Donnerstag, 7. Februar 2008

Sicherheit

Für mich bedeutet dieser Begriff „Sicherheit“, dass ich in meinem Leben unversehrt bleibe. Aber gibt es wirklich die optimale Sicherheit? Und wie kann man diese Si­cherheit darstellen oder auch herstellen?

Was ist eigentlich Sicherheit? Jeder Mensch ist auf seine Sicherheit bedacht, egal wo er geht oder steht, er möchte das Gefühl haben, mir passiert nichts. Aber ist dieses Gefühl nicht trügerisch? Gauckelt es nicht nur Sicherheit vor, wo keine ist?

Ich lebe nicht mit dem Gefühl, immer in Sicherheit zu sein. Sondern ich lebe mit dem Gefühl, dass ich lebe. Wenn ich nur auf meine Sicherheit bedacht bin, dann kann ich nicht leben. Ich kann nicht ausgehen, ich kann kein Lokal betreten, ohne die Angst zu haben, ich werde schon von bösen Menschen aufgelauert, die mir etwas Böses antun wollen.

Es ist ein Gefühl von Erniedrigung meines Persönlichkeit, weil ich zulasse, dass die Angst in mir regiert und versucht, sich mir aufzudrängen, um mich zu beherrschen.

Der Gedanke an die Sicherheit verursacht oft die Angst, um die eigene Person oder anderer. Es ist gleich, ob ich pormiment bin oder nicht, aber prinziell schweben wir alle in einem Vakuum von Unsicherheit.

Ich kann davon ausgehen, dass es keine optimal Sicherheit gibt, die uns alle mögli­chen Menschen vorsagen, denn das Leben auf diesem Planeten ist immer mit Unsi­cherheitsfaktoren belegt.

Wir leben in einem Universum, das täglich mit Veränderungen aufwartet, mit Stern­explosionen, mit Zusammenstössen von Asterioden mid Planeten usw. Wo ist da die Sicherheit vor diesen Gesteinsbrocken, die durch das Weltall reisen und darauf war­ten, auf irgendeinen Himmelskörper niederzugehen. Vor diesen lieblichen Körpern gibt es keine Sicherheit, wenn sie unseren Planeten treffen wollen, dann treffen sie ihn auch, und es hilft kein Beten. Schon ist nichts mit Sicherheit. Ich denke nicht an einen derartigen Zusammenstoss, weil es noch das Leben gibt, das man sich nicht versauen lassen sollte, nur weil die Erde eventuell von einem Brocken getroffen wer­den könnte.

Ich verschwinde einmal aus dem Weltall, und schaue mich auf der Erde im alltägli­chen Leben um. Wie lebe ich hier unter meinen Mitmenschen, zwischen Automobilen, Motorräder, Fahrräder und Fussgängern? Ich muss schon sagen, gut lebe ich. Ich habe nicht das Gefühl, ich würde in Unsicherheit leben. Warum sollte ich auch. Na­türlich kann ich von einem Auto, Motorrad und Fahrrad angefahren werden, aber auch von einem Fussgänger überrannt werden. Warum sollte ich mir Gedanken dar­über machen, dass mir so etwas passieren könnte? Wenn es passiert, dann ist es pas­siert, sonst nichts.

Grübel, grübel, was ist dann Sicherheit wirklich? Ist es nur ein abstrakter Begriff, unter dem man nur das versteht, was man möchte oder sich vorstellt? So heißt es im­mer „Sicherheit am Arbeitsplatz“, man kann nur die Gefahren ausschliessen, die man kennt, aber es gibt auch Gefahrenmomente, die man nicht kennt, die dann, wenn sie eintreten, erfährt, und dann erst als Gefahrenmomente einstufen kann, und in das Sicherheitspaket aufnimmt.

Ich selbst halte eigentlich viel von Sicherheit, wenn die Sicherheitsmassnahmen nicht das Leben beeinträchtigen, aber ich bin mir immer bewusst, dass es keine optimale Sicherheit gibt. Die momentane Sicherheit kann optimal sein, so wird es immer ge­glaubt, bis sich dann Sicherheitslücken auftun.

Geniesse das Leben mit oder ohne Sicherheit, am Ende des Lebens bist du in Sicher­heit, vielleicht auch nicht.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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