Sonntag, 13. Januar 2008

Weisheit speichern

Manchmal kommt man schon auf seltsame Gedanken, und dann fragt man sich, warum ist es so oder soll es so wirklich sein? So bin ich darauf gekommen, warum soll sich ein Mensch mit der Weisheit beschäftigen, wenn ihm die Weisheit keine Erkenntnis in der Realität bringt oder doch?

Oder ist das Streben nach Weisheit für bestimmte Menschen, die diesen Streben nachgeben, nur ein Spiel mit eigenen Gedanken, um eine Zufriedenheit für sich und damit für die Sinne zu bekommen?

Strebt nicht jeder Mensch nach Weisheit oder sind es wirklich nur einige, die danach streben? Aber wo bleibt das Streben nach dem Bestehen in der Realität, um zu überleben? Danach, um seinen ei­genen Bestand und den Bestand der Menschheit zu sichern? Die Suche und die Jagd nach der Nah­rung für sich nd seinen Nachwuchs? Das Überleben in der Natur und das Streben nach Schutz ge­gen die feindliche Umwelt? Wäre das nicht genug, diese Mechanismen zu speichern, um zu überle­ben? Wozu benötigt man die Weisheit und die Gedanken, die diese hervorbringen?

Unsere Vorfahren waren in der Lage, oder sie haben es lernen müssen, zu überleben, indem sie ih­ren Verstand eingesetzt haben, durch Versuch und Irrtum zu lernen, wie man überleben kann, und welche Finessen aufgewendet werden müssen, um entsprechende Strategien durchzusetzen. Bisher haben wir es geschafft.

Doch bei unseren Vorfahren gab es schon Individuen, die ihren eigenen Weg gingen und versuch­ten, das Leben zu begreifen, besonders dann, wenn sie sich die Frage nach dem Warum leben wir und woher kommen wir?

Eigentlich sind es zwei Gedankengänge, die sich aber in einem ergänzen, dass wir leben und exis­tent sind.

Doch wir haben über Generationen immer gefragt, was ist das Leben? Wir haben nach Weisheiten gesucht, um das Leben, aber eigentlich, um uns selbst zu erklären. Es ging nicht nur um unseren Körper oder den der anderen Lebewesen, sondern es ging uns über das Gehirn, das etwas wertvol­les für uns Menschen sein kann, aber auch ein Fluch für die eigene Art und aller anderen Lebewe­sen auch.

Also stellen wir uns immer die Frage, wer sind wir, wo kommen wir her und wohin gehen wir?Ei­gentlich wären es drei Fragen, die man analystisch in drei Weisheitsblöcke stehen lassen sollte, um sie irendwann zu einer einzigen Weisheit zu vereinen.

Weisheiten stehen ausserhalb von Wissen, obwohl auch Wissen Weisheit sein kann. Aber Weisheit ist der Gedanke, der darüber hinausgeht, was nicht mehr Wissen ist, weil es keine Erkenntnis dar­über gibt, ob es Wissen ist oder nur ein Gedankengang von Weisheit.

Manche Menschen glauben daran, alles zu wissen, aber sie können nicht darüber entscheiden, ob dieses Wissen wirklich Wissen ist oder Weisheit.

Doch jeder Mensch ist irgendwann oder irgendwo ein Weiser, denn er hat durch seine Fähigkeit Gedankengänge zu produzieren, aber auch diese Gedankengänge zu verstehen. Denn wir alle sind Weise in unserem eignen Geist und verstehen uns selbst als Wissende, doch geben wir unsere weis­heit nicht preis, weil wir sie für uns behalten wollen als letzte Bastion unserer Persönlichkeit.

Wissen bedeutet Macht, so sagen es die, die diese Macht anscheinend haben, aber Weisheit bedeu­tet das Duo von Wissen und Geist.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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