Donnerstag, 10. Januar 2008

Vertreter des Volkes

Was bedeutet eigentlich „Vertreter eines Volkes“? In einer Demokratie wählt man unabhängig und aus freiem Willen heraus einen Bürger, den man selbst vorschlägt oder den auch andere Bür­ger vorschlagen, zu ihrem Vertreter in einem Parlament. Das heißt soviel, er soll die Interessen seiner Wähler oder der Wähler vertreten, darum ist derjenige auch der Vertreter des Volkes.

Wenn ein gewählter Vertreter die Interessen seiner Wähler vertreten soll, dann muss er auch für seine Arbeit finanziell entlohnt werden, das heißt, er muss soviel an Diäten bekommen, dass er unabhängig und nur nach seinem Gewissen entscheiden kann.

Unsere Volksvertreter bekommen Diäten, die sie unabhängig von Lobbisten machen soll, aber ist es wirklich der Fall oder gibt es trotzdem eine Verquickung zwischen Volksvertretern und Lobbisten?

Der Volksvertreter ist für den Wähler da. Wenn der Wähler ein Anliegen hat, so wendet er sich an seinen gewählten Volksvertreter in der Hoffnung, dass ihn dieser helfen kann. Wenn das An­liegen des Wählers dem Volksvertreter ein stärkeres Profil geben kann, dann wird der Volksver­treter dieses Anliegen auch in seinem persönlichen Interesse durchführen, aber wenn er sich nicht profilieren kann, dann macht er nichts, obwohl das Anliegen für den Wähler von großer Bedeutung ist.

Wenn man unsere Volkvertreter genau betrachtet, dann stehen sie nicht auf Seiten der Mehr­zahl der Wähler, sondern auf Seiten des Geldes, weil die Volksvertreter den materiellen Reich­tum lieben und bestrebt sind, soviel als möglich, aus ihrer Tätigkeit als Volksvertreter herauszu­holen. Die größe Anzahl der Wähler, die in materieller Hinsicht nichts bieten können, ist für den Volksvertreter nicht mehr von Bedeutung.

Halt, hier möchte ich nicht so generell vom Leder ziehen, er wird einige Volksvertreter geben, die auf den Wähler und deren Anliegen unvoreingenommen zugehen und sich auch für diese Anlie­gen einsetzen, aber das sind nur die Volksvertreter, die neu im Parlament sind.

Ich habe schon festgestellt, die Volksvertreter, die schon über eine Wahlperiode im Parlament als Volksvertreter sitzen, die sitzen die Zeit aus oder verbünden sich mit der materiellen Macht der Wirtschaft.

Dabei kommt man sich vor wie in einem Star-Wars-Film oder in der Literatur über Stars-Wars. Da geht es auch um die dunkle Macht und um die Macht also das Gute und das Böse bekriegen sich.

Bei den Volksvertretern geht es auch um die Macht des Gewissen und die Macht des Materiel­len.

Die Macht des Gewissen ist die Wahl durch den Wähler, damit der Gewählte in ddas Parla­ment kommt, um die Interessen der Wähler zu vertreten, aber was macht er, wenn er wiederge­wählt wird, er schläagt sich dann auf Seiten der materiellen Macht.

Hier stellt sich für mich die Frage, und das nach langer Zeit des Beobachtens, kann ich den ge­wählten Volksvertretern noch trauen? Nein!

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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