Sonntag, 10. Februar 2008

Klassenkampf was folgt danach

Nachdem unsere Vorfahren erkennten, dass man mit der Anhäufung von Reichtum, auch Macht gewinnen kann, um über Seinesgleichen zu herrschen. Aber nicht nur zu beherrschen, sondern mit der Arbeit dessen, den er beherrscht Reichtum zu horten. Da begann eigentlich schon der sogenannte Klassenkampf, denn hier unterschied sich eine menschliche Gemeinschaft in zwei Klassen „Arm“ und „Reich“. Die Klasse der Reichen war an Anzahl von Menschen sehr klein, aber sie konnten Menschen an­werben, die sie beschützten.

Die Klasse der Armen war an Anzahl von Menschen sehr gross, aber sie hatten keine Beschützer. Schon hier sehe ich die Unterschiede in einer Gesellschaft, die einen können sich Menschen kaufen, die sie beschützen, die anderen nicht, sie müssen aus ihren eigenen Reihen oder in ihren eigenen Reihen Schutz suchen.

Aber als Klassen empfang man damals noch die Gesellschaft, denn die Religionen, wie die christliche, sorgten dafür, dass der Wohlstand und der Reichtum gottgegeben war. Wer reich war, der hatte auch das Wohlwollen Gottes, der war ein Auserwähl­ter.

Es gilt den Ausspruch, an dem sich die Kaiser, Könige und Fürsten hielten, sie waren durch Gottes Gnaden auserwählt worden, über Menschen zu herrschen.Ich frage mich, was soll das heißen, durch Gottes Gnaden? Ist das jetzt eine Spinnerei oder die Arroganz von Menschen, die sich über andere Menschen stellen, um diese zu beherr­schen?

Ja, so ist es. Um Menschen zu beherrschen muss ein Grund angeführt werden, warum man die Menschen beherrschen will. Also sucht man im religiösen Bereich nach irgendwelchen Mechanismen, die den Menschen zwingen, die Herrschaft eines Menschen über sie anzuerkennen. Im Christentum war es die Gnade Gottes, und die Menschen beugten sich diesem Argument.

Nun, im alten Rom gab es auch viele Götter, diese wurden dem kriegerischen Verhal­ten der Römer angepasst, denn für die waren die Götter in erster Linie auf kriegeri­sche Auseinandersetzungen ausgerichtet, also auf Eroberungen.

So war der Sklavenaufstand gegen die Herrscher Roms, ein Aufstand auch gegen die Reichen, die die Sklaven für ihre Zwecke schamlos ausnutzten. Der Aufstand endete mit dem Tod vieler Menschen und brachte nichts ein. Spartakus war für seine Lei­densgenossen ein Held, aber für die Herrschenden war er ein Räuber, heute würde man sagen, er war ein Terorist.

Seit dem die Menschen erkannten, man kann durch Reichtum ein Leben führen, das keine Wünsche offenlässt, um so mehr geht das Streben nach Reichtum, über die Ge­sundheit vieler Menschen.

Ich will nun zu dem Thema zurückkehren „Klassenkampf , was folgt danach“. Es es schon eine schöne Sache, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen. Die einen ha­ben das Kapital, um einen Betrieb aufzubauen, um Menschen eine Beschäftigung zu geben, damit sie für ihre Arbeit, die sie geben, einen Gegenwert in Form von Geld erhalten. Mit diesem Geld können sie viele Dinge kaufen, die sie zum Leben benöti­gen. Auch der, der das Kapital in die Firma gegeben hat, erhält Gewinne, die sein Kapital vermehren. Alles schön und gut, wenn ein Ausgleich zwischen dem Kapital­geber und den Arbeitern besteht.

Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen beiden Seiten, so bezeichne ich es ein­mal, dann kommt es zu einer Störung, die zu einem Klassenkampf führen kann, Streiks, aber auch bewaffenete Auseinandersetzungen.

In der Vergangenheit haben wir diese Auseinandersetzungen gehabt, auch bei uns in Deutschland. Im 19.Jahrhundert wurden Soldaten gegen die streikenden Arbeiter eingesetzt, heute werden in manchen Ländern auch Polizeibeamte eingesetzt, um den Streik gewaltsam zu beenden.

Besonders ds 20.Jahrhundert war ein Jahrhundert des Klassenkampfes. Zuerst revol­tierte die Arbeiterklasse in Russland. Lenin rief die Republik aus, und beseitigte allle die, die ihm und seiner Revolution gefährlich werden konnte. Mit Stalin wurde ein neue Regime zur Unterdrückung der Menschen aufgebaut, die Regierenden waren auf der Jagd nach Macht und Reichtum.

Nach dem 1.Weltkrieg wurde auch in Deutschland die Republki ausgerufen, aber es kam da zu Strassenkämpfen zwischen Rechts- und Linksradikalen. Die Kommunisten wollten das kapital beseitigen, aber die Nationalsozialisten gingen mit den Rechtsra­dikalen ein Bündnis ein, und kamen so an die Macht. Aber auch hier ging es nur um Macht und Reichtum.

Nach dem 2.Weltkrieg gab es plötzlich zwei deutsche Staaten, die in zwei veschiede­ne Lager eingebunden wurden, im sozialistischen und westlich-demokratischen. In der DDR bildete sich eine neue Klasse, die sozialisten Feudalherren und in der BRD hatte das Kapital wieder die Macht.

Die deutsche Wiedervereinigung brachte das Kapital wieder endgültig an die Macht. Jetzt brauchte man sich nicht mehr, um einen Umsturz zu fürchten.

Jeder Klassenkampf führte zu einer Herrschaft über die Menschen. Diejenigen, die den Klassenkampf provozierten, hatten nur ihre eigenen Interessen im Sinn, weil es ihnen nie um die Idee ging, eine neue Gesellschaftsform zu entwickeln und aufzubau­en, sondern um das Herrschen. Und darum führte kein Klassenkampf zu das, was er am Anfang eigentlich werden sollte, zu einer besseren Gesellschaftsform. Es blieb auch nach dem Klassenkampf bei den alten Herrschaftsstrukturen, nur unter einem anderen Deckmantel.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


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