Montag, 18. Februar 2008

Kriminelle Manager

Es ist schon seit langem bekannt, dass sich einige Manager unserer Wirtschaft stän­dig bereichern, nicht nur daran, dass sie Mitarbeiter im grossen Stil entlassen, obwol sie Gewinne im Milliardenbereich erzielen.

Es scheint so, als wenn einige Anstand verloren haben, aber auch ihrer soziale Ver­antwortung gegenüber der Gemeinschaft, in der sie leben. Sie sind so dreist, dass sie Millionen an der Steuer vorbei transferieren, in eine Steueroase, und dieses Geld dann bei der Steuer noch als Spendenbeitrag angeben.

Aber die Manager haben nicht allein die Schuld, sondern auch Politiker, die die Steuerfahnder nicht mehr arbeiten lassen, und dann noch die Zahl der Steuerfahnder erheblich reduzieren. Für eine kleine Spende an die Partei, erscheint die Steuerfahn­dung nicht.

Scho in der Kohlära, haben die Reichen steuerliche Vergünstigungen, die eigentlich dem Volk nicht zu vertreten waren. Der ehemalige Kanzler Kohl war damals der Meinung, der einfache Bürger zahlt die Zeche, und wenn neue Steuerformen erfun­den werden.

Jetzt wurde der Fall von Steuerhinterziehung von einem Manager bekannt, und das Schöne daran ist es, dass auf einer kleinen DC noch weitere Steuersünder vermerkt sind, die jetzt steuerrechtlich abgearbeitet werden.

Die deutsche Wirtschaft reagierte geschockt, auf dieses Verhalten des bekannten Ma­nagers. Sie wollen derartige Personen nicht mehr in ihren Reihen haben. Aber auch die Politiker sind auch nicht besser, wenn sie auch herumschimpfen, aber sie sollten sich erst einmal selbst an die Nase fassen, besonders beim Ausgaben der Steuergel­der.

Gut, man kann sagen, „schwarze Schafe gibt es überall, aber unter den Manager gibt es scheinbar mehr schwarze Schafe“. Wenn man die Subventionspolitik überprü­fen würde, und den Weg der Subventionen verfolgen würde, so käme man auch hier zu kriminellen Managern, die Subventionen erschwindeln, aber nie dana Interesse gehabt haben, eine Firma über einen längeren Zeitraum zu halten. Schon bei der Gründung einer Firma oder Sanierung einer alten Firma, war oder ist der Gedanke an eine Insolvenz mit eingebaut.

Man hat nur einen kleinen Teil von Steuerhinterziehern erreicht, aber dann sollte man das Steuerrecht nicht nur am Wohnort des Steuerpflichtigen festmachen, son­dern auch an seine Staatsangehörigkeit. Es sollte nicht gelten, dass jemand als Steu­erflüchtling den Wohnort wechselt, um Steuern zu sparen. Anderseits sollte dem Steu­erpflichtigen ermöglicht werden, einen höheren Freibetrag zu bekommen, oder man sucht nach einem einfachen Steuersystem.

Man hätte lieber den Gewinn aus Aktien versteuern lassen sollen, aber die Politiker haben ein Steuergesetz geschaffen, das wieder die Reichen bevorteilt.

Mit dem Bankgeheimnis ist eine Sache, einerseits soll es Offenheit geben, aber ande­rerseits wird Steuerhinterziehung durch das Bankgeheimnis gefördert. Wenn auch das Bankgeheimnis in wesentlichen Teilen aufgelöst wurde, so bei der Geldwäsche, aber es bleibt immer noch ein geheimer Hort, wo man seine nichtversteuerten Millio­nen parken lassen kann.

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