Freitag, 11. Januar 2008

Änderung im Jugendstrafrecht

n den letzten Wochen begann, nach dem Überfall durch zwei jugendlichen Ausländer auf einen Rentner, ich hatte in diesem Blog schon darauf verwiesen, die Diskussion über eine Verschär­fung des Jugendstrafrechts. In meinem vorangegangenen Blog hatte sich mich schon mit diesem Thema teilweise beschäftigt, jetzt möchte ich noch einmal darüber etwas schreiben, und auch so meine Gedanken machen.

Das Jugendstrafrecht hätte schon in der Vergangenheit weiterentwickelt werden müssen, um den Veränderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden.

Bei uns leben unterschiedliche Kulturen, die jede für sich eine andere Auffassung von einem Le­ben in einer Gesellschaft haben. Nehmen wir einmal als Beispiel unsere Bürger mit türkischer Nationalität, die ausserhalb der grossen Städte in der Türkei gelebt haben, und jetzt bei uns le­ben. Ihre Lebensinhalte sind von andere Art als unsere, denn sie haben viele Eigenarten des ge­sellschaftlichen Lebens aus den Generationen des Nomadenlebens in den religiösen Alltag mit­übernommen und diesen dann so geprägt.

Wir haben ein Jugendstrafrecht, das auf erzieherischen Werten basiert, der Verurteilte soll mit den Strafmassnahmen erzieherisch erfahren, das er sich im Rahmen dessen halten soll, was ihm die Gesellschaft aufgibt, alles andere zieht ansonsten eine Strafe nachsich.

Aber irgendwie scheint dieser Strafrahmen nicht richtig ausgeschöpft zu werden, weil viele Ju­gendliche die von der Gesellschaft vorgegebenen Richtlinien eines ordentlichen Zusammenle­bens , nicht akzeptieren und gegen diesen Zustand rebellieren, indem sie Straftaten begehen.

Ich würde mich auch für ein Überdenken des derzeitigen Jugendstrafrechts entscheiden und mich fragen, wo soll ich meine Entscheidung ansetzen, und welchen Nutzen hätte meine Ent­scheidung für alle, also für den erzieherischen Wert des jugendlichen Straftäters und für die Ge­sellschaft allgemein.

Nehmen wir einmal an, der Gesetzgeber würde sich durchringen, das Strafmass der Straftäter erhöhen, die mit dem 18.Lebensjahr ein Kapitalverbrechen haben. Also bekäme der lebensläng­lich oder man würde die Höchststrafe bei 10 Jahren lassen, aber aufgrund der schwere der Tat , nach Verbüssung der Strafe eine Sicherungsverwahrung über den Verurteilten verhängen.

Die Strafmündigkeit sollte auf das 10.Lebensjahr heruntergesetzt werden, weil auch schon diese Altersgruppe genau weiß, was Recht und Unrecht eines Handelns ist. Hier könnte man mit Er­ziehungscamps beginnen. Oft liegt das Fehlverhalten, was die Jugendlichen durch Begehen von Straftaten zeigen, an der Unfähigkeit der Eltern, erzieherische Werte an ihre Kinder weiterzuge­ben.

Wenn die Eltern ihre Kinder nicht erziehen können, dann muss die Gemeinschaft miteingreifen, um den Jugendlichen diese Werte zu vermitteln.

Ob eine Änderung des Jugendstrafrechts kommt, das ist ungewiss, weil die Politiker nicht in der Lage sind, derartige Massnahmen einzuleiten, da sie selbst kein Interesse haben, die Sicher­heit der Bürger zu garantieren.

Ich kann es abwarten.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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