Mittwoch, 16. Januar 2008

Sinneseindrücke

Wenn ich über diesen Begriff so nachdenke, dann wunder ich mich, dass ich nicht schon früher ein­mal darüber nachgedacht habe, was dieser Begriff „Sinneseindrücke“ bedeutet. Wir Menschen oder auch wir Lebewesen auf diesem Planeten haben Sinne, die wir benötigen, um zu überleben. Es ist fraglich, ob die Tiere auch ihre Sinne so bezeichnen, oder ob sie sich sagen, sie sind da und wir leben mit diesen und von diesen.

Die Sinne sind Tastsinn, Geschmackssinn, wir können hören und sehen, aber was hat eigentlich der Begriff „Sinneseindrücke“ wirklich mit dem Begriff „Sinn“ zu tun?

Wenn ich vom Inhalt des Begriffes ausgehe, dann erhalte ich, wenn ich taste einen Eindruck über den ertasteten Gegenstand. Oder wenn ich höre, so erfahre ich etwas über das Geräusch oder über den Ton, den höre, und kann es einordnen.

Also hat alles einen Sinn, was wir erfahren und über den Verstand oder das Gehirn verarbeiten. Aber ist uns auch die Bedeutung, was wir über unsere Sinne erfahren, auch bekannt, oder müssen wir erst einmal lernen, was die Eindrücke bedeuten?

Wir haben unsere Sinne, die uns helfen, zu überleben, das habe ich schon oben angesprochen, aber es geht mir jetzt darum, gibt der Sinn, den ich bei der Geburt genetisch mitbekommen habe, auch die Bedeutung an, wenn ich mit meinen Sinnen etwas erfahre? Scheinbar doch, und ich glaube ei­gentlich mehr, als uns lieb ist.

Natürlich können wir nicht immer sagen, wenn wir einen Ton über unsere Sinne erfahren, das sei ein Auto und das ein Elch, der gerade grunzt, aber wir hören den Ton und müssen ihn analysieren, was er bedeutet, und zu wem er gehört.

Wir erfahren dieses über das Lernen nach Versuch und Irrtum, unsere Umwelt lehrt uns zu verste­hen, welche Bedeutung jedes Geräusch und jeder Ton hat, und gibt ihm eine Bezeichnung, weil es ohne Bezeichnung nicht geht, jedenfalls für uns Menschen.

Wir Menschen benötigen für alles eine Bezeichnung in Form von Begriffen, und haben dieses Sys­tem im Laufe der Jahrtausenden immer weiterentwickeln, so dass wir heute ohne Begriffsbestim­mung nicht mehr leben können. Viele Begriffe haben mehrere Bedeutungen, soweit haben wir es schon gebracht, so auch in den Sinneseindrücken. Damit will ich nur sagen, dass mehrere Men­schen die auf einmal ein Geräusch oder einen Ton wahrnehmen, diese Wahrnehmung individuell anders deuten können, je nachdem wo sie aufgewachsen sind.

Aber ohne die Wahrnehmung durch unsere Sinne, wäre unserer Überleben gefährdet, denn es gibt auch Sinne, die uns über irgendeine Gefahr warnen, man spricht dann von dem sechsten Sinn.

Es gibt auch die Sinnlichkeit. Da wird auch etwas durch unsere Sinne wahrgenommen, und wir be­kommen einen Eindruck über das, was wir wahrnehmen, aber das wäre die Sinnlichkeit, die auch die Sinne ansprechen, aber eine andere Auswirkung haben, so wenn wir ein Gedicht oder ein Lied hören, werden wir das Gehörte anders interpretieren, als wenn wir einen Ton einer Lokomotive hö­ren.

Ich frage mich, ob die Sinnlichkeit nicht der Ausdruck dafür ist, was wir gerade über unsere Sinne erfahren, besonders erfahre ich jetzt, während des Schreibens, einen Sinneseindruck, der anders ist, als vor dem Schreiben. Schon komisch.

Ich denke, man könnte sehr viel darüber schreiben, und man würde sich dabei im Kreis drehen, und irgendwann würde sich der Kreis schliessen, und man stünde wieder am Anfang. So sind Anfang und Ende gleich.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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