Samstag, 19. Januar 2008

Mit der Sprache stirbt die Kultur

Es soll über 6000 verschiedene Sprachen auf diesem Planeten geben, aber auch ebenso vie­le Kulturen. Kultur und Sprache ist eins. Stirbt eien Sprache aus, dann stirbt auch die Kul­tur, man sieht besonders in Gegenden unseres Planeten, wo Minderheiten gezwungen wur­den, ihre Sprache und dann ihre Kultur aufzugeben, in dem sie die Sprache einer anderen Kultur übernommen haben. Sie haben nicht nur die Kultur übernommen, sondern auch die Sprache. Ihre eigene Kultur verschwand und konnte nicht mehr aufgefunden werden.

Für mich ist es immer verletzend, wenn diese Kulturen aussterben, nur weil viele Menschen meinen, man braucht diese nicht mehr, weil man modern sei und ein anderes Kulturver­ständnis hat.Aber es entsteht dann wieder eine neue Kultur mit einer anderen Sprache.

Wenn ich daran denke, dass das Altgriechische und das Latein immer weiter zurückge­drängt wurde, dann hat sich hier auch ein Verlust von Hochkulturen vollzogen.

Auch die duetsche Sprache zeigt schon einige Defizite, weil die Menschen das deutsche mit Ausdrücken aus der englichen Sprache vermischen, so dass sie diese Ausdrücke selbst nicht mehr verstehen.

Jede Sprache hat ihre Eigentümlichkeiten und deshalb ist sie auch so einmalig in ihrer Aus­legung und in ihrem Verstehen. Es ist doch etwas Schönnes in seiner Muttersprache kunst­voll etwas darzustellen, so dass der gegenüber oder Gesprächspartner interessiert zuhört.

Ich finde es schön mit der eigenen Sprache oder auch mit anderen Sprachen, wenn man sie beherrscht zu jonglieren und sich blumig auszudrücken, nicht nur sachlich und mit Fach­ausdrücken durchsetzt, die keiner versteht.

Für mich ist es sehr angenehm, wenn man diese Fachausdrücke in seiner eigenen Sprache umschreiben und dann darstellen kann, so dass jeder versteht, was man sagt und will.

Aber ich denke, alle Kulturen verändern sich, werden von neuen Kulturen vereinnahmt, so wird auch die Sprache den Weg gehen, den die zugehörige Kultur geht. Aufzuhalten ist es nicht mehr, und war es auch in der Vergangenheit nicht.

Wir Menschen haben uns damit abzufinden und sollten täglich dankbar sein, wenn wir die eigene Kultur und damit die eigene Sprache erhalten können. Wenn wir nicht mehr sind, dann vollziehen sich überall Wandlungen, die wir auch dann nicht aufgehalten hätten, wenn wir noch da gewesen wären.

Geniessen wir die kurze Zeit der sprachlichen Sinnlichkeit, die uns immer daran erinnert, alte Kulturen und Sprache zu erhalten.

ich denke also bin ich und ich bin als denke ich“

Keine Kommentare: