, weil er zu unnützen Vergleichen zwischen den Menschen führt. Wir sind alles Menschen und so unvollkommen wie wir nur sein können. Denn unvoll­kommen kann schon einer sein, der in einer Gesellschaft auf einer Party einen Fah­ren lässt und möglichst laut. Und dann noch seinen Nachbarn fragt.“Wie war der Furz?“ Das nenn ich Spass zu haben, alles andere, wie das Streben nach Vollkom­menheit, wäre nur eine Spaßbremse.

Vollkommenheit wäre der Tod, denn es gibt vorher auch keine geistige Vollkommen­heit.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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