Montag, 18. Februar 2008

Rambo der Film

Nun gut, ich habe die Filme über Rambo nicht gesehen, dennoch einige Ausschnitte. Wer diese Mist produziert, muss wirklich einen an der Waffel haben. Natürlich ein amerikanischer Suppen(Super)held gegen das Böse auf unserem Planeten, und diese fiese Möb hat auch noch Erfolg.

Das ist typisch Hollywood, die Oberflächlichkeit der amerikanischen Gesellschaft. Dieses Heldenepos, soll den amerikanischen Soldaten als besten der Welt darstellen, was wohl nicht der Fall ist, wenn ich die französische Fremdenlegion dazu in den Vergleich stelle.

Ich hätte in meinem Luftlandepionierzug keinen Arsch wie Stallone aufgenommen, denn die wirkliche Qualität von Soldaten zeigt sich erst in seinem Handeln und Ver­halten vor und während eine Gefechtes. Da wird nicht herumgeballert, als wenn man sich selbst versenken will, sondern man schiesst, wenn es die Situation gebietet. Der gegnerische Soldat ist gefangen zu nehmen, aber nicht zu töten. Auch muss versucht werden, möglichst wenig Schaden an Häusern und anderen Dingen zu verursachen, auch muss jeder Einheitsführer bestrebt sein, seine Soldaten gesund und heil nach Hause zu bringen.

Aber auch der moderne Krieg erfordert den Menschen oder den Soldaten, denn die Technik muss bedient werden, ausser wenn man Roboter mit bioplastischen Gehirnen bauen kann, dann haben wir Soldaten, die den Erfordernissen eines modernen Krie­ges gerecht werden können.

Aber wenden wir uns vom modernen Krieg ab, und sehen uns noch einmal den Ram­bo an. Ich habe lange in einer Eliteeinheit gedient, und von daher weiss, was es be­deutet, hinter den feindlichen Linie einen Krieg zu führen.

Mir gingen diese Kommandounternehmen so richtig von der Hand, als wenn ich schon vor meiner Geburt in einem Krieg gewesen wäre, oder ist es genetischen be­dingt, dann zu den Waffen zu greifen, wenn das eigene Volk angegriffen wird?

Ich weiss es nicht. Aber so etwas Blödsinniges wie die Rambo-Filme, kann wohl über den Schwachsinn der Regisseure in Hollywood, eine sichere Auskunft geben, leider hat man sie noch nicht in der Psychiatrie abgeliefert.

Eigentlich stelle ich mir vor, die amerikanische Armee hatte Stallone einfangen sol­len und in in den Irak oder nach Afghanistan schicken sollen. Das haben sie sich doch nicht getraut, denn Stallone wäre dort die grösste Lachnummer, wenn er mit vollgeschissener Hose dort aufgetaucht wäre.

Sollche Filme wie Rambo, sollte man nicht herstellen, wenn man den Krieg richtig beschreiben will, dann wäre ein Film „Im Westen nichts Neues“ oder „der Soldat Jim Ryan“ spielt während der Landung der Alliierten in Frankreich oder auch die drei Filme in den Jahren 1955 – 58 „08/15“.

Diese Filme zeigen nichts von Heldentum, sondern mehr das Verachtenswerte von Kriegen. Und eins möchte hier noch sagen, das Heldentum oder der Held werden aus der Angst geboren, mehr nicht.

Seit alle gegen den Krieg, wenn ein Präsident den krieg haben will, soll er seinem Gegner entgegenziehen, und beide können den Schach spielen oder Fratzen schnei­den. Es lebe der Friede.

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