Mittwoch, 23. Januar 2008

Mutter Gottes

Auch dieses Bezeichnung ist mir aufgefallen, wenn man über Wunder berichtete, die von Menschen erlebt wurden. Man benennt einen Menschen als Mutter eines Gottes. Warum eigentlich? Ist Maria, die als Mutter von Jesus bezeichnet wird, gleichzeitig die Mutter ein Gottes, obwohl Jesus selbst sagte, er sei der Menschen Sohn also ein Sohn eines Menschen. Wie gross sind die Auswüchse in den Gedanken von Men­schen, die eine Religionsgemeinschaft gegründet haben und einen festeren Zusam­menhalt zu bekommen, um etwas zu haben, was ihnen schon zu Lebzeiten den Frie­den garantiert, ein friedliches Zusammenleben?

Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn man für den Frieden arbeitet, aber der Frie­den muss aus dem Menschen stammen, aus seinem Geist und seinen Ideen. Die Idee und die Entwicklung von Ideen in unserem Gehirn, sie geben uns das an geistigem Gehalt, was uns befähigt, ein friedliches Leben miteinander zu führen.

Ein Mensch allein kann es nicht, weil er von den charakterlich schwachen Menschen als Heilige oder Heiliger angebetet wird, und das führt zur Interleranz von anderen Ideen.

Warum ist die katholische Kirche damit einverstanden, dass ein Mensch als Mutter Gottes dargestellt wird? Ist die Kirche darauf aus, seinen Gläubigen ein Symbol dar­zulegen, damit die Gläubigen bei der Kirche bleiben? Es geht eigentlich keiner Kir­che oder Glaubensgemeinschaft um den eigentlichen Inhalt der Religion, sondern um die Anzahl der Mitglieder, die ist entscheidend, denn durch die Anzahl der Mitglieder bekommt man Macht in jeder Hinsicht.

Maria ist wirklich ein Symbol für die Menschen geworden, die sehr fromm sind und zu einer tiefen Religiösität neigen. Ich habe wirklich nichts gegen diese Menschen, sondern ich finde es immer gut, wenn Menschen an etwas glauben und diesen Glau­ben dann auch für das eigene Leben umsetzen, und dadurch glücklich werden.

Es ist mir auch bekannt, dass jeder Mensch sein Leben nach etwas ausrichtet, nach religiösen Grundsätzen oder einer philosophischen Idee. Obwohl ich nicht darüber entscheide, ob Religion und Philosophie etwas Gegensätzliches sind, nein, sie ent­springen dem selben Tempel, dem Tempel des Geistes.

Das Christentum bringt sich selbst in die Richtung oder hat sich schon dahin ge­bracht, dass Menschen als gottähnlich behandelt werden.

Jesus war ein Mensch wie jeder andere auch, so war auch seine Mutter, eine junge Frau, die mit einem Mann ein Kind gezeugt und die Kind geboren hat. Aus diesen jungen Mann ist später ein Mensch geworden, der auf philosophischen Grundsäzen die jüdische Religion reformieren wollte, sowie es Luther auch wollte, aber er hatte nicht gedacht, dass sich diese Reform auf den christlichen Glauben auswirken könn­te, dass eine neue Glaubensgemeinschaft entstehen würde.

Aber Jesus hatte nie die Absicht, eine neue Glaubensgemeinschaft zu gründen, das haben andere nach seinem Tode zu ihren Vorteil getätigt.

Aber auch Maria hatte damals, als sie noch lebte, nicht gedacht, dass sie zu einer Heiligen und zur Mutter Gottes werden würde.

Aber man muss es doch akzeptieren, dass es Glaubensgemeinschaften gibt, die Men­schen benötigen, um Symbole für ihre Gläubigen zu schaffen. So ist Maria für viele Gläubige der katholischen Kirche ein Halt geworden. Viele Menschen brauchen in ihrem Leben etwas, wonach sie sich richten und leben können.

Jetzt wird man sich die Frage stellen, nach welchen Grundsätzen ich lebe? Ich kann nur antworten, nach den Grundsätzen des Lebens, nach Geburt – Leben – Tod. Es gibt auch in meinem Leben gewisse philosophische Leitlinien, aber nur insoweit, wie ich sie immer verändern kann, es darf nichts Starres sein.

ich denke also bin ich und ich binalso denke ich“

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