Sonntag, 17. Februar 2008

Fall Kampusch

Die Fall spielte sich in der Alpenrepublik Österreich ab. Ein Mädchen sool im Alter von zehn Jahren entführt worden sein, aber erst nach acht Jahren konnte sich dieses Mädchen selbst befreien. Der mutmassliche Entführer hatte sich, nachdem er er­kannte, dass das Mädchen sich selbst befreit hatte, das Leben genommen.

Das Mädchen war jetzt im Alter von achtzehn Jahren und trat nach achtjähriger Ent­führungshaft sehr selbstsicher auf, und berichtete über ihr Leben in der Geiselhaft. Psychologen sprachen, dem Mädchen ihre Charakterstärke, die sie in der Öffentlich­keit zeigte, gänzlich ab, und meinten, dies sei nur eine Maske für ihre Unsicherheit. Wer einem Psychologen glaubt, der ist selbst Schuld, diese verbeulten Seelenklemp­ner haben wahrlich das wirkliche Leben nicht miterlebt.

Zurück zu dem Fall Kampusch, der in Österreich ein anderes Gesicht bekommt. Die­ses Gesicht heißt, Justiz. Frau Kampusch wirft der Justiz und dem Innenministerium vor, dass diese staatlichen Institutionen einfach geschlampt haben, als die Entfüh­rung der damals Zehnjährigen gemeldet wurde.

Es gab genügend Hinweise auf den Täter, aber beim Aufklären dieser Hinweise, wur­de nicht richtig aufgeklärt, sondern man befragte den Entführer nur, und gab sich mit dessen Antworten zufrieden.

Die Durchsuchung seines Transporters, der am Tatort und zum Zeitpunkt der Entfüh­rung gesehen wurde, gab es nicht, auch das Haus wurde nicht mit Hunden durch­sucht.

Das war eindeutig ein Fehler der Sicherheitsbehörden, obwohl es aus den Reihen der Behörden einen Hinweis gab, wer der Entführer sein könnte, ging man diesem Hin­weis nicht nach.

Jetzt verlangt Frau Kampusch die Aufklärung der Schlamperei in den Sicherheitsbe­hörden und die Zahlung von 1 Millionen Euro als Schmerzensgeld.

Ich stimme dem Verlangen dieser frau vollends zu, denn sie hat ein Recht zur Aufklä­rung des Skandals und auch ein Recht auf eine Entschädigung für die achtjährige Geiselhaft.

Die Behörden versuchen jetzt noch alles zu vertuschen, aber es wird sehr schwer werden, die Schuld auf den Entführer und auf das Opfer zu schieben. Im deutsch­sprachigen Raum, in Österreich und Deutschland, werden Opfer oft als Täter behan­delt, denen keine Entschädigung zusteht. Ich selbst würde mich nicht wundern, wenn man der Frau Kampusch noch die Kosten für ihre Befreiung durch die Polizei zu­schickt.

Es lebe die geistige Verblödung der Behörden, denn man kann nur in einer behörde verblöden, weil dort keine Kreatität gefragt ist, weil sie schon zum Anfang der Menschheit verboten wurde. Auch Adam war ein Beamter, Er schloß jeden Morgen die Tore zum Paradies auf und jeden Abend wieder zu. Als Eva ihn verführte, gab er nur die gewohnten Grunzlaute von sich, die man heute noch in den Behörden hört.

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