Dienstag, 5. Februar 2008

Philosophie des Geistes

Ich hatte schon vor einiger Zeit, man kann sagen, vor einigen Tagen, den Begriff „Philosophie“ aus dem Altgriechischen mit „Liebe zur Weisheit“ übersetzt, und den Philosophen mit „Freund der Weisheit“. Jetzt komme ich mit dem Thema „Philoso­phie der Geistes“, eigentlich komisch, wenn die Weisheit eigentlichen alles einsch­liessen soll.

Aber ich bin früher davon ausgegangen, dass die Weisheit das Produkt von Lebens­erfahrungen ist, weil wir ohne Lebenserfahrungen zu keiner Weisheit erlangen, und jeder Mensch, der älter wird und mit senen Sinnen alle Vorgänge aus der Umwelt aufnimmt und registriert, gewinnt an Lebenserfahrungen und an Weisheit. Wenn er die Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weitergeben kann, dann hat er die Weisheit erlangt und damit die Gelassenheit des Weisen.

Es schwer, heute zur Weisheit zu gelangen, weil viele sogenannte Wiesenschaften die Weisheit mit eigenartigen Studien ausschalten wollen. Aber wissenschaftliche Er­kenntnisse und Lebenserfahrungen gehen nicht nebeneinander her, sondern sie ver­schmelzen sich und sind dann im Weisen eins.

Aber hier könnte die „Philosophie der Geistes“ eintreten, in der Vereinigung von Weisheit und Wissen, damit wird der Geist zur Einheit von Beidem.

Aber wie bekomme ich, die Liebe zur Weisheit und die Wissenschaft, so beisammen, dass sie eins werden?

Ich selbst denke, dass der Geist Weisheit und Wissenschaft einschliesst. Ich habe vor­hin schon daraufhin gedeutet, dass die Weisheit hauptsächlich aus der Analyse von Lebenserfahrungen besteht und das Wissen ist die Einvernahme von Erlerntem, was ich an Schulen und Universitäten erlernt habe, ausgdrückt in Wissenschaften.

Wenn ich Weisheit und Wissenschaften verbinde, so erhalte ich einerseits mehr an Lebenserfahrungen, aber anderseits ein Mehr an Wissen. Wenn ich Weisheit und Wissen miteinander verbinde, dann erhalte ich die Philosophie des Geistes. Verfolge ich diesen Gedanken weiter, so sind Weisheit und Wissen zusammen eins im Geist und werden zu einer Dualität von Weisheit und Wissen, sie sind nicht gegensätzlich sondern ergänzen sich, denn sie haben eins gemeinsam, das Denken, die Sinne, Ein­drücke der Umwelt aufzunehmen zu analysieren und dann als Wissen über Versuchen zu verwerten.

Wenn wir Menschen die Weisheit lieben, so lieben wir auch die Wissenschaft. Ich selbst liebe Weisheit und Wissen und sehe deshalb, beide in der Philosophie des Geistes wieder, weil beide ein Teil des Geistes sind, von dem wir Menschen geprägt sind.

Sehen wir unseren verstand an. Wenn sich auch Menschen beschimpfen und meinen, der habe keinen Verstand? Was soll das bedeuten, dass beide Kontrahenten Verstand haben, sonst würden sie sich nicht verbal streiten. Dieser Verstand ist auch ein Teil des Geistes, wenn er nicht selbst der Geist wäre. Wenn ich die Lebenserfahrungen aufnehme und das Wissen, das ich erlernt habe, so habe ich mehr Verstand bekom­men, aber nur dann, wenn ich es vollziehe.

Wenn ich die Lebenserfahrungen und das erlernte Wissen nicht registriere und auf­nehme, dann kan ich nicht zu Weisheit gelangen und mit dem fehlenden Wissen auch nicht zur Philosophie des Geistes. Die Philosophie der Geistes bedarf der vollen Aufnahme von Weisheit und Wissen, um dann zur geistigen Kraft zu werden.

Es ist eigentümlich, dass ich hier den Ausdruck Kraft gebraucht habe, denn dieser Begriff bedeutet für mich etwas Gewaltiges und damit auch Gewalt.

Aber mit meinem Wissen und Verstand kann ich mich zur „Liebe zur Weisheit“ be­kennen, doch andererseits gebrauche ich Begriffe, die mir die Gesellschaft gelehrt hat. Was soll's.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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