Donnerstag, 28. Februar 2008

Der Grazile

Tante Evolution veränderte den Stämmigen, weil sie so das Gefühl hatte das Klima würde sich verändern, es würde wärmer werden. Die Neandertaler zogen wohl nach Norden, als die Klimazonen sich veränderten, denn sie zogen ihrer Beute nach. Aber trotzdem blieben einige zurück und bekamen von der Wärme etwas mit, aber auch die Nahrung veränderte sich, die Fleischprodukte wurden kleiner, aber jetzt wuchsen Pflanzen, die auch der Neandertaler essen konnte.

Aber Tante Evolution merkte bald: ich muss den neuen Menschen verändern, den man später homo sapiens nennen wird. Also ließ sie die markanten Merkmals aus dem Gesicht des Neuen verschwinden, aber auch andere Merkmals wie die starken Muskeln. Jetzt war der Neue graziler, aber nicht so gross, dass er etwas Anderes wäre, Tantchen dachte nach: der Neue muss länger von gestalt sein, ich habe wohl seine inneren Organe etwas verändert, so dass er auch pflanzliche Nahrung gut ver­dauen kann, aber an seinem Äusseren ist er noch nicht so, wie ich ihn eigentlich ha­ben möchte.

Sie sass auf einem Felsen und sah das Spiel der neuen Menschen zu, dann fiel ihr ein, er muss grazil von Gestalt und Bewegung sein. So schuf sie den neuen Men­schen, der im Süden des afrikanischen Kontients aufwuchs und sich entwickelte.

Doch Tante Evolution war noch nicht zufrieden, denn die Sonne war hier in Südafri­ka sehr heiß, also brauchte der homo sapiens etwas, um sich gegen die Hitze zu schützen. Er bekam eine dunkle Haut. Aber da er ein Wanderer war, und gegen Nor­den zog, wo es nicht mehr so heiß war, wurde auch seine Haut heller, nur die in ihrer angestammten Heimat blieben, die behielten die dunkle Hautfarbe.

Der Stämmige zog weiter nach Norden, und erfreute sich an der Jagd auf den Mam­mut und anderem Grosswild, und er bleib so wie ihn Tante Evolution erschuf. So tummelte sich der Stämmige immer am Rande der Eiswüste, aber auch weiter süd­lich, doch er blieb dem rauhen Klima er halten. Die letzten Eiszeiten vergingen, es kamen die neue Warmzeiten, aber der Stämmige blieb noch auf dem Planeten und war weiterhin ein guter Jäger, Sammler aber auch Künstler, weil er in vielen Höhlen der Kaukasus schöpferische Spuren hinterließ, die Jagdszenen zeigten.

Wenn auch die Wissenschaftler behaupteten, der Stämmige sei blöd gewesen und er habe nichts Kreatives vorzuweisen gehabt. Man kann nicht alles nur auf den homosa­piens schieben und meinen, der si der Schöpferische gewesen.

Zum Grazilen, er wanderte auch, von Süden nach Norden, nach Westen und Osten. Natürlich traf er seinen Verwandten, aber die waren schon auf den absteigenden Ast, um als Art wieder zu verschwinden. Tante Evolution hatte mit dem Grazilen ein neu­es Spielzeug und hoffte, sie habe etwas geschaffen, was besser sei als alles, was sie vorhergeschaffen hatte.

In verschiedenen Gebieten auf diesem Planeten trafen sich hin und wieder der Stäm­mig oder die Stämmige mit den Grazilen, dabei wurden auch Kinder gezeugt, deren Merkmale von Generationen zu Generationen von den Merkmalen der Grazilen überdeckt wurden. So wollte es Tante Evolution und so geschah es auch, der Stämmi­ge verschwand in die Gemeinschaft der Grazilen, er wurde direkt aufgsogen. Was kommt nach uns. Tantchen hat uns nicht vergessen, und sie wird dem homo sapiens eins auswischen, weil sie gemerkt hat, diese neueSchöpfung „homhsapiens“, die sich selbst „Krone der Schöpfung“ nennt, ist nicht das, wofür sie sich hält.

Also Tantchen ran und laß den homo sapiens zu einem homo verrecktus werden, mei­ne Erlaubnis hast du.

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