Freitag, 8. Februar 2008

Religionsfreiheit

In der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gibt es den Artikel über Religi­onsfreiheit. Jeder Mensch hat das Recht, seine Religion frei auszuüben. Keinem Men­schen darf der Glaube vorgegeben werden, und er darf auch nicht gezwungen, in eine religiöse Gemeinschaft einzutreten. Alles muss aus freiem Willen geschehen.

Die Verfassung hat damit für religiöse Menschen die Möglichkeit geschaffen, ihre re­ligiösen Riten ungestört ausüben zu können, das ist etwas Wunderbares. Ich selbst stehe ausserhalb jeglicher religiöser Tätigkeit, obwohl ich evangelisch, damit auch christlich getauft worden bin, aber ich habe mit keiner Religion etwas zu tun. Mich interessieren die Religionen vom Philosophischen her, denn auch die Gedanken der Gründer von Religonsgemeinschaften sind sehr interessant. Auch woher diese Grün­der stammen oder kommen.

In der Vergangenheit war es immer so, dass eine Religion dominant werden wollte und auch war. Die anderen Religionen wurden an den Rang gedrückt, oft war es auch so, dass den Mitgliedern dieser Religionsgemeinschaften der Tod drohte, ob­wohl alle Religionen aus den Köpfen der Menschen stammen.

Auch in den Religionen spielt der Machtfaktor, der von den Religionsführern aus­geht, eine entscheidende Rolle, ob die Religionsausübung radikal wird, siehe heute im Islam, wo einige wenige versuchen, den Islam und seine Anhänger zu radikalisie­ren. Aber im Christentum gibt es genügend Tendenzen, aber auch Gruppen, die dar­aufhinweisen, dass auch dort eine Radikalisierung fortschreitet, so dass man meinen könnte, es kommt zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den Religionen.

Die Verankerung der Religionsfreiheit in der Verfassung sollte eine bewaffnete Aus­einandersetzung zwischen den Religionsgemeinschaften verhindern. Als die Verfas­sung die Religionsfreiheit der Bürger in ihren Artikel verfasste, da wusste man noch nicht, dass eine Tages Menschen bei uns arbeiten und leben würden, die dem Islam angehören.

Was wäre eigentlich geschehen, wenn man bei der Fassung des Artikels zur Religi­onsfreiheit, auch den Islam in diesen Artikel aufnehmen müssen, denn auch der Islam ist eine Religion.

Ja, was wäre geschehen? Eine grosse Frage, weil ich die meisten Bürger kenne, die vorgeben christlich zu sein, aber keine sind. Und jetzt ahne ich auch, dass manche Leserinnen und Leser sich selbst die Frage stellen, aber auch ich möchte sie nur hy­pothische beantworten, für den Islam hätte es keine Religionsfreiheit gegeben, man hätte den Islam als politisch-motivierte Organisation bezeichnet. Es geht hier nicht um Tragen des Kopftuches, früher haben auch Frauen bei uns Kopftücher getragen, sogar in der Kirche, ich weiss es selbst, wenn ich auch sehr wenig in der Kirche war.

Also kann ich sagen, der Islam wäre nicht in der Verfassung als Religion aufge­taucht, höchsten als terroristische Vereinigung, sowie sie heute von der Regierung und den Parteien von CDU/CSU bezeichnet wird.

Jeder Mensch hat das Recht, seine Religion auszuüben, sowie er es möchte oder will. Will er die Religion wechseln, weil er der Meinung ist, die andere Religion, zu der er will, ist besser, dann soll er gehen können, weil die Menschen während ihres Lebens nicht nur die Meinung ändern sondern auch die Religionen, das beruht auf Erfahrun­gen, die sie in diesem Leben gemacht haben. Darum wurde auch der Artikel „Religionsfreiheit“ in unsere Verfassung eingeführt. Die Religionen sollen dadurch durchlässiger gemacht werden.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


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