Montag, 28. Januar 2008

Zuerst war das Wort

Ich hatte einmal, als ich auf dem Balkon sass und in den Nachhimmel schaute,über einiges nachgedacht und dabei bin ich auf die Worte gestossen, die ich als Kind ei­mal in der Bibel gelesen hatte „zuerst war das Wort“, es war eine ältere Überset­zung, ich glaube aus dem Jahre 1850 herum. Ich hatte diesen Worten keine Beach­tung geschenkt, weil es in der Bibel stand, und es gab keine Erklärung dazu oder Deutung.

Jetzt nach vielen Jahrzeiten, die ich schon auf diesem Planeten herumwandeln tue, denke ich über diese Worte nach. Ich bin kein Religionswissenschaftler, um eine Deutung in religiöser Hinsicht vornehmen zu können, ich bin ein einfacher Mench, der versucht durch Denken an den Kern der Bedeutung zu kommen.

Ich hatte noch einige Worte in meiner Erinnerung wie „die Erde was öd' und leer“. Gut der Erzähler oder die Erzähler lebten damals in einer Umgebung,die wirklich öd' und leer war, es war die Wüste,und so stellten sie sich die Erde wor, bevor ihr Gott die Erde schuf, mit Tieren und Pflanzen.

In den späteren Jahrhunderten wurde die Bibel immer wieder ergänzt, sowie es noch heute der Fall ist, jede neue Ausgabe der Bibel ist auch wieder neugefasst. Das über­lasse ich gerne den Religionsgemeinschaften, denn es ist ihr Buch, an dem sie hän­gen.

Zuerst war das Wort bezieht sich wahrscheinlich auf die Schöpfungsgeschichte, denn Gott schuf die Erde mit allem was darauf kriecht und herumfliegt innerhalb von sechs Tagen, und er ruhte sich am siebten Tage aus. Hier hatte er mit Worten gear­beitet.

Zuerst schwebte sein Geist über den Wassern. Dann stellte er fest, dass es dunkel war, also sprach er, es werde Licht (und Petrus fand den Schalter ncht). Und es ward Licht. Jetzt sah er die Erde, die öd' und leer war. Was macht er? Ich weiss nicht, war Gott männlich, weiblich oder ein Neutrum oder Beides? Lassen wir einmal die Frage nach dem Geschlecht von Gott weg.

Es schuf jetzt mit Worten die Sonne, den Mond, die Sterne, die Flüsse, die Tiere und die Pflanzen, und das alles mit Worten, na gut, keine Bewertung dazu, denn es ist eine Glaubenssache, obwohl ich gelernt habe, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde länger dauerte als sechs Tage, der siebte Tag war Ruhetag.

Halten wir an der philosophischen Idee fest, die Erzähler haben nachgedacht, wie die Erde und das Leben darauf wohl entstanden sei, so denke ich auch nach, wie die Worte ind der Bibel entstanden sind.

Aber passiert es nicht auch in unseren sogenannten modernen Zeit, dass etwas mit Worten erklärt wird und als wahr hingenommen wird, und sich den hinterher als un­wahr herausstellt, nur damit der Schreiber oder Wissenschaftler einen Preis erhält und dann noch in den Medien erscheint, dort bejubelt und geehrt und als grosser Wissenschaftler, Entdecker und Denker gefeiert wird?

Auch hier kann man sagen, „zuerst war das Wort“. Ich sage dazu, zuerst war die Idee, die durch Denken entstand und anschliessend die Umsetzung der Idee in die Tat.

Damit steht für mich vorläufig fest, dass die Philosophie durch das Denken die Idee schuf, und die Notwendigkeit, diese Idee umzusetzen, wissenschaftlich zu betrachten ist.

Demnach könnte die Philosophie, die Mutter aller Wissenschaften sein, sie ist auch die Liebe zur Weisheit.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


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